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Ambulante Palliativversorgung in der Region Hanau vertraglich abgesichert

08.06.200713:27 UhrGesundheit & Medizin

(openPR) Das Klinikum Hanau ist das erste in Hessen mit onkologischem Schwerpunkt, mit dem die Krankenkassen AOK, DAK, BEK, BKK und IKK einen integrierten Versorgungsvertrag zur ambulanten Palliativversorgung unterschrieben haben. Hanaus Klinikdezernent, Oberbürgermeister Claus Kaminsky, zeigte sich nach der vertraglichen Einigung erfreut darüber, dass Hanau in der Versorgung Schwerstkranker „damit landesweit beispielhaft voran geht“. Die Krankenkassen hatten im Januar 2007 sieben onkologische Schwerpunkt-Krankenhäuser in Hessen als Koordinierungsstellen einer ambulanten Palliativversorgung für ihre jeweilige Region angefragt.

Monika Thiex-Kreye, Geschäftsführerin der Klinikum Hanau gGmbH, Dr. Maria Haas-Weber als Hausärztin und Vorsitzende des Fördervereins Palliative Patientenhilfe Hanau sowie Matthias Grün, Abteilungsleiter der AOK Hessen und Verhandlungsführer für die Krankenkassen, unterzeichneten den Vertrag im Klinikum Hanau. Hanaus Oberbürgermeister Kaminsky sieht die ambulante Versorgung der Palliativpatienten in der Region Hanau nun „gut aufgestellt“. Das bereits bestehende professionelle Netzwerk aus Qualitätszirkel, Förderverein Palliative Patientenhilfe, Arbeitsgemeinschaft Hospiz, Hospiz Louise des Marillac, ambulantem Pflegedienst, Palliativmedizinern, Psychoonkologen, Hilfezentrale und beiden Hanauer Kliniken mit ihren Palliativ-Telefonbereitschaften sei nun mit dem ambulanten Angebot im städtischen Klinikum „um einen entscheidenden Hilfebaustein erweitert worden“.

OB Kaminsky dankte insbesondere Privatdozent Dr. Thomas Schillen, Mitglied der ärztlichen Leitung des Klinikums, für sein Verhandlungsgeschick mit den Krankenkassen und für das Einbinden aller am regionalen Palliativ-Netzwerk Beteiligten.

Dr. Schillen stellt die neue Koordinierungsstelle für ambulante ambulante Palliativversorgung im Klinikum am Samstag, 23. Juni, in einer öffentlichen Informationsveranstaltung des Fördervereins Palliative Patientenhilfe vor. Diese beginnt um 11 Uhr in der Aula der Psychiatrischen Klinik (Julius-Leber-Straße 2a). Dabei stehen alle am Palliativ-Netzwerk Beteiligten in Hanau Rede und Antwort. Vereinsvorsitzende Dr. Maria Haas-Weber stellt die einzelnen Elemente des palliativmedizinischen Netzwerks dar. Dr. Gerd Lautenschläger als niedergelassener Onkologe und Belegarzt am St. Vinzenz-Krankenhaus erläutert, auf welchen Wegen der einzelne Palliativpatient Zutritt zum Hilfenetz finden kann.

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