openPR Recherche & Suche
Presseinformation

Telefon-Terror durch Werbeanrufe - so kann man sich wehren

14.09.200712:50 UhrFreizeit, Buntes, Vermischtes
Bild: Telefon-Terror durch Werbeanrufe - so kann man sich wehren
Das Informationsportal RheinRuhrPromotion.de bietet nützliche Verbrauchertipps an
Das Informationsportal RheinRuhrPromotion.de bietet nützliche Verbrauchertipps an

(openPR) Jeder Bürger hat es wohl schon mehrmals erlebt. Ungebetene Telefonwerbung ist nicht nur ärgerlich für den Betroffenen, sondern in Deutschland auch gesetzlich verboten. Unternehmen dürfen somit keine Privatpersonen ohne eine ausdrückliche Erlaubnis mit Werbeanrufen belästigen.



Die neusten Maschen der Telefonwerber zielen schon in Richtung "Telefon-Terror" und es sind nicht einmal mehr irgendwelche Personen eines Call-Centers die anrufen, sondern eine Stimme vom Band. "Bitte legen Sie jetzt nicht auf..." teilt Ihnen eine Stimme vom Band mit. Es wird ein Gewinnspiel vorgegeben an dem Sie angeblich teilgenommen und auch etwas gewonnen haben sollen. Wenn Sie jetzt wissen möchten um was für einen Gewinn es sich handelt, müssen Sie eine teure 0900-Nummer wählen. Viele Unternehmen versuchen Sie auch zu einer Bestätigung mittels Telefontaste oder durch ein "Ja" am Telefon direkt mit einer kostenpflichtigen Nummer zu verbinden.

Die Verbraucherzentralen warnen zudem vor einer weiteren dreisten neuen Masche. Dabei werden betroffene Bürger angerufen und auf die nervenden Telefonwerbeanrufe anderer Anbieter angesprochen. Die Firmen versprechen für eine erhebliche Gebühr Abhilfe, indem Sie angeblich in eine Telefonwerbesperrliste eingetragen werden. Die angerufenen Verbraucher erhielten daraufhin eine Auftragsbestätigung für die angeblich telefonisch vereinbarte Geldforderung. Aus Sicht der Verbraucherzentrale disqualifizieren sich die Firmen mit ihrem Kundenfang durch Werbeanrufe selbst. Die Wirkung der angebotenen Werbesperrlisten sei fraglich. Telefonmarketing sei ohne ausdrückliche Zustimmung des Angerufenen bereits gesetzlich untersagt, trotzdem nehme die Zahl der unerbetenen Werbeanrufe stetig zu, erklärten die Verbraucherschützer.

Als Verbraucher brauchen Sie diese Art von Belästigung nicht hinnehmen und der Gesetzgeber hat diesen sogenannten "Spam" bereits seit Oktober 2004 verboten. Wenn die Werbung nicht ausdrücklich von Ihnen gewünscht ist, kann dagegen vorgegangen werden.

So können Sie sich gegen ungewünschte Werbeanrufe wehren:

Oftmals nutzen die verschiedenen Unternehmen Gewinnspiele und Kaufverträge um Privatpersonen in eine Anrufliste zu speichern. So wird ein Werbeanruf legal! Sie sollten sich immer das sogenannte "Kleingedruckte" in Verträgen und bei Gewinnspielen oder kostenlosen Probeanforderungen durchlesen. Widersprechen Sie Werbeanrufen schriftlich oder streichen Sie diese Klauseln dementsprechend durch, sofern diese Vertragsgegenstand sind und von Ihnen nicht gewünscht werden.

