(openPR) Zum aktuellen Bildungsranking der OECD, in dem Deutschland im Bereich der Steigerung der Studentenzahlen massiv hinter den anderen 29 wichtigsten Industriestaaten zurück liegt, erklären der Geschäftsführer des RCDS Osnabrück -Alexander Ziegert - und der Vorsitzende des RCDS FH O/O/W (Nordwest) -Matthias Christian Bullmahn -:
Seit Jahren weist der RCDS auf Lücken im Bildungssystem hin und versucht der Politik begreiflich zu machen, was es für das „Land der Dichter und Denker“ bedeutet, wenn es nur noch wenige davon beheimatet.
Es schockiert uns, wie gutgläubig seit Jahren mit diesem Thema umgegangen wird und das Frau Schavan erst jetzt einen Bildungsherbst anberaumt, der längst überfällig ist. 5% Studienanfänger in Deutschland stehen im Gegensatz zu bis zu 41% in 29 anderen Industriestaaten.
Es werden viele Maßnahmen getroffen, um das Studieren unattraktiv zu machen. Auf diese Weise werden wir immer mehr Akademiker verlieren, woran auch eine „Elite-Uni“-Offensive nichts mehr ändern kann.
Akademische Ausbildung muss für jeden erreichbar sein. Unabhängig von der Herkunft und des finanziellen Hintergrundes!
Das Problem muss an der Wurzel angepackt werden! Als Produktionsstandort haben wir schon genug Konkurrenz durch Billiglohnländer wie China. Wenn wir jetzt auch noch unsere Denkertradition wegwerfen, was haben wir denn dann noch?
Wir brauchen keinen Bildungsherbst, wir brauchen langfristige Bildungsoffensiven und weitreichende Maßnahmen, die auch über Jahre hinweg erfolgreich sein können
Auch hier ist die Frage zu stellen ob die Strategie nicht besser Akademiker statt Afghanistan und Intelligenzförderung statt Irak für Deutschland bedeutend sein sollte.












