(openPR) Jackie Weiss gibt nicht auf. Auch jetzt nicht nachdem feststeht, daß sie das erste Rennen der Formel BMW-ADAC Saison 2007 doch nicht mitfahren wird. Ihr potenzieller Sponsor, ein Wiener Verlagshaus, hatte sich "nicht ladylike" verabschiedet, indem er nach seiner Zusage und einer groß angelegten Pressekampagne nie wieder von sich hat hören lassen. Er hat auch bis heute nicht auf Jackies Versuche via email und Telefon Kontakt zu bekommen reagiert.
Trotzdem ist Jackie Weiss positiv was ihre zukünftige Rennkarriere betrifft: "Der Anfang war jetzt zwar nicht gerade das was ich mir vorgestellt habe, aber ich weiß auch von anderen guten Rennfahrern, daß so etwas vorkommt. Ich mache weiter wie bisher im Training und werde die nächste Zeit voll ausnutzen um so viel möglich für meine Performance zu tun. Dazu gehört auch ein Check-up mit vollem Fitness-Programm in der Sportklinik Bad Nauheim (Anm.d.Red.: Dort wurde auch M.Schumacher betreut), sowie ein 10-Tage-Test in einem Formel Renault 2.0 mit Alexandre Imperatori, dem Gewinner der 2004 Asian Championship FR2000."
Die Gespräche mit Talentförderern sind nie abgerissen, so Jackie Weiss, aber Tatsache ist, daß sich solche Verhandlungen in der Regel immer über einen längeren Zeitraum hinziehen. Das ist wohl auch der Grund, warum dieses junge Energiebündel immer noch zuversichtlich ist, daß sie den Sprung in die Formel BMW schafft.
Und warum auch nicht?
Jackie repräsentiert eine junge weibliche Zielgruppe, nicht nur im Motorsport. In einer Zeit, in der immer mehr Frauen zeigen können was in ihnen steckt (siehe auch in die Politik!), ist es nicht schwer die enorme Medienwirksamkeit eines jungen hübschen Mädchens mit Benzin im Blut zu sehen. Einer amerikanischen Studie* zufolge wird sich die Industrie in den nächsten fünf Jahren verstärkt der weiblichen Käuferschicht zuwenden, die bisher relativ wenig in der Werbung beachtet wurde. Seit einigen Jahren sieht man immer mehr Frauen in Führungs- und Schlüsselpositionen. Die neue weibliche Zielgruppe zwischen 14 und 49 Jahren hat Geld und zahlreiche Anschaffungswünsche: Pensionsvorsorge, Kreditkarten, Lebensversicherungen, Notebook und Wertpapiere stehen ganz oben auf ihrer Liste. Das macht auch die werbetreibende Wirtschaft und die Media-Profis, die ihre Kampagnen möglichst zielgenau zu den jungen Konsumenten bringen wollen, auf die Frauen im Motorsport aufmerksam.
Mit ihren 16 Jahren ist Jackie genaugenommen prädestiniert für die Werbewirtschaft, die durch die "Schumacher-Ära" sehr genau feststellen konnte, daß auf den Rennstrecken eine ähnlich emotionale Atmosphäre herrscht wie im Fußballstadium. Die sportbegeisterten Besucher sind in diesem Moment "Fan" und daher offen für alle Informationen rund um das Thema Sport/Motorsport.
So gesehen ist es nur eine Frage der Zeit, wann wir Jackie Weiss als Rookie auf der Rennstrecke inmitten von zwei Dutzend jungen Männern beobachten können. Daß sie sich als einziges Mädchen unter lauter Jungs behaupten kann hat sie schon mehrfach bewiesen: BMW USA hat sie im Sommer 2006 aus 2000 Kartfahrern ausgewählt den Lizenzkurs in Valencia zu bestreiten. Dort hat sie in einem 3-Tages-Kurs gegen 39 Jungs bravourös bewiesen daß sie alles hat was BMW als Voraussetzung für eine Rennfahrer-Karriere sieht. Von den ursprünglich 42 Testfahrern wurden Jackie Weiss und nur noch 12 Jungs endgültig für die C-Lizenz ausgewählt, die ihr den Weg zu ihrem Traumberuf ebnet.
Weitere Infos über Jackie: http://www.jackieskart.com
Marketingexpose: http://www.jackieweiss.com/expose.pdf
*Quelle: White Paper "Product Development and Marketing to Women" von Deloitte Consulting LLP Jan.2006
Fotos: DW












