(openPR) Am vergangenen Wochenende startete die ADAC PROCAR am Sachsenring. Für die Division 2, insbesondere für Andreas Ziggel (andreas-ziggel.de) und das Team JL-Engineering (www.jl-engineering.com), ging es hier um die Weichenstellung für den Meisterschaftstitel. Vor dem Wochenende lag Andreas Ziggel mit nur einem Punkt hinter seinem Konkurrenten Thomas Mühlenz. Ziel des Rennens war es, die Tabellenführung zurückzuerobern. Das dies nicht leicht werden würde, war dem Team bewusst, sorgte aber auch für eine gewisse Anspannung.
Die anspruchsvolle Strecke in Sachsen zeigte sich bei bestem Rennwetter. Trocken, sonnig und eine nahezu perfekte Lufttemperatur. Bereits in den Samstagstrainings wurde klar, dass hier das richtige Setup des Saxo von großer Bedeutung war. So probierten die Techniker diverse Einstellungen durch. Es galt die optimale Kombination aus Reifendruck und Fahrwerkseinstellung zu finden. Nach der zweiten Trainingssitzung wusste Technikchef Lutz Paff welche Einstellung passte. Nach Rücksprache mit Fahrer Andreas Ziggel wurde der Citroen Saxo VTS für das Qualifying am Abend vorbereitet.
Auch beim Qualifying war das Wetter hervorragend, so dass Andreas gute Rundenzeiten fuhr. Nach zwanzig Minuten entschied man sich für zwei neue Reifen um nochmals alles herauszufahren. Ein guter Startplatz würde im Rennen von großer Bedeutung sein. Die alten Reifen wurden demontiert und zwei neue kamen auf die Antriebsräder. Beim Nachziehen der Radschrauben passierte es dann: Ein Stehbolzen riss ab. Um kein unnötige Risiko einzugehen wurde das Qualifying für JL-Engineering abgebrochen. Nun blieb abzuwarten, wie sich die Rundenzeiten der anderen Fahrer entwickelten. Nach zehn Minuten stand fest: Andreas Ziggel startete beim ersten Rennen von Platz 4. Die Pole-Position konnte sich sein Konkurrent Thomas Mühlenz im Citroen C2 sichern.
Nun begann eine lange Nacht für die Techniker. Der Stehbolzen musste entfernt und ein neuer eingesetzt werden. Der Bolzen ließ sich auch nach einer Stunde nicht lösen, da er tief im Gewindegang abgebrochen war. Während die anderen Teams den „Thüringischen-Abend“ des Toyota Teams genießen konnten, wurde in Box Nr. 24 das Schweißgerät zur Hilfe genommen. Nachts um 1:00h war es dann vollbracht. Der Wagen war einsatzbereit und das Team bereitete sich auf eine kurze Schlafpause vor, da am nächsten Morgen das Warm-up anstand.
Der Sonntag begann mit einem blauen Himmel und JL-Engineering war bester Dinge, sich die Meisterschaft zu erkämpfen. Das Warm-up verlief ohne Schwierigkeiten. Anschließend wurde der Wagen noch einmal durchgesehen und fürs Rennen am Nachmittag vorbereitet. Nach einer Autogrammstunde beim Pit-Walk in der Mittagspause, in der die Zuschauer durch die Boxengasse gehen durften, um sich die Fahrzeuge anzuschauen, stieg die Anspannung im Team.
Punkt 14:30h ging es los. Der Wagen rollte auf seinen Startplatz und wenige Minuten später schalteten die Roten Ampeln aus. Die Motoren heulten auf und Andreas legte einen guten Start hin. Doch bereits in der zweiten Runde passierte der rote Saxo nicht die Boxengasse. Und dann kam die ernüchternde Information über den Rennkommentator: Andreas verlor in einer Kurve die Haftung und landete im Kiesbett. Ein selbständiges Herausfahren war nicht möglich. Als Streckensicherung den Wagen zurück auf die Strecke schob, lag er bereits zwei Runden zurück. Nun galt es, das Rennen zu Ende zu fahren und zu hoffen, dass der Wagen nichts abbekommen hatte. Doch die Rundenzeiten deuteten auf keine Fahrzeugschäden hin.
In der 15-minütigen Reparaturpause kontrollierten die Techniker den gesamten Wagen und schickten den JL-Saxo mit neuen Reifen auf die Strecke. Nun galt es, am Start Alles richtig zu machen. Die einzige Chance, eine vorzeitige Meisterschaftsentscheidung zu Gunsten Thomas Mühlenz abzuwenden, war vor ihm durchs Ziel zu fahren.
Der Start war gut, jedoch setzte sich nach einigen Runden ein Fahrzeug aus der Division drei zwischen Mühlenz und Ziggel. Mühlenz kämpfte mit dem Toyota Yaris von Charlie Geipel um die Führung, verlor aber immer mehr an Abstand. Die Zeit lief gegen JL-Engineering und bei 1:50 min Restzeit passierten beide die Zeitnahme. Somit blieben noch zwei Runden im für Andreas zu attackieren. Dies tat er auch, kam aber nicht so richtig an dem Diesel Fahrzeug von Kai Jordan vorbei. In der letzten Runde schien die Entscheidung klar zu sein. Enttäuschung machte sich breit, doch das Rennen war noch nicht beendet.
In der letzten Runde wurde der C2 am Heck touchiert und drehte sich raus. Eine Weiterfahrt war für Thomas Mühlenz nicht möglich. Glück für Andreas Ziggel, denn dieser konnte so vorbeiziehen und fuhr als Zweiter über die Ziellinie. Wenige hundert Meter nach der Zieldurchfahrt blieb aber auch sein Wagen stehen. Erleichtert durch das unerwartete Glück ging Andreas Ziggel zur Siegerehrung und stand neben Geipel und Weimann auf dem Treppchen.
In der Tabelle steht Andreas Ziggel nun mit drei Punkten Rückstand auf Platz 2 hinter Thomas Mühlenz. Am letzten Rennen in Oschersleben kann er mit einem Doppelsieg die Meisterschaft gewinnen. Eine vorzeitige Meisterschaftsentscheidung hat der Germersheimer mit etwas Glück abwenden können.
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JL-Engineering sucht gezielt talentierte Nachwuchsfahrer für den Tourenwagensport. Junge Fahrer mit Potenzial kommen häufig aus dem Kartsport. Die Kostendeckung erfolgt hier zumeist durch die finanzielle Unterstützung der Eltern. Den Übergang zum Tourenwagensport sind diese häufig nicht mehr in der Lage aufzubringen. Diese Fahrer setzt JL-Engineering in der qualitativ hochwertigen Rennserie ADAC PROCAR Division 2 ein.
Die Division 1 (Fahrzeuge aus der WM) ist der nächste Schritt, da sich das Umfeld für den Fahrer nicht verändert, jedoch das Fahrzeug leistungsstärker wird. Kann ein Fahrer sich hier behaupten stehen ihm Möglichkeiten wie GT-Serien und die Tourenwagen-WM als weitere Schritte offen.