Wenn Sie von Automaten angerufen werden, weil Sie angeblich an einem Gewinnspiel teilgenommen haben, sollten Sie auf keinen Fall zurückrufen! Notieren Sie sich die angesagte Telefonnummer und eventuell weitere Informationen und senden Sie diese an die Bundesnetzagentur. Ein entsprechendes Formular erhalten Sie hier: http://www.bundesnetzagentur.de/media/archive/7662.pdf

Bei Ping-Anrufen wird automatisch aufgelegt sobald Sie den Telefonhörer abgenommen haben. Das Ziel des Anrufes ist es, die Nummer über die sogenannte "Clip-Funktion" zu übertragen. Wer jetzt diese Nummer wählt landet bei einem teuren Mehrwertdienst bei dem Sie oftmals schon einen hohen Betrag für einen Anruf bezahlen müssen. Auch bei dieser Art von Anrufen ist die Bundesnetzagentur zuständig. Das geeignete Formular erhalten Sie hier: http://www.bundesnetzagentur.de/media/archive/7662.pdf

Sollten Sie einen ungebetenen Werbeanruf von einem Call-Center erhalten und ein Mitarbeiter versucht Ihnen einen Vertrag für eine Leistung aufzudrängen die Sie nicht wünschen, so sollten Sie eine Beschwerde bei der jeweiligen Verbraucherzentrale einreichen. Diese Art von Werbeanrufen wird auch "Kaltaquise" genannt und ist ohne Ihr Einverständnis ebenfalls verboten. Hier erhalten Sie das dafür vorgesehene Formular: http://www.vz-nrw.de/mediabig/22502A.pdf

Versuchen Sie dem Anrufer möglichst viele Informationen wie zum Beispiel Name und Anschrift des Unternehmens zu entlocken. Senden Sie das Formular mit möglichst vielen Informationen an die Verbraucherzentrale.

Der Verbraucherschutz fordert drastischere Mittel von der Regierung gegen diese unerlaubten Telefonwerber. Bleibt nur zu hoffen, das diese Art von Anrufen dann der Vergangenheit angehört.

Weitere interessante Verbraucher-Tipps finden Sie auf www.RheinRuhrPromotion.de

Diese Pressemeldung wurde auf openPR veröffentlicht.

Verantwortlich für diese Pressemeldung:

News-ID: 158191
 3023

Kostenlose Online PR für alle

Jetzt Ihren Pressetext mit einem Klick auf openPR veröffentlichen

Jetzt gratis starten

Pressebericht „Telefon-Terror durch Werbeanrufe - so kann man sich wehren“ bearbeiten oder mit dem "Super-PR-Sparpaket" stark hervorheben, zielgerichtet an Journalisten & Top50 Online-Portale verbreiten:

PM löschen PM ändern
Disclaimer: Für den obigen Pressetext inkl. etwaiger Bilder/ Videos ist ausschließlich der im Text angegebene Kontakt verantwortlich. Der Webseitenanbieter distanziert sich ausdrücklich von den Inhalten Dritter und macht sich diese nicht zu eigen. Wenn Sie die obigen Informationen redaktionell nutzen möchten, so wenden Sie sich bitte an den obigen Pressekontakt. Bei einer Veröffentlichung bitten wir um ein Belegexemplar oder Quellenennung der URL.

Pressemitteilungen KOSTENLOS veröffentlichen und verbreiten mit openPR

Stellen Sie Ihre Medienmitteilung jetzt hier ein!

