(openPR) Berlin, 30.09.2007 - Beim diesjährigen Berliner Marathon werden neun deutsche Sportler und Sportlerinnen symbolisch für das „Team Tibet“ an den Start gehen und mit der tibetischen Nationalflagge durch das Brandenburger Tor laufen.
Damit wollen sie auf die schlechte Menschenrechtslage auf dem „Dach der Welt“ im Vorfeld der Olympischen Spiele 2008 in Peking hinweisen. Dies teilte jetzt ein Zusammenschluss von Tibet-Unterstützergruppen mit. An der Aktion beteiligt sind die International Campaign for Tibet Deutschland, die Regionalgruppe Berlin-Brandenburg der Tibet-Initiative Deutschland e.V. und der Verein der Tibeter in Deutschland. So werden an der Laufstrecke zahlreiche Tibet-Unterstützer die Läufer mit Transparenten und tibetischen Fahnen anfeuern. Mit dem Lauf erklären die Sportler und Unterstützer ihre Solidarität für das „Team Tibet“.
Tibet ist bei der Olympiade als eigenständiger Teilnehmer nicht zugelassen. Trotzdem haben sich junge tibetische Sportler zu einem Team Tibet zusammengeschlossen und ihre Bewerbung zur Teilnahme an der Olympiade beim Internationalen Olympischen Komitee eingereicht. Eine Antwort des IOC steht noch aus.
„Nach dem Treffen zwischen Bundeskanzlerin Merkel und dem Dalai Lama vorige Woche im Kanzleramt ist es von größter Bedeutung, dass Deutschland auch weiterhin konsequent seine Unterstützung für Tibet und den friedlichen und gewaltfreien Weg des Dalai Lama zeigt“, sagte Petra Zoerner von der Tibet-Initiative Deutschland. Die Tibetfrage könne nur im Dialog zwischen dem Dalai Lama und der chinesischen Staatsführung gelöst werden. Der Friedensnobelpreisträger von 1989 und geistliches Oberhaupt der Tibeter stehe für Frieden und Versöhnung und möchte eine substantielle und echte Autonomie Tibets in einem chinesischen Staatsverband sowie die Achtung und Einhaltung der Menschenrechte erreichen.











