(openPR) Oschersleben, 30.09.2007 - Am vergangenen Wochenende startete die ADAC PROCAR zu Ihrem finalen Lauf in der Motorsport Arena Oschersleben. In den Trainingsläufen am Samstag konnte Andreas Ziggel (andreas-ziggel.de) vom Team JL-Engineering dem gesamten Fahrerfeld zeigen, dass auch im Regen schnelle Zeiten gefahren werden können. Den gesamten Tag goss es in Strömen. Nach diversen Einstellarbeiten war der Wagen fertig für das Qualifying am Abend.
In den ersten Runden setzte Andreas Ziggel die Bestzeit und kam in die Boxengasse. Startbereit wartete das gesamte Team mit Blick auf die Uhr und die Zeiten der anderen Fahrer. Sieben Minuten vor Ende des Qualifying ging der Germersheimer noch einmal raus auf die Strecke. Er blieb in Lauerstellung, immer bereit eine neue Bestzeit zu setzen. Da in den letzten Minuten unter Anzeige der gelben Flagge (Zeichen zur Reduzierung der Geschwindigkeit aufgrund eines Unfalls) gefahren wurde, bestand keine Gefahr mehr. Die Pole-Position für das erste finale Rennen am Sonntag war gesichert.
Entspannt ging es in die Nacht, begleitet von einer großen Fahrerlager-Party. Ausgelassen genoss das gesamte Team den guten Startplatz und das bereits Erreichte in der Saison. Denn eines war klar: würde es im Rennen zu keinem Ausfall im ersten Rennen kommen, war der Titel als Vizemeister gesichert.
Am Sonntagmorgen ging es bereits um halb Zehn ins Warm-up. Der Citroen Saxo VTS wurde nochmals einem kleinen Funktionstest unterzogen. Für das Rennen am Nachmittag sollte alles perfekt sein.
Je näher das Rennen rückte, desto angespannter wurde die Stimmung. Jeder wusste, mit zwei Siegen über den Konkurrenten Thomas Mühlenz bestand noch die Möglichkeit auf den Meistertitel in der 1600ccm Klasse (Divisionv2).
Kurz vor zwei war es dann soweit. Die Fahrzeuge rollten aus den Boxen und gingen in die Startaufstellung. Nach der Einführungsrunde legte Andreas Ziggel einen perfekten Start hin und konnte seine Führung verteidigen. Runde um Runde hielt er sich seinen Konkurrenten im Citroen C2 fern. Nach zwanzig Minuten war es dann endlich geschafft:
Andreas hatte das erste der beiden Rennen gewonnen und den Rückstand in der Tabelle auf einen Punkt verkürzt.
Die Fahrzeuge kamen in die Boxengasse und die 15-minütige Reparaturpause begann. Das Team um Technikchef Lutz Paff verpasste dem roten Saxo zwei neue Slicks auf der Antriebsachse und checkte in aller Ruhe den gesamten Wagen durch. Jetzt durfte nichts mehr passieren. Alle technischen Fehler mussten ausgeschlossen werden. JL-Engineering und Andreas Ziggel waren ganz nah dran, in Ihrer ersten Saison seit Teamgründung nicht nur um die Meisterschaft zu fahren, sondern auch Meister zu werden.
Es ging in die Startaufstellung zum zweiten Rennen. Die Anspannung stieg. Würde Andreas es schaffen, seine Führung in der Startaufstellung zu verteidigen? Der Start war gut. Die beiden Konkurrenten wechselten direkt in den ersten Kurven die Positionen mehrfach und schenkten sich nichts.
Dann passierte es:
An Andreas Ziggel's Saxo verbog sich im Titelkampf die Lenkung und er konnte den Wagen nicht mehr vernünftig steuern.
Er musste das Rennen aufgeben. So hatte er sich einen fairen Kampf um die Meisterschaft nicht vorgestellt.
