(openPR) Kapstadt, den 02. Juli 2007 - Südafrika hat in den letzten sieben Jahren einen bemerkenswerten Immobilien-Boom erlebt. Der Aufwärtstrend der Preise hält an, allerdings mit rückläufiger Tendenz. Und alles spricht dafür, dass Südafrika nicht in den Sog sinkender Immobilienpreise gezogen wird, der sich in anderen Ländern abzeichnet oder bereits begonnen hat (USA, Großbritannien, Spanien). Lassen Sie mich, bevor ich den Immobilienmarkt detaillierter analysiere, einige Highlights voranstellen:
• In Bantry Bay (Ortsteil von Kapstadt am Atlantik) werden bisher nicht gekannte Preise gezahlt:
- 320 m²-Wohnung: ZAR 25 Mio.
- 610 m²-Wohnung: ZAR 38 Mio.
• In den zehn Jahren zwischen Anfang 1997 und Ende 2006 ist das Preisniveau für Wohnimmobilien in Südafrika um 351% gestiegen, folgt man dem Immobilienindex der renommierten Zeitschrift TheEconomist. Auf Platz zwei mit deutlichem Abstand liegt Irland (253%).
• Der in Südafrika vielbeachtete Hauspreis-Index der ABSA-Bank für Wohnimmobilien mit einem Preis zwischen ZAR 370.000 und 2,7 Mio. zeigt zwischen Anfang 1999 und März 2007 einen Anstieg von etwa ZAR 200.000 auf nun ZAR 892.000.
• Die durchschnittlichen Hauspreise in den sieben größten Ballungsgebieten Südafrikas liegen nicht mehr weit voneinander entfernt. Hier das ebenfalls von der ABSA-Bank ermittelte durchschnittliche Preisniveau Ende 2006:
- Kapstadt ZAR 970.000
- Pretoria ZAR 921.000
- Johannesburg ZAR 875.000
- Durban ZAR 854.000
- East London ZAR 796.000
- Port Elizabeth ZAR 771.000
- Bloemfontein ZAR 761.000
• Der Preisanstieg bei Wohnimmobilien in der Zeit zwischen April 2006 und März 2007 ist umso höher je niedriger der absolute Preis ist.
- Unteres Preisniveau
(bis ZAR 370.000)
18,1%
- Mittleres Preissegment
(ZAR 370.000 – R 2,7 Mio.)
15,5%
- Oberes Preissegment
(ZAR 2,7 Mio. – R 9,9 Mio.)
7,6%
Natürlich sind diese Zahlenwerke mit Zurückhaltung zu betrachten. Die in die Statistik eingehenden Immobilien stellen immer nur einen Ausschnitt aus dem gesamten Markt dar. So stützt ABSA seine Statistiken auf Immobilien, die von der Bank fremdfinanziert werden. ABSA hat dem Vernehmen nach einen Marktanteil von ca. 25% bei Hypotheken; aber auch Standard Bank kommt mit seinen Zahlen aus dem eigenen Kreditgeschäft zu ähnlichen Resultaten. Was also bleibt, ist die Feststellung, dass der Markt von Wohnimmobilien (auch für gewerbliche Immobilien) einen fantastischen Boom gesehen hat, der sich – wenn auch abgeschwächt – fortsetzt.
Für denjenigen, der sich zur rechten Zeit eine Immobilie zugelegt hat, stellt sich die Frage, ob er nun nicht Kasse machen sollte. Und wer ein Haus oder ein Grundstück erwerben möchte, wird zu überlegen haben, ob er möglicherweise in ein, zwei Jahren einen günstigeren Deal bekommt. Die meisten Analysten stimmen in folgenden Prognosen überein:
• Der Preisanstieg wird sich weiter verlangsamen; es wird aber keinen Stillstand oder gar einen Rückschritt geben. Eine Ausnahme könnten Immobilien an den Küsten und in Golf-Estates sein, wo schon Preisrückgänge festzustellen sind.
• Weiter steigende Immobilienpreise haben die Ursache auch darin, dass der Bau- Boom sicher anhalten wird mit der Folge einer Verteuerung der Lohn- und Materialkosten. Dies gilt nicht nur für Wohnimmobilien, sondern insbesondere für den Gewerbe- und Industriebau sowie den Bau von Infrastruktur-Maßnahmen zur Vorbereitung des FIFA-Weltcup 2010. Seriöse Prognosen gehen davon aus, dass die Baukosten jährlich um 12% steigen werden.
Weitere Informationen unter: http://www.capetown-online.com/index.php?immobilien_in_kapstadt









