(openPR) Wakeboard, Beachhandball, Rettungsschwimmen & Co.: Zum ersten Mal hat die Sportstiftung NRW Athletinnen und Athleten für die Teilnahme an den World Games mit einer Prämie ausgezeichnet.
59 Athletinnen und Athleten aus NRW haben an den diesjährigen Weltspielen des nicht-olympischen Sports in Chengdu teilgenommen. Staatssekretärin Andrea Milz würdigte ihre Leistungen gemeinsam mit Stiftungsvorstand Dr. Ingo Wolf bei einer Feierstunde in Köln mit jeweils 3.500 Euro als Teilnahmeprämie.
Andrea Milz, Staatssekretärin für Sport und Ehrenamt: „Die World Games sind für viele Sportlerinnen und Sportler der Höhepunkt ihrer Karriere – aus sportlicher Sicht, aber auch emotional vergleichbar mit den Olympischen Spielen. World Games stehen für Vielfalt. Ihre Disziplinen bereichern den Sport und sind für viele Menschen identitätsstiftend. Mit der neuen Prämie würdigen wir nicht nur sportliche Qualität, sondern auch den Einsatz, mit dem diese 59 Athletinnen und Athleten Menschen inspirieren und Vorbilder sind.“
Dr. Ingo Wolf, Vorstandsvorsitzender der Sportstiftung: „Das Prämienvolumen von insgesamt 206.500 Euro spricht eine klare Sprache: World-Games-Sportlerinnen und -sportler erfahren bei uns nun dieselbe Wertschätzung wie der olympische, paralympische und deaflympische Sport. Sie verkörpern die Vielfalt und Leistungsfähigkeit des Sportlands NRW und sie wirken als starke Vorbilder. Sie sind ein Pfund für die Zukunft.“
NRW-Bilanz: 13 Sportarten, 19 Medaillen
Athletinnen und Athleten mit Vereinszugehörigkeit (Erststartrecht), Trainings- oder Lebensmittelpunkt in Nordrhein-Westfalen trugen neun Gold-, fünf Silber- und fünf Bronzemedaillen zum deutschen Gesamtergebnis in Chengdu bei. NRW-Akteure waren in 13 Sportarten am Start: Beachhandball, Billard, Duathlon, Faustball, Kanu-Marathon, Kanu-Polo, Korfball, Powerboating, Rettungsschwimmen, Speedklettern, Squash, Tanzsport (Latein) und Wakeboard.
World-Games-Förderung – mehr als nur Prämien
Bisher vergab die Sportstiftung Prämien ausschließlich nach Olympischen, Paralympischen und Deaflympischen Spielen. Mit der Neuausrichtung der Individualförderung wurden nun auch World-Games-Sportarten miteinbezogen.
Nachwuchstalente aus dem World-Games-Bereich können sich seit 2023 zudem für eine monatliche Unterstützung bewerben. Ihr Anteil am Gesamtfördervolumen der Talent-Förderung beträgt aktuell 12 Prozent. Von den derzeit Geförderten nahmen die Kletterinnen Nele Thomas und Mina Schultz an den World Games teil. Nachwuchsattraktivität spielt eine wichtige Rolle, um vom Dachverband International World Games Association (IWGA) in das Sportartenprogramm aufgenommen zu werden.
Nordrhein-Westfalen stellte in Chengdu etwa ein Viertel der 211 deutschen Sportlerinnen und Sportler. Deutschland belegte im Medaillenspiegel den zweiten Platz – mit 17-mal Gold, 14-mal Silber und 14-mal Bronze.











