(openPR) Mit Basel II hat das Rating bei der Bewertung von Kunden für die Banken stark an Bedeutung gewonnen. Wird zu den üblichen Zahlen wie z.B. dem Jahresabschluss zusätzlich ein Businessplan vorgelegt, der Aussagen zu Markt, Branche, Wettbewerb und Wertschöpfung enthält, wird das Rating meist positiv beeinflußt. Darauf weist Axel Singler, Autor des Ratgebers "Businessplan", (Haufe Verlag, ISBN 978-3-448-07306-5) hin.
Entscheidend ist dabei, dass der Businessplan hinsichtlich seiner Länge dem Vorhaben entspricht. Welchen Umfang ein Geschäftsplan haben soll lässt sich nicht allgemein festlegen. Sofern ein Geschäftsplan für ein Gründungsvorhaben mit einem starken lokalen Bezug erstellt wird (z.B.: Handwerksbetrieb, Gaststätte, Ladengeschäft, Internet-Cafe) ist ein Umfang von 5-10 A4 Seiten richtig. Handelt es sich um eine Gründung mit regionalem Bezug (z.B.: IT-Dienstleistung, Spedition, Landwirtschaft, Handel) sollten 10-20 A4 Seiten ausreichen. Bei nationalem oder internationalem Bezug und der Notwendigkeit, größere externe Investoren mit dazuzuholen sollten die Ausführungen auf 20-40 Seiten gemacht werden. Mehr als 50 Seiten sind kritisch, da kaum ein Investor oder anderer Entscheider bereit ist so detailliert in einen Plan einzutauchen. Sofern jemand vertieftes Interesse hat, wird er sich notwendige Zusatzinformationen aus einem persönlichen Gespräch holen.
Axel Singler
Am Wasenfeld 34
82266 Inning
Tel. 08143 44 74 21
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