(openPR) London, GB, 15. Oktober 2007 - Antisoma plc (LSE: ASM; US OTC: ATSMY) meldete heute, dass neue Daten aus seiner randomisierten Phase-II-Studie mit ASA404 an 74 Patienten mit hormonresistentem Prostatakarzinom vorliegen. Diese Studie vergleicht Patienten, die 1200 mg/m2 ASA404 plus Docetaxel erhalten, mit Patienten unter Docetaxel-Monotherapie:
- Die PSA-Ansprechraten waren bei Patienten, die ASA404 erhielten, deutlich (59% gegenüber 37% bei Docetaxel-Monotherapie, wie bereits veröffentlicht wurde)
- Die Tumoransprechraten bei Patienten, die nach RECIST-Kriterien ausgewertet werden konnten, waren bei Patienten unter ASA404 höher.
- Die Zeit bis zum Progress der Krankheit war nach Beurteilung durch die Prüfärzte bei Patienten unter ASA404 geringfügig länger.
- Die Überlebensdaten sind noch unvollständig; die Nachuntersuchungen laufen noch und die mittleren Überlebensdaten sollten in der zweiten Jahreshälfte 2008 vorliegen.
- Sicherheitsdaten aus der Studie deuten an, dass die Ergänzung der Chemotherapie durch ASA404 im Allgemeinen gut vertragen wurde.
Die Daten zu ASA404 bei Prostatakrebs sind insgesamt bislang ermutigend. Es sind jedoch Daten erforderlich, die über einen längeren Zeitraum hinweg erhoben werden, um das volle Potenzial dieser Verbindung für diese Indikation zu beurteilen. Die Weiterentwicklung von ASA404 bei Prostatakarzinom erfolgt unter der Leitung von Novartis.
Antisoma hat ASA404 bei mehreren Krebsarten getestet. Studien bei Lungenkrebs haben positive Ergebnisse erbracht, darunter eine Verbesserung des mittleren Überlebens um 5 Monate in einer randomisierten Prüfung. Novartis beabsichtigt, Anfang 2008 mit der Einschreibung von Patienten in eine Phase-III-Studie bei nicht-kleinzelligem Lungenkarzinom zu beginnen.
Glyn Edwards, CEO von Antisoma, sagte, "Wir haben einige recht viel versprechende Ergebnisse in unserer Prostatakrebsstudie mit ASA404 erhalten und erwarten nun mit Spannung die Überlebensdaten im nächsten Jahr. In der Zwischenzeit konzentrieren wir uns nun auf die Hauptindikation des Wirkstoffes, also Lungenkrebs, für die ausgehend von den starken Daten aus der Prüfphase II Anfang nächsten Jahres eine Phase-III-Studie geplant ist."
Details der Daten zu Prostatakrebs sollen 2008 auf einer großen Krebskonferenz 2008 vorgestellt werden.
Anfragen:
Glyn Edwards, Chief Executive Officer
Daniel Elger, Director of Communications
+44 7909 915 068
Antisoma plc
Mark Court/Lisa Baderoon/Rebecca Skye Dietrich
Buchanan Communications
+44 (0)20 7466 5000
Brian Korb
The Trout Group
+1 212 477 9007
Haftungsausschluss Antisoma
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Diese Meldung ist eine Übersetzung des englischsprachigen Originals. Etwaige Abweichungen von der englischen Version sind zufällig, wobei in diesem Fall die englische Version als gültig zu betrachten ist.
PSA und PSA-Response
PSA ist die Abkürzung für Prostata-spezifisches Antigen, einem Eiweißstoff. Die Konzentration von PSA im Blut wird zur Diagnose von Prostatakrebs und für die Überwachung des Ansprechens (Response) der Krankheit auf die Behandlung herangezogen. PSA ist einer der anerkanntesten Krankheitsmarker in der Onkologie.
Eine PSA-Response ist definiert als eine Verringerung der PSA-Konzentration um mindestens 50% gegenüber dem Ausgangswert nach den Bubley-Kriterien (Eligibility and response guidelines for phase II clinical trials in androgen-independent prostate cancer: recommendations from the Prostate-Specific Antigen Working Group. Journal of Clinical Oncology 1999, Volume 17, S. 3461-3467).
Ansprechen nach RECIST-Kriterien
Das Ansprechen (die Response) des Tumors, d. h. Wachstum oder Schrumpfung des Tumors nach der Behandlung, wurde nach RECIST (Response Evaluation Criteria In Solid Tumours) beurteilt. Bei Prostatakrebs werden modifizierte RECIST-Kriterien herangezogen, da die Beurteilung das Vorhandensein von Knochenmetastasen umfasst, die von den Standardkriterien nicht berücksichtigt werden. Die Ansprechrate nach RECIST-Kriterien wurde von einem unabhängigen Prüfer im Blindverfahren bestimmt, der sämtliche Aufnahmen aus der Studie auswertete.
Zeit bis zum Progress der Krankheit
Die Zeit bis zum Progress der Krankheit wurde von den Prüfärzten bestimmt. Sie basierte auf den PSA-Ergebnissen, den Daten aus der Bewertung anhand der modifizierten RECIST-Kriterien sowie den relevanten klinischen Befunden.
Hintergrundinformationen zu ASA404
ASA404 (DMXAA) ist ein kleinmolekularer, Gefäß zerstörender Wirkstoff, der gezielt die Blutgefäße angreift, welche den Tumor versorgen. Der Wirkstoff wurde ursprünglich von den Professoren Professors Bruce Baguley und William Denny und Mitarbeitern am neuseeländischen Auckland Cancer Society Research Centre der University of Auckland entdeckt. Im August 2001 erwarb Antisoma die Lizenz für die Verbindung von Cancer Research Ventures Limited (heute Cancer Research Technology), dem Entwicklungs- und Kommerzialisierungsunternehmenspartner der Cancer Research Campaign (nun Cancer Research UK). CRUK hat zwei Phase-I-Studien in Großritannien und Neuseeland unterstützt. ASA404 bewirkte einen erheblichen Überlebensvorteil bei Patienten mit nicht-kleinzelligem Lungenkarzinom, nachdem es in einer randomisierten Phase-II-Studie als Ergänzung einer Chemotherapie auf Paclitaxel-Basis eingesetzt worden war. Die weltweiten Rechte an dem Wirkstoff wurden im April 2007 von der Novartis AG erworben.


