(openPR) Die für Anfang 2008 geplante „haftungsbeschränkte Unternehmergesellschaft“ (Mini-GmbH) genießt bereits vor ihrer endgültigen Ausgestaltung durch die Politik ein extrem positives Image. Dies ergab eine Umfrage zur Reform des GmbH-Rechts unter 481 Lesern von foerderland.de.
Danach finden mehr als 80 Prozent die Einführung der Mini-GmbH sinnvoll. Außerdem sehen mehr als drei Viertel in der Mini-GmbH eine echte Alternative zu der bei Gründern bislang recht beliebten britischen Limited. Auch im direkten Vergleich siegt die Mini-GmbH: Mehr als 70 Prozent der Befragten würden die neue Rechtsform künftig bei einer Neugründung der Limited vorziehen. An der Umfrage haben sich vor allem Selbstständige (56,9%) und Angestellte (25,2%) beteiligt.
Die Teilnehmer sind überwiegend der Ansicht, dass die Mini-GmbH besonders kostengünstig sein wird und deren schnelle und einfache Gründung entscheidende Nachteile gegenüber der Limited ausgleichen kann. So gehen 55 Prozent der Befragten davon aus, dass mit der neuen Unternehmensform der Trend zur Limited gestoppt werden kann. Mehr als die Hälfte der Umfrageteilnehmer ist jedoch skeptisch bei Fragen zu Seriosität und Transparenz der neuen Mini-GmbH. Dieses Ergebnis liegt sicherlich in der mangelnden Praxiserfahrung mit der kleinen GmbH begründet.
Informationen über die Mini-GmbH
Die neue Rechtsform der haftungsbeschränkten Unternehmergesellschaft soll zum 1. Januar 2008 eingeführt und als echte Alternative zu Limited und herkömmlicher GmbH aufgebaut werden. Ziel ist es, eine kostengünstige, schnelle, unbürokratische und seriöse neue Rechtsform für Unternehmensgründer zu schaffen. Viele weitere Informationen und aktuelle Updates rund um die Mini-GmbH sowie Vor- und Nachteile der einzelnen Rechtsformen finden Gründungswillige bei foerderland.de.




