(openPR) Auch die Fachzeitschriften profitieren vom konjunkturellen Aufschwung in Deutschland. So haben die Bruttowerbeumsätze in der Fachpresse im ersten Halbjahr 2007 eine Steigerung auf 335,6 Millionen Euro erzielt. Dies entspricht einem Wachstum von 3,3 Prozent bzw. 10,6 Millionen Euro gegenüber dem entsprechenden Vorjahreshalbjahr.
Diese Aussage basiert auf der Werbemarktbeobachtung der vertriebsunion meynen in Eltville und steht damit dem kürzlich veröffentlichten Ergebnis von Nielsen Media Research entgegen. Dort heißt es zu den Bruttowerbeaufwendungen des ersten Halbjahres 2007, dass "Fachzeitschriften (...) eine Reduzierung ihrer Werbeerlöse um minus 1,1 Prozent auf 222 Millionen Euro" verzeichneten (Pressemeldung 10.07.07). Anders als die Ausweisungen von Nielsen Media Research stützt sich das Ergebnis der vertriebsunion meynen auf eine breitere Basis. Die Auswertung umfasst 49 Fachsegmente in 350 Titeln. Nielsen Media Research erfasst lediglich Anzeigen in 240 Fachtiteln, wobei Beilagen und einige Produktfamilien gar nicht erhoben werden.
Die Auswertung der vertriebsunion meynen zeigt, dass zwei von drei Branchen gegenüber dem Vergleichszeitraum teils deutlich zugelegt haben. Das stärkste Werbewachstum weisen folgende Fachpressemärkte aus: Medizintechnik (+54,1), Blechverarbeitung (+46,9), Steingewinnung (+36,5) und Laser/Photonik (+28,2). Zu den Verlierern zählen: Laboratoriums-Technik (-18,3), Metallbearbeitung (-16,9) und Chemie-Technologie (-16,0).
Die klassischen und starken Herbstmessen – unter anderem auch die Kunststoffmesse „K“, die alle drei Jahre in Düsseldorf stattfindet - werden den positiven Trend auch auf Branchen ausweiten, die in der aktuellen Statistik noch nicht zu den Top-Gewinnern gehören.