Jetzt gratis starten

Weitere Mitteilungen von RheinRuhrPromotion

Bild: Onlineshopping - Einkaufen im Internet wird für Verbraucher immer attraktiverBild: Onlineshopping - Einkaufen im Internet wird für Verbraucher immer attraktiver
Onlineshopping - Einkaufen im Internet wird für Verbraucher immer attraktiver
Für viele Menschen wird das Einkaufen über das Internet immer attraktiver. Der Onlinehandel verzeichnet weiterhin gute Gewinne und profitiert von der Flexibilität der Shops im Internet. Der Einkauf über das Internet bietet viele Vorteile. Verbraucher können neben ausführlichen Produktinformationen direkt im Internet recherchieren und Preise vergleichen, die AGB`s der einzelnen Anbieter einsehen, Versandkosten berechnen, Gutscheine einlösen und sich die bestellten Waren direkt ins Haus liefern lassen. Besonders die Bereiche Mode, Elektronik, …
Bild: Ideen und Tipps rund um WeihnachtenBild: Ideen und Tipps rund um Weihnachten
Ideen und Tipps rund um Weihnachten
Zu Weihnachten wird im christlichen Glauben, die Geburt Jesu Christi gefeiert. Das Weihnachtsfest beginnt bei uns am 24. Dezember mit dem "Heiligen Abend" oder auch "Heilige Nacht", dem Vorabend des eigentlichen Festtages. In vielen Ländern ist der Weihnachtstag ein gesetzlicher Feiertag. In Deutschland, Österreich und in Teilen der Schweiz, wird auch am 26. Dezember Weihnachten gefeiert. Heute wird Weihnachten von Christen und Nichtchristen als Familienfest gefeiert. Dabei wird der Brauchtum des "Beschenkens" gepflegt. Dieser Brauch ist ber…

Das könnte Sie auch interessieren:

