(openPR) "Musste es soweit kommen?" fragt sich Fraktionschef Thomas Pfistner (CDU), dass in Schwerborn bei normalen Niederschlägen sofort Land unter ist. In der gestrigen außerordentlichen öffentlichen Sitzung des Ortschaftsrates schlugen die Wogen der Einwohner hoch. Emotionsgeladen wurden zu Recht die Arbeitsweise einiger Ämter und Eigenbetriebe der Stadtverwaltung kritisiert.
Die CDU-Fraktion fordert deshalb als Sofortmaßnahme, dass die Wassergräben kontinuierlich gesäubert und gemäht werden. Außerdem sollten die Gräben durch Ausbaggern in ihrer Ursprungsbreite hergestellt werden. Auch die Straßeneinläufe sind teilweise in einem sehr verschmutzten Zustand, sodass die Niederschlagsmengen nicht voll aufgenommen werden. Durch diese Maßnahmen kann wenigstens sichergestellt werden, dass bei normalem Niederschlag keine großen Überschwemmungen entstehen können. "Den Einwohnern von Schwerborn ist es nicht weiter zuzumuten, dass ständig ihre Höfe oder Häuser überschwemmt werden. Bevor man überhaupt Gutachten zu dieser Situation einholt, hätte man erst mit diesem Geld für diese Sofortmaßnahmen sorgen müssen."- sagte Pfistner.
Die Pächter der umliegenden Grundstücke, auf denen sich die mangelhaften Dränagegräben befinden, sollen Kündigungen von der Stadtverwaltung erhalten haben. Das Problem klärt Finanzausschussvorsitzender Andreas Huck in der nächsten Sitzung. Außerdem fordert die CDU-Fraktion, dass die Pflege für Grünanlagen, Wassergräben, Sportplätzen etc. besser koordiniert werden muss. "Hier müssen unbedingt Synergieeffekte erzielt werden. Für die Bürger ist unverständlich, dass teilweise vier bis fünf Ämter und Eigenbetriebe zu unterschiedlichen Zeiten diese Pflege durchführen, obwohl die Flächen unmittelbar angrenzen." - sagte Pfistner abschließend.

















