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M-Payment: Forschungsergebnisse der Universität Augsburg werden in Los Angeles vorgestellt

31.05.200718:38 UhrMedien & Telekommunikation
Bild: M-Payment: Forschungsergebnisse der Universität Augsburg werden in Los Angeles vorgestellt

(openPR) EU-Projekt SEMOPS wird Bezahlung über Ländergrenzen ermöglichen

Los Angeles, 31. Mai 2007 - Auf dem deutschen Markt ist es zum Thema Mobile Payment bisher weitgehend bei Ankündigungen geblieben. In den USA stößt die M-Payment Forschung der Universität Augsburg unterdessen auf großes Interesse bei Experten aus Wissenschaft und Industrie, die sich derzeit zum Los Angeles Global Mobility Roundtable zusammenfinden. Ebenfalls mit Argusaugen betrachtet wird dort ein aktuelles EU-Projekt zu einem kooperationsorientierten und länderübergreifenden mobilen Bezahlsystem.


In Los Angeles findet derzeit die neben der International Conference on Mobile Business weltweit bedeutendste wissenschaftliche Konferenz für die Mobile-Branche statt, das Global Mobility Roundtable, dessen Veranstaltungsort turnusmäßig zwischen den USA, Europa und Asien wechselt. In diesem Jahr wird die Konferenz von der University of California in Los Angeles ausgerichtet. Der einzige deutsche Vortrag wird durch Dr. Key Pousttchi, Leiter der Arbeitsgruppe Mobile Commerce am Lehrstuhl für Wirtschaftsinformatik und Systems Engineering der Universität Augsburg, gehalten und befasst sich mit der Verbrauchersicht auf das M-Payment. Vorgestellt wird die Studie "Akzeptanzkriterien für mobile Bezahlverfahren (MP3)". Die Studie wurde durch eigene Forschungsmittel der Universität Augsburg finanziert, eine erweiterte Untersuchung wurde im Rahmen des EU-Projektes SEMOPS (Secure Mobile Payment Services) möglich.
Es ist nicht das erste Mal, dass Forschungsergebnisse der Arbeitsgruppe Mobile Commerce in den USA aufhorchen lassen – bereits 2003 wurden die Augsburger Wissenschaftler auf der International Conference on Mobile Business in New York für eine Arbeit zu mobilen Geschäftsprozessen mit einem Best Paper Award geehrt.
Bei der Anwendung von Mobilfunktechnologien hat Europa bisher noch einen Vorsprung von etwa einem Jahr auf die USA – ein Vorsprung, der früher doppelt so groß war und weiter schmilzt. So zeigen Mobilfunkunternehmen und Banken in den USA zum Beispiel großes Interesse an dem EU-Projekt SEMOPS, einem universellen mobilen Bezahlsystem für Zahlungen im E- und M-Commerce ebenso wie beim stationären Händler und im Automatenszenario. Es basiert auf endgeräteunabhängigen offenen Standards und setzt auf ein Kooperationsmodell zwischen Mobilfunkanbietern und Banken. Das technische System wurde seit 2002 im Rahmen eines EU-Projektes mit Partnern wie T-Mobile, Vodafone und verschiedenen europäischen Banken entwickelt. Seit Januar 2007 befindet es sich in der Phase SEMOPS II. Dabei wird es auf Testmärkten in Italien, Griechenland und Ungarn eingesetzt. Parallel dazu wird werden M-Payment Geschäftsmodelle untersucht und entwickelt. Als einziger deutscher Partner ist die Universität Augsburg mit der Geschäftsmodellforschung befasst. Derzeit entstehen in Augsburg ein universeller „Mobile Payment Business Model Framework“ zur Analyse und Konstruktion unter den besonderen Bedingungen des M-Payment sowie die Erweiterung des Mobile-Payment-Referenzmodells zur Anwendung auf ein transnationales System.
Auch über SEMOPS hinaus findet M-Payment in der Forschung in den USA inzwischen großes Interesse. So wird das wissenschaftliche US-Journal „Electronic Commerce Research and Applications“ Anfang 2008 eine Sonderausgabe zur M-Payment Forschung herausbringen. Im internationale Herausgebergremium werden dabei neben Prof. Rob Kauffman (University of Minnesota) die M-Payment-Experten Prof. Elaine Lawrence (University of Technology Sydney), Stamatis Karnouskos (SAP Research) und Key Pousttchi (Universität Augsburg) als eingeladene Gastherausgeber mitwirken. Doch nicht nur aus den USA, auch aus Kanada erreichten die Augsburger Wissenschaftler bereits Anfragen. Dort haben sich die drei nationalen Mobilfunkbetreiber Bell, Rogers und Telus zu dem Konsortium WPS (Wireless Payment Services) zusammengeschlossen, ohne jedoch bisher so recht voranzukommen.
In Europa gibt es in Spanien und neuerdings auch in Belgien nationale Kooperationslösungen zwischen allen Mobilfunkanbietern und marktführenden Banken. In Deutschland war ein entsprechender Ansatz mit dem „National Roundtable M-Payment“ vor zwei Jahren gescheitert. Den deutschen Markt aufgegeben hat Pousttchi aber nicht: „Wir haben die Modelle von 2005 inzwischen wesentlich weiterentwickelt und sind optimistisch, dass sinnvolle Lösungen möglich sind. Was der deutsche Markt dazu braucht, ist eine Bank, die sich mit einem wirklich guten Konzept aus der Deckung wagt.“ Hinter den Kulissen gibt es dabei durchaus spannende Bewegungen, aber den letzten Schritt wagt dann bisher doch niemand.
Der aktuellen Stand zum M-Payment in Deutschland kommt spätestens Anfang nächsten Jahres wieder auf den Prüfstand: Am 28./29. Januar 2008 findet in Augsburg die 8. Konferenz „Mobile Commerce Technologien und Anwendungen (MCTA 2008)“ statt, mit 100–200 Teilnehmern aus Wissenschaft und Industrie seit vielen Jahren Treff der einschlägigen Experten.

Pressekontakt:
Dr. Key Pousttchi
Arbeitsgruppe Mobile Commerce (wi-mobile)
Lehrstuhl für Wirtschaftsinformatik und Systems Engineering
Universität Augsburg
86135 Augsburg
Telefon +49 (177) 6319508
key.pousttchi(at)wi-mobile.de
Informationen über das EU-Projekt SEMOPS:
András Vilmos
General Manager
Telefon +36 (1) 212 4321
info(at)semops.com
www.semops.com

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