(openPR) München, 25. Juni 2007 – In 5,5 Prozent aller im ersten Halbjahr 2007 geschalteten Stellenanzeigen weisen Unternehmen explizit darauf hin, dass sie auch international tätig sind und in engem Kontakt zu Niederlassungen, Partnern und Kunden im Ausland stehen. Das ergab die aktuelle Studie der personal total AG auf der Basis von über 360.000 Stellenanzeigen in deutschen Print- und Onlinemedien. Für Bewerber bedeutet dies, dass sie interkulturelle Kompetenz und Sprachkenntnisse mitbringen müssen.
Stellenanzeigen für technische Berufe weisen mit 6,4 Prozent überproportional häufig auf die Internationalität des Unternehmens hin. Besonders exportorientierte Unternehmen, beispielsweise im Maschinenbau, senden ihre Ingenieure und Konstrukteure zur Wartung und Pflege von Geräten und Anlagen ins Ausland. Daher sind sie auf Mitarbeiter angewiesen, die flexibel auf ungewohnte und neue Umgebungen eingehen und sich verständigen können. Für andere Berufsgruppen sieht es ähnlich aus: 5,4 Prozent der Stellenanzeigen im Vertrieb und 4 Prozent der Anzeigen für IT/TK-Spezialisten richten ihren Focus nicht nur auf Deutschland.
„Personalverantwortliche suchen heute Fach- und Führungskräfte, die neben Fremdsprachenkenntnissen besonders die Fähigkeit besitzen, mit kulturellen Unterschieden souverän umzugehen und nicht in sogenannte Fettnäpfchen zu treten. Das ist ein Softskill, der bei den zunehmenden internationalen Verflechtungen immer bedeutsamer werden wird“, erläutert Tillmann Gante, Vorstand von personal total, die aktuellen Anforderungen an Bewerber.
Studenten in technischen Berufen sollten möglichst ein Praktikum oder Praxissemester im Ausland absolvieren, um genau diese Fähigkeiten auszubilden. Auch für Berufstätige rentieren sich Investitionen in die Weiterbildung, beispielsweise durch Sprachkurse, die vielerorts angeboten werden.









