(openPR) Über 200 Unternehmen in Oberfranken sorgen dafür, dass ein Großteil der Personen- und Lastkraftwagen, die jeden Tag vom Band laufen, funktionsfähig sind - kaum ein Fahrzeug verlässt ein Fließband ohne Bauteile aus Oberfranken. Das oberfränkische Cluster hat nun einen leistungsfähigen Motor erhalten: Eine Strategiegruppe widmet sich nun der Weiterentwicklung dieses Clusters.
Die Region ist ein starker Standort der Automobilzulieferer und soll es auch künftig bleiben. Dieser Aufgabe stellt sich die regionale Clusterinitiative Automotive. Ziel ist es, die regionalen Potenziale zu entwickeln und zu fördern, die Netzwerkbildung zwischen Unternehmen und Forschungseinrichtungen zu forcieren und die Verbindung zu der bayerischen Clusterinitiative zu intensivieren.
Die regionale Initiative wurde angeschoben von den Industrie- und Handelskammern in Bayreuth und Coburg sowie der Handwerkskammer in Bayreuth. Mit dem Projekt Ofracar wurden bereits wichtige Grundlagen geschaffen, zahlreiche Maßnahmen im Bereich der Kooperation und der Vernetzung angeschoben.
Jetzt hat die Initiative einen leistungsfähigen Motor erhalten: Eine Strategiegruppe widmet sich ab sofort der Entwicklung dieses Clusters. Diese Gruppe besteht derzeit aus Vertretern von Hochschulen, Kammern, der Regierung, Wirtschaftsförderern und Einrichtungen, die als Dienstleister die oberfränkischen Automobilzulieferer unterstützen. Von Seiten der Industrie wird die Clusterinitiative durch die Brose Gruppe mit Hauptsitz in Coburg und Bamberg komplettiert.
Markus Schell, Leiter Unternehmensplanung der Brose Gruppe, wird ab sofort die Strategiegruppe repräsentieren. Seine Aufgabe ist es, die Interessen des Cluster Automotive nach außen zu vertreten, als Schnittstelle zum bayerischen Clustermanagement zu fungieren und strategische Themen aus der globalen Automobilwirtschaft in den Cluster einzubringen.
Organisatorische Aufgaben wurden OfraCar übertragen, der Netzwerkinitiative der IHK für Oberfranken Bayreuth. Dr. Gitte Händel, die Projektleiterin, ist Regionalsprecher des Clusters und in dieser Funktion z. B. auch Mitglied im Kompetenzbeirat des TAC (Technologietransferzentrum Automotive) in Coburg.
Diese Strategiegruppe ruft nun die oberfränkischen Automobilzulieferer auf, sich in die Strategiegruppe und die Clusterinitiative einzubringen, um so gemeinsam Vorgehensweisen zu entwickeln, die eine nachhaltige und positive Entwicklung der Automobilzulieferer in Oberfranken nach sich ziehen.
Erste konkrete Themen, der sich die Clusterinitiative annimmt, sind die Förderung der Innovationsfähigkeit regionaler Zulieferer sowie die Sicherung und der Ausbau eines automobilbezogenen Fachkräftepools in Oberfranken.
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