(openPR) Durch die Verschmelzung der beiden Tiroler Unternehmen ITH und icoserve entsteht ein Unternehmen mit über 50 Mitarbeitern, langjähriger Erfahrung sowie eigenen innovativen Softwarelösungen für das Gesundheitswesen.
Als Tochter der Siemens AG Österreich, Medical Solutions und der TILAK – Tiroler Landeskrankenanstalten GmbH, dem Betreiber der Tiroler Landeskliniken – können sich die Kunden des neuen Unternehmens einerseits auf die Verlässlichkeit und Kontinuität eines großen Projektpartners, andererseits aber auch auf die Praxistauglichkeit der Lösungen durch die enge Verbindung zu einer der größten Kliniken Österreichs verlassen. Die bewährte ITH-Geschäftsführung unter Gebhard Mader-Ofer und Claudius Kaloczy wird nun um den bisherigen icoserve Geschäftsführer Bernhard Hirsch erweitert.
Die Mitarbeiter der ITH bringen als Dienstleister für Krankenhäuser ihr jahrelanges Prozess- und Implementierungs-Know-how im Bereich „Klinische Informationssysteme“ in das neue gemeinsame Unternehmen ein. Neben dem größten Kunden – der TILAK in Innsbruck, wirkt das Dienstleistungs-Team der ITH icoserve technology for healthcare an zahlreichen internationalen Projekten ihrer Mutter Siemens mit: Pensionsversicherungsanstalt Österreich, Universitätsspital Basel, Allgemeines Krankenhaus der Stadt Wien – um nur einige zu nennen.
Gebhard Mader-Ofer von der ITH icoserve meint dazu: „Das spezielle Know-how über klinische Prozesse, Projektmanagement, Implementierungsmethodik – aber auch die detaillierten produktunabhängigen Softwarekenntnisse – haben uns zu einem wichtigen internationalen Player in der Krankenhaus-IT gemacht. Diesen Kernbereich wollen wir in den nächsten Jahren sukzessive weiter ausbauen!“
Neben den Implementierungsdienstleistungen ist die in-house entwickelte Softwarelösung icoserve AIM (Advanced Image Management) das zweite große Standbein des Unternehmens. Diese Softwarelösung geht über den Funktionsbereich normaler medizinischer Bilddatenmanagementsysteme hinaus und vereint zusätzlich Bild- und Videodokumentation, sowie patientenzentriertes Dokumentenmanagement in einem System.
Bernhard Hirsch bringt die Vorteile von icoserve AIM auf den Punkt: „Es handelt sich um das flexibelste und leistungsfähigste IT-System mit dem besten Preis-Leistungs-Verhältnis zur Akquisition, Archivierung, Befundung und Verteilung multimedialer Daten aller Art in Krankenhäusern“.
In Österreich haben bereits zwei von drei Universitätskliniken icoserve AIM im Einsatz. Die Installation an der Uniklinik Innsbruck ist zudem mit einem Datenvolumen von 100 Terabyte eines der größten Multimediaarchive Europas. icoserve AIM kommt aber auch in kleineren Bezirkskrankenhäusern und Krankenhausverbünden als verteiltes, flexibles System zum Einsatz. Dazu zählen unter anderem die Barmherzigen Schwestern Österreich, das Klinikum Wels und mehrere Tiroler Bezirkskrankenhäuser. Einen großen Zukunftsmarkt sieht das Unternehmen in der Digitalisierung von Patientenakten, die bisher entweder auf Papier oder Mikrofiche archiviert wurden.
Der dritte Tätigkeitsschwerpunkt im Unternehmen, ist der Bereich Forschung. Dafür hat die ITH icoserve unter anderem die Entwickler von health@net, der österreichweit fortschrittlichsten Lösung im Bereich Gesundheitsvernetzung, ins Boot geholt. Claudius Kaloczy von ITH icoserve meint dazu: „Unsere Vision ist, auf Basis einer gemeinsamen Datengrundlage - der elektronischen Gesundheitsakte (ELGA) - die verschiedenen Akteure im Gesundheitswesen miteinander vernetzen zu können.“ Momentan wird dazu health@net in Tirol, im Zuge eines Pilotprojekts probeweise ausgerollt.
Darüber hinaus investiert das Unternehmen auch massiv in Forschung: z.B. in die Themen Ressourcenplanung und –optimierung für Gesundheitsunternehmen und den Einsatz von modernen Echtzeitlokalisierungstechnologien (wie Radiofunkwellenübertragung) zur Optimierung klinischer Prozesse und Erhöhung der Patientensicherheit.











