(openPR) Das niederösterreichische Hightech-Unternehmen a+d mit Sitz in Perchtoldsdorf bei Wien, Marktführer bei mobilen Business-Class Kofferlösungen, hat speziell für das ORF Funkhaus Wien einen neuen High Tech-Koffer entwickelt. Mit dem „mobilen Kleinstudio“ von a+d ist es den Mitarbeitern von Ö1, FM4, Radio Wien und dem ORF-internen News Center möglich, die Beiträge gleich vor Ort zu schneiden, und innerhalb weniger Minuten über UMTS oder einen WLAN-Hotspot in die Redaktion zu schicken. Damit wird das Medium Radio einmal mehr seinem Ruf gerecht, das schnellste Informationsmedium zu sein.
Die Zeiten, in denen die ORF-Mitarbeiter mit Tonbandgeräten zu den Interviewterminen hasten und anschließend so schnell wie möglich in die Redaktion zurück eilen mussten, um den Beitrag zu schneiden und sendetauglich aufzubereiten, sind zumindest im ORF Funkhaus Wien endgültig vorüber. In enger Zusammenarbeit mit der Messtechnik des Produktionsbetriebes Hörfunk des ORF entwickelten die innovativen Techniker von a+d einen mobilen Business-Class Koffer, der ganz auf die Bedürfnisse des ORF Funkhauses angepasst wurde. Diese „Personal Office“-Lösung enthält neben einem Notebook auch ein Mischpult, über das - zum Beispiel bei einer Pressekonferenz oder Diskussionsrunde - mehrere Mikrofone gleichzeitig ausgesteuert werden können. Der Redakteur kann damit gleich vor Ort die Lautstärke optimal regeln. Die Aufzeichnung erfolgt gleich digital auf dem Notebook, und der Journalist kann unmittelbar danach mit demselben Gerät die aufgenommenen Gespräche zu einem richtigen Nachrichtenbeitrag zusammenschneiden und sendetauglich machen.
Da derartige Beiträge im Normalfall nie länger als eine Minute sind, und die Daten noch dazu komprimiert werden, kann die Meldung problemlos über das Handynetz, oder, falls vorhanden, über einen Internet-Zugang via WLAN, in die Redaktion übertragen werden. Schon wenige Minuten nach der Aufnahme kann der Beitrag dann gesendet werden.
Mobiles Kleinstudio im Einsatz
„Mit der mobilen Business-Class-Kofferlösung haben wir nun ein „mobiles Kleinstudio“, das auch den Einsatz von sogenannten Memorycard-Mikrofonen unterstützt.“ freut sich Ing. Stefan Krummholz, aus der ORF Messtechnik Hörfunk, endlich für die Radio-Redakteure ein effizientes „Werkzeug“ gefunden zu haben. „Wenn es schnell gehen muss und der Reporter keine Möglichkeit hat, den Koffer aufzustellen, wird das Interview mit dem Speichermikrofon geführt, und die Sprachdateien werden im internen Speicher des Aufnahmegeräts abgelegt.“ beschreibt Ing. Krummholz weiter die Anwendung in der Praxis. Nach beispielsweise einem Interview werden die Daten aus dem Speichermikrofon per USB Kabel an das in den Koffer eingebaute Notebook übertragen und können dort wie gewohnt weiterbearbeitet werden. Der a+d-High-Tech-Koffer kann zum Arbeiten an jeder beliebigen Steckdose angeschlossen werden. Sollte keine externe Stromquelle zur Verfügung stehen, halten die eingebauten Akkus auch bei größter Auslastung sämtlicher Komponenten mehr als eine Stunde durch.
Entwicklung mit modernster CAD Technik
Die Entwicklungsphase der neuen, maßgeschneiderten a+d-Lösung dauerte etwa drei Monate. Zwar hatte der ORF schon früher Kofferlösungen im Einsatz, allerdings handelte es sich dabei um Eigenkonstruktionen, die keinen Mischer enthielten, und vor allem nicht so ausgereift waren wie die a+d-Lösung. Die a+d Lösung für das ORF Funkhaus wurde auch so konzeptiert, dass jedes Notebook in den Koffer passt und auch nach Austausch des Notebooks nicht der komplette Koffer ausgetauscht werden muss. „Gerade die Flexibilität und die Professionalität wie a+d an dieses sicher schwierige Projekt herangegangen ist, hat uns sehr beeindruckt.“ betont Ing. Krummholz begeistert.
Die Entwicklung erfolgte mit modernen CAD-Programmen, um eine optimale, passgenaue Unterbringung für sämtliche benötigten Komponenten zu realisieren. Nach der Fertigung eines Prototypen führte die EDV-Abteilung noch intensive Messungen durch, um letzte Störspannungen zu eliminieren, dann wurden nach genau diesen Vorgaben die zwölf mobilen Kleinstudios, die derzeit beim ORF im Einsatz sind, gefertigt.
Innovative ORF Adaptierungen
Natürlich wurden auch von Seiten der ORF-eigenen Hörfunk-Supportabteilung jede Menge Vorkehrungen getroffen, um die Arbeit mit dem mobilen Aufnahmestudio so einfach und gleichzeitig so sicher wie möglich zu machen. Firewall und Virenscanner schützen das System vor elektronischen Attacken von außen, ein Passwortschutz verhindert eine unbefugte Inbetriebnahme, falls der Koffer einmal abhanden kommen sollte. Dabei wurde das System so konfiguriert, dass die unterwegs geschnittenen Beiträge zwar von außen in das interne Datennetz des ORF eingespeist werden können, der Reporter selbst sich jedoch aus Sicherheitsgründen nicht über den Laptop in das ORF-Netz einloggen kann.
„Wir haben auch das Notebook so optimiert, dass im Fall eines Totalabsturzes, vor dem kein Computer hundertprozentig gefeit ist, auf den Festplatten der Notebooks eine eigene „Secure Partition“ eingerichtet wurde, die ein Spiegelbild der kompletten Betriebssoftware enthält.“ ist Ing. Krummholz stolz über die gelungene hausinterne Eigenentwicklung des ORF. Im Notfall reicht ein Telefonat mit einem der 18 Wartungstechniker des Funkhauses, damit der Reporter innerhalb kürzester Zeit das System vor Ort selbst wiederherstellen kann.
Die Entwicklung des „mobilen Kleinstudios“ ist ein Beispiel einer gelungen Symbiose zwischen einem innovativen Kunden, wie dem ORF Funkhaus, und einem flexiblen und professionellen Hersteller.
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