openPR Recherche & Suche
Presseinformation

„Angestellte Heimärzte“ – ein Schritt in die richtige Richtung

11.09.200707:35 UhrGesundheit & Medizin
Bild: „Angestellte Heimärzte“ – ein Schritt in die richtige Richtung
Das kritische Internetportal zum Medizin-, Pflege- und Gerontopsychiatrierecht - Lutz Barth
Das kritische Internetportal zum Medizin-, Pflege- und Gerontopsychiatrierecht - Lutz Barth

(openPR) Bundesgesundheitsministerin Schmidt will bei der anstehenden Pflegereform die sog. „Heimärzte“ in einer Regelung im Gesetz verankern. Diese Initiative wird von einigen großen Sozialverbänden (u.a. AWO, Caritas und Diakonie), aber auch von der Bundesärztekammer prinzipiell begrüßt.


Quelle: Tagesspiegel >>> http://www.tagesspiegel.de/politik/;art771,2376928

Ministerin Schmidt gab im Interview mit dem "Tagesspiegel" gegenüber zu, dass es in der Pflege in Deutschland "skandalöse Zustände gibt", die sie "tief beunruhigen". Es sei nach ihr ein unhaltbarer Zustand, dass viele Krankenhauseinweisungen stattfinden, nur weil kein Arzt da gewesen sei.
Quelle: Tagesspiegel >>> http://www.tagesspiegel.de/politik/Deutschland-Gesundheitspolitik;art122,2375975

Kurze Anmerkung (L. Barth):
Ohne Frage ist diese Initiative ein Schritt in die richtige Richtung. Auch wenn die einzelnen Modalitäten noch näher zu diskutieren wären, ist es zwingend notwendig, das die Ärzte wesentlich mehr als bisher direkt in die medizinische Versorgung der Bewohner in den stationären Einrichtungen integriert werden. Die Qualität der medizinischen Behandlungspflege des multimorbiden Alterspatienten lässt sich dauerhaft ohne die Einbindung hausärztlicher, aber auch fachärztlicher Kompetenz nicht absichern.

Auch wenn hier nicht die These vertreten werden soll, dass mit der Forderung nach einem angestellten Arzt in einer stationären Alteneinrichtung ein „Königsweg“ beschritten wird, bietet doch die Diskussion hierüber die Möglichkeit, einen erheblichen Beitrag zur Sicherheit der Alterspatienten leisten zu können.
Vgl. dazu bereits die Mitteilung vom IQB hier bei openPR v. 19.07.07 unter >>> http://openpr.de/news/147293/Der-angestellte-Heimarzt-eine-richtungweisende-Diskussion-eroeffnet.html

Die Pflegerechtler werden sich endgültig in einem Dauerrechtsstreit darüber zu positionieren haben, ob sie es mit der Patientensicherheit ernst meinen. Nach wie vor wird beharrlich im Pflegerecht die Fehlvorstellung sowohl bei den Ärzten als auch den Pflegenden genährt, dass den Ärzten kein Weisungsrecht gegenüber den Pflegemitarbeitern zukomme. Dem ist mitnichten so. Hier könnte ein entsprechender Hinweis im Gesetz für Rechtsklarheit sorgen. Dies dürfte insofern Sinn machen, weil neben einer „Festanstellung“ eines Arztes auch Kooperationsverträge dazu geeignet wären, einen Beitrag zur Patientensicherheit des Alterspatienten leisten zu können.

Diese Pressemeldung wurde auf openPR veröffentlicht.

Verantwortlich für diese Pressemeldung:

News-ID: 157284
 108

Kostenlose Online PR für alle

Jetzt Ihren Pressetext mit einem Klick auf openPR veröffentlichen

Jetzt gratis starten

Pressebericht „„Angestellte Heimärzte“ – ein Schritt in die richtige Richtung“ bearbeiten oder mit dem "Super-PR-Sparpaket" stark hervorheben, zielgerichtet an Journalisten & Top50 Online-Portale verbreiten:

PM löschen PM ändern
Disclaimer: Für den obigen Pressetext inkl. etwaiger Bilder/ Videos ist ausschließlich der im Text angegebene Kontakt verantwortlich. Der Webseitenanbieter distanziert sich ausdrücklich von den Inhalten Dritter und macht sich diese nicht zu eigen. Wenn Sie die obigen Informationen redaktionell nutzen möchten, so wenden Sie sich bitte an den obigen Pressekontakt. Bei einer Veröffentlichung bitten wir um ein Belegexemplar oder Quellenennung der URL.

