(openPR) Location Based Services waren eines der heißen Themen auf dem Mobile World Congress in Barcelona und versprechen auch auf der CeBIT für Furore zu sorgen. Dabei war in Barcelona ein Trend zu beobachten, der weniger mit ausgefeilten GPS-basierten (Global Positioning System) Navigationssystemen und mobilen Routenplanern zu tun hat. Es geht vielmehr um das einfache Bedürfnis zu erfahren, wo sich Freunde gerade befinden. Buddy-Localizaton wird ein wichtiges Element bei mobilen Web 2.0-Services wie Instant Messaging (IM) und Social Networking.
Köln, den 28. Februar 2008: Communology, ein Anbieter von Lösungen für mobile Anwendungen mit Sitz in Köln, bringt mit der Funktion Geo-Tagging ein neues Feature für seine bewährte Instant Messaging-Plattform Mobile CIM auf den Markt: die Buddy-Localization. Damit ist es möglich, Instant Messaging-Kontakte, so genannte Buddies, auf Google Maps Mobile oder anderen Kartendiensten zu orten. Der User erhält einen Überblick über die aktuellen Standorte seiner Freunde und Kollegen auf der ganzen Welt oder kann die Position eines bestimmten Buddies auf einer Straßenkarte sehen – etwa, um sich in der Innenstadt spontan zu verabreden. Dafür sind nicht unbedingt GPS-fähige Handys nötig. Der Standort kann auch anhand der Funkzelle ermittelt werden, in die sich das jeweilige Handy eingebucht hat.
“Mit der Standortinformation gewinnt der Begriff ‚Presence Information’ beim mobilen Instant Messaging eine ganz neue Dimension“, so Thomas Kähler, CEO von Communology. „Der User sieht nicht nur, welche Budddies online sind und ob sie kommunizieren möchten, sondern auch, wo sie sich befinden.“
Mit Mobile CIM von Communology können Mobilfunkunternehmen ihren Kunden sehr einfach individuell gestaltete IM-Dienste anbieten, ohne eigene Plattformen aufbauen zu müssen. Mobile CIM bietet Kontaktlisten mit Präsenzstatus, Gruppenkommunikation und Chat Rooms, Anrufen der Kontakte, Adressbuchintegration und Mobile Werbung. Die Plattform unterstützt die gängigen IM-Standards und hat sich bereits bei mehreren Mobilfunkunternehmen auf der ganzen Welt bewährt. Mobilfunkausrüster wie Nokia Siemens Networks setzen Mobile CIM von Communology ein, z. B. bei der Telkomsel, dem führenden Netzbetreiber in Indonesien mit 44 Mio. Mobilfunkteilnehmern.
Geo-Tagging kennen viele Nutzer z. B. von den Fotos von Google Maps. Zum Schnappschuss werden die Koordinaten als Metadaten hinterlegt. So kann auf einer Karte dargestellt werden, wo das Foto aufgenommen wurde. Funkzellen- oder satellitenbasierte (GPS) Standortinformationen sind Grundlage für das so genannte mobile Geo-Tagging. Die Koordinaten von Mobilfunkgeräten können, das Einverständnis des Nutzers vorausgesetzt, (permission based) als Metadaten gespeichert, von Diensteanbietern genutzt und auf allen möglichen Karten dargestellt werden. Damit sind vielfältige Services, so auch Buddy-Localization, möglich. Standortbezogene Services wie „Wo ist der nächste Bankautomat, wo die nächste Toilette usw.“ sind genauso möglich wie Location Based Advertising und andere kommerzielle Anwendungen. Geo-Tagging kommt bei Communology auch bei der Plattform Mobile Mash-Up zum Einsatz, die unter anderem Web 2.0-Features wie Photo Blogging und Social Networking-Tools bietet.