Als das Rennen beendet war hatte Thomas Mühlenz einen dritten Platz eingefahren und konnte sich so den Meisterschaftstitel sichern. Andreas Ziggel beendete hingegen die Saison 2007 als Vizemeister der ADAC PROCAR Division 2.
„Wir werden einige Tage brauchen, bis wir das Geschehene verarbeitet haben und realisieren können, dass wir stolz auf unsere Leistung sein können.“, so Teamchef Jan Benedetto. „Immerhin haben wir in unserer ersten Saison in jedem Rennen ein perfektes Auto bereitgestellt und weiterentwickelt. Unser Fahrer hat konstant seine Leistung gebracht und bei fast jedem Rennen unter den Top 3 gestanden. Wir sind Vizemeister und darauf können wir mehr als stolz sein.“
Wie es in der nächsten Saison weitergeht, steht derzeit noch nicht fest.
Ziel ist auf jeden Fall eine höhere Serie, denn für die beiden Teamchefs steht fest: „Andreas Ziggel muss weiter gefördert werden! Ein solches Talent dürfen wir nicht vergeuden.“
Andreas Ziggel: www.andreas-ziggel.de
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Unsere Philosophie:
Wir sind ein privat-finanziertes Unternehmen.
Gründer und Gesellschafter sind Jan Benedetto sowie Lutz-Gabriel Paff.
Durch die Unabhängigkeit von Automarken und anderen Vertragshändlern gewährleisten wir Objektivität, Offenheit für Neues und Flexibilität für uns und unsere Partner.
Wir fördern gezielt Nachwuchsfahrer in dem wir Sie auf den unterschiedlichen Karrierestufen im Motorsport aktiv vorbereiten, fördern und begleiten.
Wir bieten fairen Motorsport, in dem wir Fahrer und Sponsoren als gleichwertige Partner ansehen und dieses durch faire Verträge und Vereinbarungen untermauern.
Wir setzen die Ressourcen zielführend und im Interesse aller Partner vernünftig ein. Dies bedeutet, dass Fahrer in ihrer Karriere nicht blockiert werden. Partner und Teammitglieder erhalten angemessene Gegenleistungen zu fairen Konditionen.
Wir praktizieren Motorsport zum Anfassen und Miterleben durch das Prinzip der offenen Box, aktiver Fanbetreuung sowie einem freundschaftlichen Umgang mit unseren Konkurrenten. Wir messen unseren Unternehmenserfolg in der kontinuierlichen Bereitstellung eines optimalen Equipments für unsere Fahrer, sowie eines gezielten und sinnvollen Einsatzes dieser. Die Zufriedenheit unserer Gäste und Partner ist der Maßstab für unsere langfristige und wertorientierte Unternehmensplanung. Hierzu binden wir diese frühzeitig in die Abläufe mit ein.
Wir fördern das Team als Triebfeder des Unternehmens in dem wir jungen Fachkräften frühzeitig Freiraum geben eigenständig Entscheidungen zu treffen und Verantwortung zu übernehmen.
Unsere Ziele:
JL-Engineering sucht gezielt talentierte Nachwuchsfahrer für den Tourenwagensport. Junge Fahrer mit Potenzial kommen häufig aus dem Kartsport. Die Kostendeckung erfolgt hier zumeist durch die finanzielle Unterstützung der Eltern. Den Übergang zum Tourenwagensport sind diese häufig nicht mehr in der Lage aufzubringen. Diese Fahrer setzt JL-Engineering in der qualitativ hochwertigen Rennserie ADAC PROCAR Division 2 ein.
Die Division 1 (Fahrzeuge aus der WM) ist der nächste Schritt, da sich das Umfeld für den Fahrer nicht verändert, jedoch das Fahrzeug leistungsstärker wird. Kann ein Fahrer sich hier behaupten stehen ihm Möglichkeiten wie GT-Serien und die Tourenwagen-WM als weitere Schritte offen.