Pressemitteilungen KOSTENLOS veröffentlichen und verbreiten mit openPR

Stellen Sie Ihre Medienmitteilung jetzt hier ein!

Jetzt gratis starten

Weitere Mitteilungen von IQB - Medizin-, Pflege- und Psychiatrierecht - Lutz Barth

Bild: Wir sollen nicht sterben wollenBild: Wir sollen nicht sterben wollen
Wir sollen nicht sterben wollen
Der „Diskurs“ (?) über das frei verantwortliche Sterben eines schwersterkrankten und sterbenden Menschen ist nach wie vor nicht nur soziologisch unterbelichtet, sondern zeichnet sich insbesondere durch Glaubensbotschaften der selbsternannten „Oberethiker“ und deren „Geschwätzigkeit“ aus. „Lebensschützer“ meinen zu wissen, was die Schwersterkrankten und Sterbenden wünschen und welcher Hilfe diese am Ende ihres sich neigenden Lebens bedürfen. Mit Verlaub: Es reicht nicht zu, stets die Meinungsumfragen zu kritisieren, in denen die Mehrheit der…
Bild: Sterbehilfedebatte - Der Kreis der ethischen Überzeugungstäter ist überschaubarBild: Sterbehilfedebatte - Der Kreis der ethischen Überzeugungstäter ist überschaubar
Sterbehilfedebatte - Der Kreis der ethischen Überzeugungstäter ist überschaubar
Es scheint an der Zeit, in einer hoch emotionalisierten Debatte „Ross und Reiter“ zu benennen, die sich fortwährend um den „Lebensschutz“ scheinbar verdienstbar gemacht haben und unbeirrt auf ihrer selbst auferlegten Mission fortschreiten. Einige politisch Verantwortlichen sind gewillt, die „Sterbehilfe“ gesetzlich zu regeln und wie es scheint, besteht das Ziel in einer strikten Verbotsregelung. Auffällig ist, dass es sich um eine handverlesene Schar von Ethiker, Ärztefunktionären, freilich auch Theologen und Mediziner handelt, bei denen ber…

Das könnte Sie auch interessieren:

