(openPR) Siemens Tochter realisiert Teststellung einer IHE Affinity Domain für den Wiener Krankenanstaltenverbund
Die eHealth Strategie des Bundeslandes Wien zielt auf die Effizienz- und Qualitätssteigerung durch eine integrierte Gesundheitsversorgung, die die wichtigsten am Behandlungsprozess beteiligten Institutionen umfasst. Dies erfordert den koordinierten Einsatz von IKT und damit die technische und inhaltliche Interoperabilität der Informationssysteme sowie der übertragenen Daten. Das Ziel ist der Aufbau einer bevölkerungs- bzw. patientenzentrierten digitalen Dokumentation, Kommunikation, Speicherung und Verarbeitung von gesundheitsbezogenen und administrativen Daten und Informationen.
Die erste Umsetzung dieser Strategie erfolgt unter dem Projektnamen “Befundverbund neu“ durch den größten Krankenhausbetreiber Österreichs, dem Wiener Krankenanstaltenverbund (KAV). In einem ersten Schritt wurde dafür eine zeitlich begrenzte Teststellung der dafür notwendigen Vernetzungskomponenten mit einer Anbindung an die lokalen IT Systeme des Wiener KAV vergeben. Auf Basis der Evaluierungsergebnisse soll der Wiener KAV in die Lage versetzt werden, eine Entscheidung über geeignete Komponenten für den Echtbetrieb treffen zu können und darauffolgend die IHE Affinity Domain Wiener KAV produktiv in Betrieb nehmen zu können. Bei der Vergabe dieser Teststellung konnte sich die Siemens Tochter ITH icoserve aus Innsbruck mit ihrer Vernetzungslösung sense™ – smart ehealth solutions klar gegen starke nationale und internationale Konkurrenz durchsetzen.
DI Herlinde Toth, eHealth-Koordinatorin des Wiener KAV meint dazu: „Wir haben bereits vor Jahren gemeinsam mit den Kollegen aus Tirol erfolgreich ein Pilotprojekt realisiert, bei dem der gegenseitige Austausch von Gesundheitsdaten auf Anfrage ermöglicht wurde. Wir wissen daher, welches tiefe Know-how die UMIT mitbringt. Aufsetzend auf die damaligen Projekterfahrungen haben wir den Befundverbund in Wien umgesetzt. Jetzt beschäftigen wir uns damit, den Befundverbund auf einer technisch modernen und zukunftsorientierten Architektur, wie sie IHE vorschlägt, weiter zu entwickeln und zu verbessern. Wir haben Angebote für eine Teststellung von allen uns bekannten und am österreichischen Markt präsenten Anbietern eingeholt und uns nach der Bewertung der Angebote für sense™ – smart ehealth solutions entschieden.“
DDr. Thomas Schabetsberger, Leiter des eHealth-Bereichs der ITH icoserve bestätigt: „Es freut uns, dass wir mit unserem Ansatz für Vernetzungsprojekte den Wiener KAV überzeugen konnten. Nicht die Siegensbekundungen unserer Mitbewerber über Siege bei IHE-Connectathons, die ja eigentlich keinen Wettkampf über die Anzahl von gewonnenen IHE-Profilen darstellen, sondern unser langjähriges Know-how war ausschlaggebend für die Entscheidung zu unseren Gunsten. Die Erfahrungen aus dem aktuellsten trägerübergreifenden Vernetzungsprojekt in Österreich, dem Gesundheitsnetz Tirol GNT, in dem unsere Spezialisten mit unserer Lösung sense™ – smart ehealth solutions eine IHE-konforme Vernetzungsinfrastruktur für Tirol realisieren, spielte eine wesentliche Rolle für die positive Entscheidung unseres Kunden. Wir sind der Überzeugung dass wir als Industriepartner das Projekt weit gefasst betrachten und betreuen müssen. So stellen wir unseren Kunden und deren Partnern Adaptoren und Unterstützung zur Verfügung, um deren Systeme einfach und rasch IHE und ELGA konform vernetzen zu können. Wir legen sehr viel Wert darauf, dass die Schnittstellen nahezu vollautomatisch und mit minimalem Wartungsaufwand reibungslos im Hintergrund funktionieren..
Der Wiener Krankenanstaltenverbund zählt mit seinen 12 Spitälern und 11 Geriatriezentren zu den größten Gesundheitseinrichtungen Europas. Über 32.000 MitarbeiterInnen kümmern sich um das Wohl von jährlich rund 400.000 stationär aufgenommene PatientInnen.










