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ICMB 2009 - Mobile Payment Top-Thema in China, Augsburger Forscher kooperieren in Asien

03.07.200909:05 UhrMedien & Telekommunikation
Bild: ICMB 2009 - Mobile Payment Top-Thema in China, Augsburger Forscher kooperieren in Asien
Der Augsburger Forschungsgruppenleiter Dr. Pousttchi wird von Dr. Zhang im China Mobile Research Institute in Peking begrüßt.
Der Augsburger Forschungsgruppenleiter Dr. Pousttchi wird von Dr. Zhang im China Mobile Research Institute in Peking begrüßt.

(openPR) Augsburger Forscher kooperieren mit dem Tokyo Institute of Technology und führen Gespräche mit China Mobile

Peking/Augsburg – Die Forschungsgruppe wi-mobile der Universität Augsburg baut ihre Aktivitäten in Asien weiter aus. Im Rahmen der 8. International Conference on Mobile Business war eine Delegation der Forschungsgruppe nach Dalian/Volksrepublik China eingeladen. Im Anschluss führten die Augsburger Forscher in Peking Gespräche mit dem weltgrößten Mobilfunkanbieter China Mobile. Insgesamt war die Gruppe um Dr. Key Pousttchi mit drei Beiträgen in China vertreten und lag damit zusammen mit ihrem Kooperationspartner Tokio Institute of Technology erneut auf Platz 1 der forschungsstärksten Gruppen.



Die Technische Universität Dalian im Nordosten Chinas, am Meer und nahe der Grenze zu Korea gelegen, war in dieser Woche Ausrichter der weltweit bedeutendsten wissenschaftlichen Konferenz im Bereich M-Business und M-Commerce, der International Conference on Mobile Business (ICMB). Wie schon auf der ICMB 2008 in Barcelona belegte auch diesmal wieder die Forschungsgruppe wi-mobile der Universität Augsburg mit drei ausgewählten Beiträgen Platz 1 der forschungsstärksten Gruppen, diesmal zusammen mit dem Tokyo Institute of Technology, mit dem die Augsburger im Dezember in Paris eine Kooperation vereinbart hatten.

Japanischer Kooperationspartner der Augsburger: Tokyo Insitute of Technology

Erstes Ergebnis dieser Zusammenarbeit war seit Jahresbeginn ein gemeinsames Forschungsprojekt zum Vergleich von Mobile-Enterprise-Systemen in Europa und Japan. Die Ergebnisse der Studie wurden in Dalian von der Augsburger Projektleiterin Laura Goeke präsentiert und stießen auf reges Interesse. Der Leiter der japanischen Forschungsgruppe, Professor Junichi Iijima, wird voraussichtlich im September die Universität Augsburg besuchen.

Beiträge zu Mobile Enterprise und Weiterentwicklung des Mobilfunkmarktes

Die zwei weiteren Beiträge der Augsburger Forscher befassen sich mit organisatorischen Effekten des Mobile Business Process Reengineering sowie mit der Kategorisierung und Entwicklung virtueller Mobilfunkanbieter (Mobile Virtual Network Operators, MVNO). Gerade im Bereich der MVNO gab es intensive Diskussionen, wie der Mobilfunkmarkt der Zukunft und auch der Mobilfunkanbieter der Zukunft aussehen wird.

M-Payment Top-Thema für Chinas Regierung und Mobilfunkunternehmen

Eröffnet wurde die Konferenz in Dalian, die mit dem 60-jährigen Bestehen der dortigen Universität zusammenfällt, vor dem eigentlichen wissenschaftlichen Programm mit einer Keynote-Session zum chinesischen Mobilfunkmarkt. Hierbei legten ein ranghoher Vertreter des chinesischen Ministeriums für Industrie und Informationstechnologie (MIIT) sowie je ein Vertreter der Mobilfunkanbieter China Mobile und China Telecom in Eröffnungsvorträgen ihre Sicht auf den Markt und ihre strategischen Überlegungen dar. Zur Überraschung der versammelten Mobile-Business-Forscher, von denen viele bisher keine Erfahrung mit China hatten, stellte sich in allen drei Vorträgen M-Payment und Mobile Money Transfer als zentrale Themen dar. „Das war in dieser Stärke – vor allem von Regierungsseite – auch für uns eine Überraschung“, so Dr. Key Pousttchi, Leiter der Augsburger Forschungsgruppe wi-mobile und einer der weltweit führenden M-Payment-Forscher. „Aber es ist eine sehr sinnvolle Strategie. Der Osten Chinas ist sehr entwickelt, das Bezahlproblem im E-Commerce hemmt jedoch die Entwicklung, zumal eine vollständige Amerikanisierung der Bezahlverfahren (wie etwa im europäischen Kreditkartenmarkt) nicht gewünscht ist; gleichzeitig besteht hier eine wesentliche Einstiegshürde für den M-Commerce. Auf der anderen Seite fehlt im Westen Chinas die finanzielle Infrastruktur fast völlig, so dass vor allem bargeldloses Bezahlen und Überweisungen von Gastarbeitern an ihre Familien nicht möglich sind. Für beide Fälle kann ein M-Payment-System eine sehr effektive und effiziente Lösung darstellen, die makroökonomischen Nutzen herbeiführt.“

Gespräche zwischen wi-mobile und dem China Mobile Research Institute

Im Anschluss an die Konferenz in Dalian reiste die Augsburger Delegation weiter nach Peking. Hier standen unter anderem Gespräche mit der Forschungsabteilung des weltgrößten Mobilfunkanbieters China Mobile auf dem Programm. In einem knapp vierstündigen Gespräch wurden die gegenseitigen Sichten ausgetauscht. Hierbei stand nach den Ergebnissen der Konferenz in Dalian vor allem das M-Payment im Mittelpunkt. Für China Mobile waren vor allem das Mobile Payment Referenzmodell und der wi-mobile-Ansatz zur ingenieurmäßigen Konstruktion umfassender M-Payment-Geschäftsmodelle interessant. Beide Seiten betonten ihr großes Interesse und vereinbarten einen weitergehenden Kontakt.

Deutsche Konferenz MCTA am 1. und 2. Februar 2010 in Berlin

Neben internationalen Themen wird vor allem die Entwicklung des deutschsprachigen Mobilfunkmarktes wieder im Mittelpunkt der Konferenz „Mobile Communications – Anwendungen und Technologien (MCTA 2010)“ stehen, die im Vorfeld des Mobile World Congress am 1. und 2. Februar 2010 in Berlin stattfindet. Zentrales Thema wird die Entwicklung in den Bereichen RFID und NFC sein.

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