direct/ FAZ: Bahn und GDL wieder vor Gericht
(openPR) Der Tarifstreit zwischen der Deutschen Bahn und der Lokführergewerkschaft GDL beschäftigt wieder die Gerichte. Nach Informationen der Frankfurter Allgemeinen Zeitung hat die Deutsche Bahn beim Arbeitsgericht Mainz beantragt, der GDL per einstweiliger Verfügung den Aufruf zu neuen Warnstreiks zu untersagen. Auch die GDL ist vor Gericht gezogen. Der Rechtsbeistand der Lokführer hat vor dem Arbeitsgericht Frankfurt zwei einstweilige Verfügungen gegen die Bahn und ihre beteiligten Konzerntöchter beantragt. Das Gericht solle ihnen untersagen, die Streiks weiter als rechtswidrig zu bezeichnen, ohne Rücksprache mit der GDL Notdienste einzurichten und streikende Lokführer abzumahnen.
Seit Montag läuft die Urabstimmung unter den Mitgliedern der GDL. Der Bahn drohen flächendeckende Streiks während der Ferienzeit.
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