Studie: Angestellte arbeiten in 8 Stunden Arbeitszeit nur 3 Stunden
Studie: Angestellte arbeiten in 8 Stunden Arbeitszeit nur 3 Stunden
… Minuten – so lange arbeitet ein Mitarbeiter im UK durchschnittlich an einem Achtstundenarbeitstag. Eine Studie aus Großbritannien erlangte dieses Ergebnis, indem sie knapp 2.000 Angestellte, die im Büro tätig sind, befragten. Wie aber beschäftigen sich die befragten Mitarbeiter die anderen fünf Stunden und sieben Minuten? Die Kombination von Ablenkungsfaktoren …
Bild: Ihre Stimme ist gefragt! Heimärzte ja oder nein?Bild: Ihre Stimme ist gefragt! Heimärzte ja oder nein?
Ihre Stimme ist gefragt! Heimärzte ja oder nein?
Wir haben erst kürzlich darüber berichtet, dass bei Vincentz.net eine aktuelle Online-Umfrage zur Frage der Heimärzte stattfindet. Mit Blick auf die anstehende Reform der Pflegeversicherung hat die Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt angekündigt, Heimärzte im Pflegegesetz zu verankern. Wie ist Ihre Meinung dazu?, so die aktuelle Umfrage bei Vincentz.net. Nach …
Bild: Liberaler Mittelstand fordert stärkere Entlastung der fleißigen MittelschichtBild: Liberaler Mittelstand fordert stärkere Entlastung der fleißigen Mittelschicht
Liberaler Mittelstand fordert stärkere Entlastung der fleißigen Mittelschicht
… Wirtschaftsleistung unseres Landes tragen, müssen endlich spürbar entlastet werden. Es ist nicht hinnehmbar, dass die fleißige Mittelschicht, zu der Facharbeiter, Angestellte, Krankenpfleger, Industriearbeiter und Handwerker zählen, durch die kalte Progression in ihrer Leistungsbereitschaft gebremst wird,“ erklärt Hießerich-Peter.Die aktuelle Debatte, ab …
Bild: Sollen Heimärzte im Pflegegesetz verankert werden?Bild: Sollen Heimärzte im Pflegegesetz verankert werden?
Sollen Heimärzte im Pflegegesetz verankert werden?
Auf der Homepage von Vincentz.net läuft noch bis zum 19.10.07 die aktuelle Umfrage, ob Heimärzte im Pflegegesetz zu verankern seien. Nach dem Zweiten Bericht des MDS insbesondere mit Blick auf die stationäre Betreuung sind vereinzelt in der Fachliteratur und Presse Stimmen laut geworden, die ein verstärktes Engagement der Haus-, aber auch der Fachärzte …
Bild: „Heimärzte“ – Sächsische Landesärztekammer prinzipiell aufgeschlossenBild: „Heimärzte“ – Sächsische Landesärztekammer prinzipiell aufgeschlossen
„Heimärzte“ – Sächsische Landesärztekammer prinzipiell aufgeschlossen
„Den jüngsten Vorschlag von Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt, durch gesetzlich verankerte Heimärzte die medizinische Versorgung in Pflegeheimen wesentlich zu verbessern, bewertet die Sächsische Landesärztekammer grundsätzlich positiv. „Wichtig ist aber die konkrete Ausgestaltung und Umsetzung der Initiative, damit nicht lediglich ein Problem …
Bild: Internationalisierung: Xamine kooperiert mit polnischem UnternehmenBild: Internationalisierung: Xamine kooperiert mit polnischem Unternehmen
Internationalisierung: Xamine kooperiert mit polnischem Unternehmen
… Managed Hosting, dedizierte Applikationen und Performance-Marketing. Das Unternehmen ist einer der wichtigsten Anbieter dieser Art von Lösungen in Mittel- und Osteuropa und hat 150 fest angestellte Mitarbeiter. Zu den Kunden der K2 Internet SA zählen u.a. Coca-Cola, IKEA, die Toyota Bank, das Jobportal Pracuj.pl, die Versicherung PZU, die Bank PKO SA, …
8. Jahrgang startet die Ausbildung zum MBA Health Care Management
8. Jahrgang startet die Ausbildung zum MBA Health Care Management
… den Titel Master of Business Administration mit dem Schwerpunkt Health Care Management verleihen. Der Studiengang richtet sich unter anderem an Mediziner, Pharmazeuten, Angestellte von Krankenkassen und Verbänden und all diejenigen, die eine Führungsaufgabe im Gesundheitswesen anstreben. Mit der Akkreditierung durch die FIBAA im vergangenen Jahr konnte …
Von der freien Arztwahl zum „Anstaltsarzt“ im Heim?
Von der freien Arztwahl zum „Anstaltsarzt“ im Heim?
… Sie kündigte im „Tagesspiegel“ an: „Wir werden Heimärzte im Gesetz verankern“. Da stellt sich die Frage: Von der freien Arztwahl zum „Anstaltsarzt“? Statt auf angestellte Heimärzte zu setzen, ist hier Transparenz sowie bessere Koordination und Zusammenarbeit der in Heimen tätigen niedergelassenen Ärzte notwendig. Darauf weisen Bremer Ehrenamtliche in …
Bild: Heimärzte – Aktuelle Umfrage bei Vincentz.netBild: Heimärzte – Aktuelle Umfrage bei Vincentz.net
Heimärzte – Aktuelle Umfrage bei Vincentz.net
… Einschränkung der der freien Arztwahl einhergeht, sondern nach wie vor der Bewohner selbst darüber entscheiden kann, von wem er sich ärztlich betreuen lässt. Der „angestellte Heimarzt“, der im Übrigen keine fachlichen Weisungen des Trägers unterliegt, nimmt ggf. in Notfallsituationen den Altenpflegekräften das Entscheidungsrisiko ab und er arbeitet mit Blick …
Bild: Gewaltige Kosteneinsparung möglichBild: Gewaltige Kosteneinsparung möglich
Gewaltige Kosteneinsparung möglich
… Einsparpotenzial. Gehen wir einen Schritt weiter! Nehmen wir an, Sie haben ein Architekturbüro oder eine Rechtsanwaltskanzlei, vielleicht eine Steuerkanzlei, oder, ist ja auch egal, Sie haben Angestellte im Büro und sind so nett diesen das Mineralwasser kistenweise kostenlos zur Verfügung zu stellen und das sollte man schon des Betriebsklimas wegen. Also Sie …
Sie lesen gerade: „Angestellte Heimärzte“ – ein Schritt in die richtige Richtung