(openPR) Hat der Arzt/Orthopäde einen Bandscheibenvorfall im Bereich der Lendenwirbelsäule festgestellt, ist üblicherweise eine Resektion (operative Entfernung) des aus der Bandscheibe ausgetretenen Knorpelmaterials erforderlich.
Bei der üblichen Bandscheibenoperation handelt es sich um eine standardmäßig durchgeführte Behandlung bei der das Problem auftreten kann, dass etwa 70 % der Patienten mit einem Bandscheibenvorfall wieder Rückenschmerzen bekommen, ca. 10 % der Patienten müssen im Laufe der Jahre erneut operiert werden.
Die Ursache ist (unter anderem) die fortschreitende Degeneration der Bandscheibe, die durch den verletzungs- und operationsbedingte Gewebeverlust geradezu gefördert wird. Die Bandscheibe selbst ist nämlich nicht in der Lage, dieses Gewebe neu aufzubauen.
Jetzt gibt es eine innovative Lösung - die Autologe Bandscheibenzelltransplantation (ADCT)
Ein ganz neuer Behandlungsansatz mit sehr ermutigenden Frühergebnissen ist die sog. »autologe Bandscheibenzelltransplantation (ADCT)«. Dabei werden bei einer notwendigen Bandscheibenoperation (s.o.) aus dem entnommen Bandscheibengewebe in einem speziellen Zellkulturverfahren gesunde Knorpelzellen isoliert und vermehrt. Diese körpereigenen Zellen werden zu einem späteren Zeitpunkt mit einer Injektion in die betroffene Bandscheibe retransplantiert.
Dieses Verfahren ist damit in der Lage, den fortschreitenden Verschleiß der Bandscheibe durch die Regeneration von Bandscheibengewebe aufzuhalten. Durch das neu gebildete Gewebe kann die Bandscheibenhöhe stabilisiert und die Schädigung der benachbarten Wirbelsäulenbereiche vermieden werden.
Vorteile der autologen Bandscheibenzelltransplantation:
• Behandlung mit körpereigenem Zellen
• Biologische Regeneration von körpereigenem gesunden Bandscheibengewebe
• Minimalinvasive schmerzarme Verabreichung der vermehrten körpereigenen Zellen
• Ausgleich des Gewebeverlustes in der Bandscheibe
• Stabilisierung der Bandscheibenhöhe
• Wiederaufnahme der Stoßdämpferfunktion der Bandscheibe
• Schutz vor weiteren Verschleißerscheinungen
Intensive Bemühungen laufen gerade, dieses Verfahren nicht nur bei Patienten, die wegen eines Bandscheibenvorfalls operiert werden müssen, anzuwenden. Sehr interessant ist die Überlegung gerade für jüngere Menschen, die bereits an einem schmerzhaften Bandscheibenverschleiß leiden. Hier ist der Wunschgedanke mit einem sehr schonenden Instrumentarium auf minimal-invasivem Wege, Gewebe zur Zellzüchtung zu entnehmen. Hiermit würden dann Möglichkeiten der »natürlichen« Bandscheibenerneuerung zur Verfügung stehen.
Dr. med. Peter Krause (ZWR - Zentrum Wirbelsäule & Rückenschmerz) ist einer der Erstanwender des »ADCT-Verfahrens« mit entsprechender Erfahrung.
Das Zentrum für Wirbelsäule und Rückenschmerz im OZA (ORTHOPÄDIE-ZENTRUM ARABELLAPARK) hat es sich zur speziellen Aufgabe gemacht, seinen Patienten ein großes Spektrum der modernen Wirbelsäulentherapie und -chirurgie anzubieten.
Durch seine guten Kontakte zu Forschung und Industrie hat es zudem die Möglichkeit immer auf dem neuesten Stand der Technik zu sein und verschiedene innovative Operationstechniken exklusiv anzubieten.


