(openPR) Mobilfunkunternehmen vernachlässigen Mobile Community Trend / Internationale Studie zeigt: Mobilfunk -Konsumenten entwickeln Preisbereitschaft für Mobile Social Software
Hamburg. Nur wenige Mobilfunkunternehmen nutzen ihre Mobilfunknetze, um Konsumenten in sogenannten Location-Based Mobile Communities aktiv einzubinden und den Austausch untereinander zu ermöglichen. Stattdessen setzen die meisten Unternehmen auf Mobile Internet Angebote und überlassen den Wachstumsmarkt „Mobile Community“ bislang Social Network Communities wie Facebook, MySpace oder Marktneulingen wie Google’s Dodgeball.
Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie der Agentur Komjuniti, in der rund 4800 Probanden im Alter zwischen 14-35 Jahren in fünf europäischen Ländern und in den USA befragt wurden.
„Das Ergebnis der Studie zeigt, dass Mobilfunkunternehmen zwar über das nötige Vertrauen verfügen Mobile Social Networks aufzubauen, dieses Potenzial aber vielfach nicht nutzen“, erklärt Dr. Nils Andres, Geschäftsführer von Komjuniti. „Bislang wird dieser Wachstumsmarkt von jungen Unternehmen wir Aka-Aki, Qiro oder dem US-Dienst Dodgeball erschlossen. Sie konzentrieren sich auf die Entwicklung und Verbreitung innovativer Mobile Social Software Lösungen und bieten durch ihre Location-Based Funktionen im Vergleich zu klassischen Social-Network Communities einen zusätzlichen Mehrwert“, so Andres.
Die Studie belegt, dass die befragten Konsumenten erhebliche Vorteile in der Nutzung mobiler Communities sehen und Preisbereitschaften zwischen €1.99 bis €4.90 pro Monat entwickeln können. Hauptmotive für die Teilnahme und die Preisbereitschaft war das Knüpfen und Pflegen von ortsbasierten Kontakten. 62% nutzen Mobile Communities, um Bewertungen und Empfehlungen über Restaurants, Shopping und Freizeitangeboten direkt vor Ort von anderen Mitgliedern einsehen zu können oder selbst zu verfassen. Rund ein Drittel nutzen Mobile Communities zum kostenlosen Chat und Informationsaustausch unter Gleichgesinnten. Entertainmentangebote, wie selbstgedrehte Videos, wurden lediglich von der Gruppe der Heavy-User mit 8% als vorteilhaft erachtet.
Trotz des hohen Teilnahmeinteresses und der Entwicklung von Preisbereitschaften, verdeutlicht die Studie aber auch, dass gerade junge Unternehmen trotz der umfangreichen und innovativen Leistungspakete die Herausforderungen des Community-Aufbaus unterschätzen. „Meist ist die Akquisition von Mitgliedern aufgrund des geringen Bekanntheitsgrades und der lokalen Community-Bildung langwierig und der Verbreitungsgrad sehr viel geringer als bei klassischen Social Network Communities“, so Andres. „Gerade hier besteht für Mobilfunkunternehmen mittelfristig die Möglichkeit ihren Kunden Mobile Community Lösungen als weitere Services anzubieten und dieses zukunftsträchtige Geschäftsfeld profitabel zu bearbeiten“, so der Experte.






