(openPR) Heute leiden ca. 1,2 Mio. Menschen in Deutschland an einer Demenzerkrankung, wobei die Alzheimer Demenz mit 60-80% die bei weitem häufigste dementielle Erkrankung ist. Durch die steigende Lebenserwartung rechnet man bis ins Jahr 2050 mit etwas 2,3 Mio Demenzkranken.
Auf die Frage in einem Interview, wie der renommierte Wissenschaftler Prof. Dr. Dr. h.c. Konrad Beyreuther, dem Gründungsdirektor des Netzwerkes AlternsfoRschung (NAR), diese Zahlen beurteilt, vernehmen wir eine durchaus überraschende und zuversichtliche Antwort:
„Ich als experimenteller Wissenschaftler glaube nicht, dass das zutreffen muss. Wie bereits erwähnt, wissen wir heute schon recht viel über Möglichkeiten, sich vor „Alzheimer“ zu schützen. Bis 2050 werden wir auch wissen, welche der 100 Medikamenten-Hoffnungsträger den Krankheitsprozess verlangsamen oder aufhalten. Ich halte es für durchaus möglich, dass die Zahl der Alzheimerkranken in Deutschland in 50 Jahren - gegenüber heute - eher niedriger sein wird, vorausgesetzt wir sind willens in die Alzheimer- und Alternsforschung weiterhin intensiv zu investieren!“, so Beyreuther in dem Interview.
Quelle: NAR - Interview (Dr. Birgit Teichmann) >>> http://www.nar.uni-heidelberg.de/Interviews/Beyreuther_070321.htm
Zusatzinfo:
Am 19. Juli präsentiert sich das neu gegründete Netzwerk Alternsforschung mit einer Auftaktveranstaltung in der Alten Aula der Universität Heidelberg (Grabengasse 1) von 10 bis 12 Uhr der Öffentlichkeit. Es spricht der international renommierte Demograf James W. Vaupel vom Max-Planck-Institut (MPI) für demografische Forschung Rostock, der Heidelberger Alzheimer-Forscher Konrad Beyreuther und der Wirtschaftsökonom Axel Börsch-Supan vom Mannheimer Forschungsinstitut Ökonomie und Demografischer Wandel (MEA).
Mehr Hinweise zum Netzwerk Alternsforschung und der Auftaktveranstaltung finden Sie unter dem folgenden Link >>> http://www.nar.uni-heidelberg.de/index.html













