(openPR) Es gibt Stellenanzeigen, da wird vielen Bewerbern schon beim Lesen angst und bange. Gesucht wird oftmals die berühmte Eier legende Wollmilchsau. Die Anforderungen an den künftigen Mitarbeiter bewegen sich in schwindelerregenden Höhen. Wer hat schon mit spätestens Mitte 20 sein Studium „mit überdurchschnittlichem Erfolg“ abgeschlossen, spricht drei Fremdsprachen fließend – gefestigt durch den obligatorischen Auslandsaufenthalt – ist eine „überzeugungs- und abschlussstarke Persönlichkeit“, die durch ihre „konsequente Kundenorientierung“ und ihre „Macher-Mentalität“ begeistert. Jung, dynamisch, hochmotiviert und drei Jahre Berufserfahrung nicht zu vergessen! So mancher Jobsuchender lässt sich von diesen Wunschvorstellungen abschrecken und bewirbt sich erst gar nicht.
Von stimmungsvollen Büroleitern bis zu Kartoffeln
Es gibt aber auch Unternehmen, die in ihren Stellenanzeigen eine gute Portion Humor beweisen. „Eine Spedition hat kürzlich einen 'sexy Lkw-Fahrer' gesucht“, berichtet Detlef Hildebrandt von JobsPerPost. „Sexy ist natürlich eine ganz besondere Qualifikation. Da muss man sich schon genau überlegen, ob man diese Anforderung erfüllt“, fügt er schmunzelnd hinzu. Für die Jobbörse JobsPerPost wertet er jede Woche mehrere Tausend Stellenanzeigen aus, und da kommen ihm regelmäßig solch außergewöhnliche Jobangebote unter. Freuen konnten sich die Mitarbeiter eines Büros: Für sie suchte das ausschreibende Unternehmen einen „Büroleiter, der für Stimmung sorgt“. Dass sich das wohl auf die Motivation der Mitarbeiter auswirken kann, hat auch ein Nutzfahrzeughersteller erkannt: „Innerhalb des Unternehmens ist Lachen nicht verboten, aber eher eine Voraussetzung und Notwendigkeit, um gemeinsam Erfolg zu haben.“ Die lustigste Anzeige kam von einer großen Fast-Food-Kette, erinnert sich Hildebrandt. Sie suchte „zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine Kartoffel (m/w)“, Aufstiegsmöglichkeiten zur King Pommes inklusive.
Sorgfältig lesen ist wichtig
Bei allem Humor ist es dennoch wichtig, Stellenanzeigen sorgfältig zu lesen. Manchmal sind sie schon der erste Test für den Bewerber. Denn: Eine Anzeige richtig zu verstehen ist gar nicht so einfach. Wesentlich sei in erster Linie, zwischen Muss- und Kann-Anforderungen zu unterscheiden: „Heißt es, bestimmte Qualifikationen 'setzen wir voraus' , sind 'gefordert' oder 'können Sie nachweisen', handelt es sich um Anforderungen, die der Bewerber unbedingt erfüllen muss“, erklärt Hildebrandt. „Ist dagegen von 'wünschenswert' oder 'idealerweise' die Rede, handelt es sich um Kann-Anforderungen. Sozusagen das Sahnehäubchen obenauf.“ Denn wenn die Personaler mal ganz ehrlich sind; eigentlich gibt es ihn ja gar nicht, den hundertprozentig perfekten Bewerber. Vieles von dem, was in den Stellenannoncen gesucht wird, ist Wunschdenken der Unternehmen.
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