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Rundfunkdigitalisierung - doppelt soviel Radioprogramme für Österreich?

31.03.200613:06 UhrMedien & Telekommunikation
Bild: Rundfunkdigitalisierung - doppelt soviel Radioprogramme für Österreich?
Über 100 Fachbesucher interessierten sich für das Digitalradio Symposium Österreich
Über 100 Fachbesucher interessierten sich für das Digitalradio Symposium Österreich

(openPR) Digitalradio Symposium zeigt unterschiedliche Wege zum digitalen Hörfunk auf

Wien - Mittwoch fand in Wien das erste Digitalradio Symposium in Österreich statt, organisiert vom Branchendienst RADIOSZENE und der Telekom Austria. Referenten aus den Bereichen Hörfunk und Telekommunikation stellten dabei mögliche Zukunftsszenarien für eine Digitalisierung des Radios vor.



Hofrat DI Franz Prull, technischer Leiter der Rundfunkbehörde KommAustria, legte dabei seine Planungen für die Frequenzplanung im digitalen Zeitalter offen. Demnach wird es in weiten Teilen Österreichs drei Abdeckungen im VHF-Band sowie zwei zusätzliche Abdeckungen im L-Band geben. In Radioprogrammen ausgedrückt könnten das in Wien beispielsweise etwa 33 Radioprogramme werden. Durch einen Umstieg von DAB auf das modernere DMB Verfahren könnte die Zahl sogar noch weiter erhöht werden.

Dr. Alfred Grinschgl, Geschäftsführer des Regulators RTR, zeigte in seinem Referat am Beispiel Deutschland, dass die Einführung von digitalem Radio - in diesem Fall DAB - ein Geldgrab werden kann, und warnte vor übereilten Schritten. Österreich habe sich durch Abwarten einiges erspart, so Grinschgl.

DAB, DRM, HD-Radio - mehr Programme, bessere Qualität

Dabei wird genau genommen in Österreich bereits digital gesendet: Der ORF betreibt einen DAB Versuchsbetrieb in Wien und Tirol, mit durchaus positiven Erfahrungen, so Ing. Andreas Fröschl, oberster Sendeplaner beim Senderbetreiber ORS. Und ORS Geschäftsführer Ing. Karl Fischer demonstrierte die digitale Kurzwelle DRM - er strahlt derzeit im Testbetrieb digital das Programm "Virgin Radio" von Österreich nach Großbritannien - das Programm ist im gesamten Zielgebiet damit in beinahe-UKW Qualität zu empfangen - und das von einem einzigen Sender aus.

Einziger Haken dabei: Es gibt derzeit noch keine Empfänger. Party-FM Geschäftsführer Dr. Martin Zimper, der an einem digitalen Mozartradio für Wien bastelt, muss deswegen zuwarten, wie er im Symposium ausführte.

Einen völlig anderen Weg der Digitalisierung geht der Schweizer Radiopionier Marco Ruoss. Er testet als Erster in Europa HD-Radio - also das System, auf das die USA setzen. Der Vorteil dabei: Das Programm wird weiter in der bisherigen FM-Norm ausgestrahlt, und zusätzlich können bis zu drei digitale Sender übertragen werden. Alte Radios können damit wie bisher weiterverwendet werden, wer die zusätzlichen Programme will, greift zu einem neuen HD-Radio empfänger.

Bis zum Herbst will Ruoss beweisen, dass HD Radio auch in Europa machbar ist - andere Experten sind skeptisch, weil der Kanalraster in Europa enger ist, als in den USA. Sollten die Tests in der Schweiz erfolgreich verlaufen, wollen sich auch die österreichischen Behörden HD-Radio Tests in Österreich nicht verschließen, stellte Prull klar.

In weiteren Referaten skizzierten Florian Pollak (one), Anton Steinringer (Telekom Austria) , DI Helmut Leopold (Telekom Austria) und Andreas Gall (Technischer Leiter ORF) ihre Zukunftsvisionen für die Rundfunkdigitalisierung. Fazit: Neue Generationen mit neuem Nutzungsverhalten, Handy und Radio verschmelzen, die Konvergenz wird weiter die treibende Kraft in der Medienentwicklung bleiben.

RADIOSZENE-Herausgeber DI (FH) Ulrich Köring freut sich über eine gelungene Premiere: "Es war die erste große Veranstaltung zum Thema Radiodigitalisierung, bei der die verschiedenen Technologien gleichberechtigt nebeneinander präsentiert wurden."

Die erstklassigen Referenten haben auch ein hochrangiges Publikum angezogen:
Jürg Bachmann (Geschäftsführer von Energy Zürich),
Mag. Gerald Grünberger (BKA),
Erich Holfeld (Chefredakteur von Antenne Salzburg),
Werner Reichel (Programmdirektor von HiT FM),
Dirk Risse (Hessen Digital Radio GmbH),
Christian Schmid (Geschäftsführer von Radio Maria),
Wolfgang Struber (Geschäftsführer von Radio Arabella),
Dr. Ernst Swoboda (Geschäftsführer von KRONEHIT),
Johannes Trottberger (Geschäftsführer der Bayern Digital Radio GmbH),
Christoph Wellner (Programmdirektor Radio Stephansdom),
Felix Konrad (Mondocom),
Wolfgang Lipensky (Ö1),
Florian Novak (Geschäftsführer von Lounge FM),
Mag. Johanna Papp (Antenne Wien),
Mag. Stephan Prähauser (Geschäftsführer Welle 1)

u.v.a.m.


Über RADIOSZENE:

RADIOSZENE ist ein Internetangebot für Radiomacher und -interessierte. Seit dem Start im Oktober 1997 zählt www.radioszene.de zu den meistbesuchten deutschen Special-Interest-Angeboten und ist auf Platz eins, wenn es um Informationen für Radiomacher geht. Im Januar 2006 verzeichnete RADIOSZENE 119.223 Visits und 228.523 Pageimpressions.

Über Telekom Austria:

Telekom Austria ist das größte Telekommunikationsunternehmen Österreichs und zählt mit einem Umsatz von rund 4,4 Mrd. EUR und rund 15.600 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern im Geschäftsjahr 2005 zu den bedeutendsten Konzernen des Landes. Seit November 2000 notiert die Telekom Austria AG an der Wiener Börse und an der New York Stock Exchange.

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