(openPR) Pünktlich zum Ende der Pfingstfeiertage verzeichnet der Ölpreis erfreulich hohe Abschläge. Nach dem zwischenzeitlich erreichten Jahreshoch von über 71 $ notiert ein Barrel Nordseeöl (Sorte Brent) aktuell bei "nur noch" 68 $. Fundamental lässt sich dies mit einer ruhigen Phase der geopolitischen Nachrichtenlage begründen. Charttechnisch mit einer überfälligen Korrekturbewegung zum steilen Preisanstieg der letzten Wochen und etwas zynisch mit dem Ende der Pfingstfeiertage (USA zeitgleich Memorial Day), an denen traditionell besonders viel Auto gefahren wird. Nicht nur in Europa, sondern auch in den USA verstanden es offenbar zahlreiche Spekulanten, aus dem Benzindurst der Kurzurlauber Kapital zu schlagen. Das bekannte Börsenszenario knapper Öl- und Benzinvorräte war beliebter den je und trieb die Kurse nach oben. Im Zuge der laufenden Korrektur offenbart der Rohölpreis für die nächsten Tage noch ein Erholungspotential bis in den Bereich von 66 $. Hier verläuft die Unterstützungslinie des seit Mitte Januar bestehenden Aufwärtstrends. Wer zum damaligen Jahrestief Ölfutures an der Börse gekauft hat kann sich aktuell über ein Kursplus von fast 30 % freuen und dadurch Mehrkosten für Benzin und Heizöl mehr als kompensieren. Generell sollten Eigenheimbesitzer und Hausverwalter in den nächsten Tagen darüber nachdenken, die Kurskorrektur zum Auffüllen der Tanks zu nutzen. Anzeichen für einen Trendbruch gibt es kaum.
Betrachtet man den regionalen Heizölmarkt in Deutschland, so offenbaren sich neben einer noch immer ausgeprägten Kaufzurückhaltung der Verbraucher vor allem außergewöhnliche Preisunterschiede*. Angebotsbedingt ist Heizöl im Einzugsgebiet der großen süddeutschen Raffinerien Karlsruhe und Ingolstadt bereits seit Wochen vergleichsweise preiswert. Der Osten von Berlin bis Leipzig und auch Hamburg zeigen sich hingegen relativ Preisstabil. Der milde Winter 2006/2007 hat das typische Süd-Nord-Preisgefälle auf den Kopf gestellt. Selten zuvor war Heizöl in München billiger als in Hamburg. Verbraucher in Süddeutschland sollten dies als Kaufargument berücksichtigen, denn spätestens mit der zu erwartenden Nachfragebelebung im Spätsommer wird sich die "normale" Marktlage wieder einstellen. Dies bedeutet dann bis zu 3 Cent mehr je Liter Heizöl für alle Bayern und Baden-Württemberger - vorausgesetzt, Weltmarktpreis und Dollarkurs bleiben konstant. Wie stark die regionalen Preisunterschiede schwanken können verdeutlicht ein Blick ins Vorjahr. Im September 2006 war der Liter Heizöl in München bis zu 8 Cent teurer als in Hamburg.
*)Marktdaten und Heizölpreise von www.heizoel24.de
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