(openPR) IMPHOS: Phosphatdünger verbessern den Nährstoffgehalt von Ackerfrüchten
Phosphor ist einer der essentiellen Nährstoffe für das Pflanzen- und Tierwachstum. Es ist in der Natur kaum frei verfügbar und kommt fast immer im oxidierten Zustand (als Phosphat) vor. Im letzten Jahrhundert wurden Phosphate in hohem Maße als Dünger eingesetzt. Noch heute werden 80 bis 85 Prozent der jährlichen Produktion als Düngemittel verwendet. Phosphor ist für das Pflanzenwachstum und das Gedeihen von Tieren essentiell. Generell sind alle Lebensformen auf das Element Phosphor angewiesen, weil es Schlüsselrollen
1. beim Energietransfer sowie bei der Energiespeicherung in Organismen,
2. bei der Übertragung von Erbgutinformationen durch Nukleinsäuren (DNA und RNA),
3. beim Aufbau zellularer Membranen (über Phosphorlipide) und
4. beim Aufbau von Strukturelementen, wie Knochen und Zähnen, eine Schlüsselrolle spielt.
In der Landwirtschaft hängt die Qualität der Ackerfrüchte von der optimalen Versorgung mit allen Substanzen, die für das Pflanzenwachstum gebraucht werden, ab. Mineralphosphate nehmen eine zentrale Position bei der Sicherung von hochwertigen Ackerfrüchten ein.
Sachgerecht angewandte Düngung verbessert die Nahrungsmittelversorgung durch eine Steigerung der Qualität von Ackerfrüchten und des Tierfutters. Damit wird auch eine Qualitätsverbesserung bei Tierprodukten erreicht. Somit sind Phosphate nicht nur für die Ernährung von Mensch und Tier, sondern auch für eine gesündere Lebensweise erforderlich. Die Nahrungsmittelindustrie nutzt Phosphate für die Herstellung ihrer Produkte und verbraucht jährlich rund 5 Prozent der Produktion als Nahrungsergänzungsmittel und Konservierungsstoffe. Mit Phosphaten angereichertes Tierfutter steigert die Milch- und Fleischproduktion sowie die Fruchtbarkeit von Tieren.
Der menschliche Organismus kann die wichtigen essentiellen Aminosäuren nicht selbstständig herstellen. Darum ist die Erzeugung dieser in Getreide durch die Zugabe von Phosphor besonders wichtig. Die Anreicherung steigert auch den Gehalt an Kohlenhydraten, Zucker, Stärke sowie den Gehalt an Vitaminen (z. B. B1). Phosphate tragen auch zu einer Reduktion des Nikotingehaltes im Tabak bei.
Der empfohlene Tagesbedarf an Phosphor in Form von Phosphaten hängt vom Lebensalter ab. Er rangiert von 275 mg/Tag für Kleinkinder und 460-500 mg/Tag für Kinder unter 8 Jahren bis 1250 mg/Tag für Kinder zwischen 9 und 18 Jahren. Die Bedarfsobergrenze für Kinder und Erwachsene liegt bei 3000 bis 4000 mg/Tag. Zum Vergleich: Ein Viertel Liter fettarmer Milch enthält bereits 1000 mg Phosphor.
Um den Phosphor optimal zu absorbieren und für den Körper verfügbar zu machen, sind mehrere Faktoren in einem ausgewogenen Verhältnis zu berücksichtigen: Vitamin D, Kalzium und Magnesium. Das Verhältnis von Phosphor zu Kalzium sollte in der Ernährung 2:1 betragen. Phosphormangel kann zu ernsthaften Gesundheitsproblemen führen.
Jede Einschränkung des Gebrauchs von Phosphatdüngern hätte gravierende Folgen: Nicht nur die landwirtschaftliche Produktion würde erhebliche Schwierigkeiten bekommen und weniger und minderwertiger produzieren müssen, auch die ausgewogene und gesunde Ernährung von Menschen und Tieren wäre gefährdet.
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