(openPR) Während es für Gefahrgut-Transporte umfassende Vorschriften gibt, stehen in den Regalen der deutschen Baumärkte oft nur schlecht gekennzeichnete Gefahrenstoffe, die von Heimwerkern verwendet werden. Nicht selten kommt es dabei zu Gesundheitsschäden, denn kaum ein privater Anwender versteht die komplizierte Kennzeichnung der Materialien und weiß, wie er sich vor den Risiken des unsachgemäßen Einsatzes schützen kann. Während der Gesetzgeber keinen Handlungsbedarf sieht, hat die Berufsgenossenschaft der Bauwirtschaft ein frei zugängliches Gefahrstoff-Informationssystem aufgebaut.
120.000 Zugriffe erreicht das Informationssystem bereits heute. Und obwohl es sich eigentlich an die Versicherten der Berufsgenossenschaft wendet, profitieren auch alle anderen Anwender von den dort hinterlegten Informationen. Die Berufsgenossenschaft prüft die Herstellerinformationen und übersetzt sie für den Anwender, nicht nur in ein verständliches Deutsch, sondern in insgesamt 13 Sprachen. Damit begegnet GISBAU dem Problem, dass viele Anwender die Sicherheitshinweise nicht nur deshalb nicht lesen können, weil diese so klein aufgedruckt werden, sondern weil sie eben kein Deutsch können.
Die Informationen über Gefahrstoffe beim Bauen, Renovieren und Reinigen helfen Heimwerkern die Risiken richtig einzuschätzen und geeignete Schutzmaßnahmen zu treffen. Das ist wichtig, denn für Heimwerker ist es in der Fülle der Angebote nicht leicht, die richtige Wahl zu treffen. Schon die Zahl der verschiedenen Sicherheitshandschuhe ist so unüberschaubar, dass viele Heimwerker einfach die Handschuhe nimmt, die sie schon im Regal hängen haben. „Informationssysteme wie www.gisbau.de und die Berufsgenossenschaften sind wichtig für die 'innere Sicherheit' in unseren Häusern“ beschreibt Sicherheit-Heute Herausgeber Jochen Denso den Wert der Initiative, die Verletzungen und Todesfälle in den deutschen Haushalten verhindert.
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