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Wirtschaft in Südafrika

(openPR) Kapstadt, den 04. Juli 2007 - Das Wirtschaftswachstum für die nächsten fünf Jahre kann, auch beflügelt von dem Großereignis in 2010, weiterhin bei ca. 5% p.a. erwartet werden. Zusammen mit einer Inflation, die im Durchschnitt wohl auch nicht unter 5% p.a. fallen wird, ergibt sich das Potential für nominal steigende Preise. Und der Trend zu überdurchschnittlichen Steigerungen bei kleineren Immobilien wird anhalten, da der Transformationsprozess in Südafrika kontinuierlich Zehntausende Familien aus der Unterschicht in den Mittelstand befördert.



Die Welt schwimmt in Liquidität, die nach Anlagemöglichkeiten sucht. Südafrika wurde lange vernachlässigt; der Nachholbedarf ist noch nicht gedeckt. So wird ausländisches Kapital weiterhin in Südafrika angelegt werden. Selbst wenn dies nicht überwiegend in Wohnimmobilien geschieht – eine verstärkte Nachfrage bei gewerblichen Immobilien wird auch zu einem gewissen Grad auf das Preisniveau im Bereich der Wohnimmobilien durchschlagen.

Eine umfassende Betrachtung des Immobilienmarkts kann nicht darauf verzichten, die potenziellen Risiken aufzuzeigen.

Ein weiterer Anstieg des Zinsniveaus kann sich negativ auf die Nachfrage auswirken; alles wird davon abhängen, in welchem Umfang und mit welchem Tempo die Reserve-Bank den seit 12 Monaten verfolgten Kurs der Anhebung des Zinsniveaus weiterverfolgt. Ein Großteil der Nachfrage wird in Südafrika traditionell durch Kredite erzeugt; deshalb reagiert die südafrikanische Wirtschaft, anders als in manchen anderen Ländern, besonders sensibel auf Veränderungen bei den Kreditkosten.

Wirtschaftliche Krisen wirken sich auf den sog Emerging Markets, zu denen auch Südafrika zählt, meist schneller und schwerwiegender aus als in etablierten Volkswirtschaften der westlichen Welt. Und es gibt ja einige politische Zeitbomben dieser Welt, die das Potenzial haben, die Märkte innerhalb von wenigen Stunden im Mark zu erschüttern. Das wird sich auch auf die Wertschätzung von Immobilien in Südafrika auswirken.

Die gerade begonnene weltweite Diskussion über Ursachen und Wirkungen des Klimawandels werden nicht ohne Folgen für den südafrikanischen Immobilienmarkt sein. Das Bewusstsein für umweltfreundliche, energiesparende Immobilien wird steigen. In Südafrika ist dieser Zug noch nicht angekommen; das Denken ist immer noch geprägt von billiger Energie und auch Neubauten sind weit entfernt von guter Wärmedämmung, intelligenter Klimatisierung und einer vernünftigen Raumnutzung. Wenn der Trend zur kompakten Immobilie mit hoher Energie-Effizienz Südafrika erfasst, werden Altimmobilien schnell Probleme bekommen.

Bleibt noch die innenpolitische Stabilität. Es gibt viele Unsicherheitsfaktoren, die es einem Analysten leicht machen, ein ungünstiges Szenario aufzuzeigen. Für Millionen Südafrikaner hat sich in den letzten 15 Jahren nichts geändert. Sie sind mittellos und leben in Armut. Da muss die Frage erlaubt sein, wie lange sich diese Bevölkerungsschicht noch ruhig verhält. Denn die Erwartungen waren hoch, als Nelson Mandela die Führung des Landes übernahm. Hier und da entlädt sich auch schon der Zorn des Volkes, wenn es auch keine Anzeichen für einen Flächenbrand gibt.

Und schließlich gibt es da noch ein Damoklesschwert für den Immobilienerwerb durch Ausländer: Die immer wieder kurzzeitig aufflammende Diskussion darüber, ob es hier nicht zu Einschränkungen kommen müsse. Je näher der Wahltag kommt, desto günstiger werden die Gelegenheiten für Populisten. So könnte es politisch opportun werden, ein paar frustrierte ANC-Sympathisanten mit einem Bauernopfer bei der Stange zu halten. Hürden für den Erwerb von Immobilien durch Ausländer zu errichten kostet nichts, tut nicht weh und zeigt vermeintliche politische Stärke.

Weitere Informationen unter: http://www.capetown-online.com/index.php?business

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