(openPR) Hannover, 03.05.2007 - Gruppen bilden sich täglich neu!
Informelle Gruppen finden durch Sympathie, formelle Gruppen durch die Arbeit an einem vorgegebenen Ziel, zusammen. Dabei entsteht ein wechselseitiger Kontakt mehrerer Menschen.
Die Vorteile von Gruppen liegen auf der Hand: Unterstützung, gegenseitige Motivation, Steigerung der Leistungsfähigkeit, .... In der Gruppenarbeit können Schlüsselqualifikationen wie Kommunikationsfähigkeit und Kooperationsfähigkeit gemeinsam und fast spielerisch gelernt werden. Was aber, wenn die Gruppe nicht mehr an einem gemeinsamen Ziel interessiert ist? Wenn keiner der Gruppenmitglieder seine Meinung ändern möchte oder Missverständnisse die Arbeit der Gruppe blockieren?
Vor allem zwischenmenschliche Störungen beeinträchtigen den Erfolg der ganzen Gruppe. Deshalb ist es unmöglich Störungen zu ignorieren! Die Störungen zu erkennen und gemeinsam zu entscheiden diese kommunikativ zu beheben, ist der erste wichtige Schritt in Richtung zukünftiger weiterer und kooperativer Zusammenarbeit.
Die Mediation kann dieser erste wichtige Schritt sein!
In einer Gruppenmediation müssen immer mindestens zwei Mediatoren das Verfahren durchführen. Diese arbeiten als Co-Mediatoren mit den Hauptbeteiligten des Konflikts, wobei auch Vertreter der Streitgruppen benannt werden können. Die Einhaltung der Kommunikationsregeln wird als Priorität eingestuft, da die Auseinandersetzung in Gruppen eine eigene Dynamik entwickeln kann. Dabei wird auf die 4 A`s der Mediation gesetzt:
1. Allparteilichkeit,
2. Akzeptanz,
3. Anerkennung und
4. Affirmation.
Jeder Beteiligte wird in seinem Anliegen ernst genommen und gehört, denn die Medianden sind die Experten ihres Konflikts! Die Mediatoren als Experten des Verfahrens unterstützen dabei durch gewaltfreie Kommunikation, d.h. durch klare und eindeutige Sprache, durch Empathie und dem Ausdrücken der eigenen Wünsche und Bedürfnisse, - durch Ich-Botschaften.
Zudem werden in Gruppenmediationen Methoden wie Arbeitsgruppen, Feedbacks, Fish-Pool oder Entwicklungs- und Ressourcenorientierung u.a. angewandt, um innerhalb der Gruppe eine konstruktive Erarbeitung einer gemeinsamen Lösung zu gewährleisten und den Gewinn für alle hervor zu heben.
Die Mediatoren / das Mediatoren-Team unterstützt in allparteilicher Haltung die Kommunikation, die Besinnung auf persönliche Qualitäten und Stärken der Mitglieder und macht Teamarbeit wieder lebbar!