Tellows wird international
Tellows wird international
Unzählige Menschen erhalten jeden Tag auf ihrem Telefon oder Smartphone Anrufe von ihnen unbekannten Telefonnummern. Dabei handelt es sich oft um Werbeanrufe, die einfach nur nervig sind. Immer öfter sind aber auch Anrufe dabei, die mit allen möglichen Tricks versuchen an das Geld der Angerufenen zu kommen. Oft kann das für den Betreffenden richtig teuer …
Bild: Der Deutsche Telekommunikations - Verbraucherschutz e.V. bietet einen MitgliederrundumschutzBild: Der Deutsche Telekommunikations - Verbraucherschutz e.V. bietet einen Mitgliederrundumschutz
Der Deutsche Telekommunikations - Verbraucherschutz e.V. bietet einen Mitgliederrundumschutz
… wie z.B. supergünstige Telefonverträge, Glücksspiele mit 99-prozentiger Gewinnchance, unbedingt notwendige Versicherungen oder unsinnige Zeitschriftenlieferverträge, dem Angerufenen aufzuschwatzen. Fast eine Million dieser Werbeanrufe, die man als cold call - kalter Anruf - bezeichnet, müssen die Bewohner diesen Landes täglich über sich ergehen lassen. …
Nebenjobs bei der abs Marktforschung in Ulm als Telefoninterviewer
Nebenjobs bei der abs Marktforschung in Ulm als Telefoninterviewer
… UIm-Wiblingen, die als Telefoninterviewer Befragungen durchführen. Die abs Marktforschung führt ausschließlich Befragungen für wissenschaftliche Zwecke durch. Es werden keine Werbeanrufe getätigt, Daten für Werbezwecke gesammelt oder Verkäufe durchgeführt. "Durch das Telefon lächeln können" und Weiteres als Voraussetzung für Telefoninterviews Wer als …
Bild: BGH nennt Voraussetzungen für wirksame Einwilligung in WerbeanrufeBild: BGH nennt Voraussetzungen für wirksame Einwilligung in Werbeanrufe
BGH nennt Voraussetzungen für wirksame Einwilligung in Werbeanrufe
… Zumindest kann ein solcher Werbeanruf kostenpflichtig abgemahnt werden. Der BGH hat jetzt die Anforderungen zusätzlich erhöht. Er hat entschieden, dass eine wirksame Einwilligung in Werbeanrufe nur wirksam ist, wenn der einwilligende Verbraucher in Kenntnis der Sachlage und für einen konkreten Fall einwilligt. Dafür muss der Verbraucher auf zukünftige …
Hartnäckige Werbeanrufe um jeden Preis
Hartnäckige Werbeanrufe um jeden Preis
Lästige Werbeanrufe bewegen sich nach offiziellen Statistiken im gesamten deutschsprachigen Raum weiterhin auf einem hohen Niveau. Technischer Fortschritt und günstige Flat-Tarife unterstützen die Werbeanrufer bei ihren illegalen Machenschaften. Alleine in der Schweiz wendeten sich in den letzten drei Jahren rund 20.000 Verbraucher an Konsumentenschützer. …
Bild: CHIP Test & Kauf - Schluss mit dem Werbeterror: Die besten Tipps gegen Spam und lästige AnruferBild: CHIP Test & Kauf - Schluss mit dem Werbeterror: Die besten Tipps gegen Spam und lästige Anrufer
CHIP Test & Kauf - Schluss mit dem Werbeterror: Die besten Tipps gegen Spam und lästige Anrufer
… Bei telefonischen Belästigungen sieht die Sache anders aus: Seit August 2009 ist das Gesetz gegen unerlaubte Telefonwerbung in Kraft, und es verbietet Werbeanrufe, denen der Kunde nicht ausdrücklich zugestimmt hat. Auch das Unterdrücken der Telefonnummer für Werbezwecke ist seither illegal. Bundesnetzagentur und Verbraucherschutzzentralen gehen entsprechenden …
Unerwünschte Telefonwerbung: Mehr Schutz für private Verbraucher ab 2008
Unerwünschte Telefonwerbung: Mehr Schutz für private Verbraucher ab 2008
… Legaler Vertrag Das deutsche Wettbewerbsrecht aber erlaubt Telefonmarketing seit 2004 nur noch mit dem ausdrücklichen Einverständnis des Angerufenen, dennoch ist die Zahl der Werbeanrufe in den letzten Jahren deutlich gestiegen. Laut der Gesellschaft für Konsumforschung fanden 2006 gut ein Drittel mehr telefonische Werbekontakte mit Privatpersonen statt …
Vodafone wird wegen unerwünschter Werbeanrufe zur Rechenschaft gezogen
Vodafone wird wegen unerwünschter Werbeanrufe zur Rechenschaft gezogen
… wann genau sind solche Anrufe nach deutschem Recht tatsächlich auch verboten? Das "Gesetz gegen unlauteren Wettbewerb" (UWG) legt dies in § 7 ganz eindeutig fest: Werbeanrufe sind genau dann illegal, wenn keine ausdrückliche Einwilligung des Angerufenen vorliegt, ihn zu Werbezwecken telefonisch zu kontaktieren. Eine Regelung, die in aller Klarheit zeigt, …
Bild: Einwilligung in Webeanrufe im Kleingedruckten möglich – aber hohe AnforderungenBild: Einwilligung in Webeanrufe im Kleingedruckten möglich – aber hohe Anforderungen
Einwilligung in Webeanrufe im Kleingedruckten möglich – aber hohe Anforderungen
… individuell eingeholt werden muss. Das Gericht entschied, dass grundsätzlich eine Einwilligung, die im Kleingedruckten steht schon reichen kann, um wirksam in den Erhalt von Werbeanrufen einzuwilligen. Der I. Zivilsenat des BGH hat damit seine bisherige Rechtsprechung korrigiert. Die Art und Weise, wie diese Einwilligung erfolgen muss, unterliegt aber …
Unerbetene Telefonwerbung -  was Verbraucher dagegen tun können
Unerbetene Telefonwerbung - was Verbraucher dagegen tun können
… Versprechungen am Telefon hört man in jüngster Zeit immer häufiger. Wer zu arglos auf das unerwartete Klingeln seines Telefons reagiert, darf mit weiteren Werbeanrufen rechnen. Denn trotz Inkrafttreten des gesetzlichen Verbots ist die Zahl unerbetener Werbeanrufe in Deutschland gestiegen. Diese Entwicklung unterstreichen die Zahlen einer Erhebung der …
Sie lesen gerade: Telefon-Terror durch Werbeanrufe - so kann man sich wehren