(openPR) Am 11. Jahrgang des Sächsischen Informatikwettbewerbes nahmen im Schuljahr 2006/2007 erneut über 5.000 Schülerinnen und Schüler aus Grundschulen, Mittelschulen, Gymnasien und Beruflichen Schulzentren teil. Ziel des Wettbewerbes ist die Förderung informatisch begabter Schülerinnen und Schüler bei der Ausprägung ihrer Fähigkeiten für individuelles, kreatives, lebenslanges Lernen. In einem zweistufigen Ausscheid befassen sich die Teilnehmer/innen differenziert nach Schularten mit folgenden Aufgabenstellungen: dem kreativen Nutzen von Computern (Grundschule), dem Problemlösen mit Anwendersystemen (Mittelschule), der Algorithmierung und Programmierung (Gymnasium und berufliches Gymnasium) und dem Problemlösen für die Lehre, Technik oder Wirtschaft (berufliche Schule).
Der Sächsische Informatikwettbewerb ist eine auf ehrenamtlichem Engagement basierende Initiative von Pädagogen aus Schulen und außerschulischen Partnern und wird durch den Landesverband Sächsischer Jugendbildungswerke e.V. getragen. Er wird aktiv unterstützt vom Sächsischen Staatsministerium für Kultus. Für den kommenden Jahrgang des Wettbewerbes im Schuljahr 2007/2008 übernahm Herr Staatsminister Flath die Schirmherrschaft. Persönlich wird er zur Auszeichnungsveranstaltung 2007 die Besten in jeder Kategorie ehren. Herr Flath ist erfreut über die große Breitenwirkung des Informatikwettbewerbes und betont besonders, dass sowohl informatisch Hochbegabte als auch an der Lösung informatorischer Probleme interessierte Schüler gleichermaßen angesprochen werden.
Der diesjährige Abschluss mit Siegerehrung findet am 23.06.2007 in der Fachhochschule der Sächsischen Polizei in Rothenburg/OL statt.
Eine Reihe namhafter Unternehmen aus dem Bereich der Informationstechnologie, beispielsweise AMD, IBM, QIMONDA oder RDS sind verlässliche Partner und Sponsoren des Wettbewerbes. Der enge Kontakt dieser Unternehmen mit potentiellen Fachkräften ist besonders für den Hochtechnologiestandort Sachsen von Bedeutung.
Landesverband Sächsischer Jugendbildungswerke e.V. (LJBW)
Cossebauder Straße 5 - 01157 Dresden
Michael Hahn - Geschäftsführer -

- 0351 4015900
Über das Unternehmen
Der Landesverband Sächsischer Jugendbildungswerke e.V. (LJBW) wurde am 13. März 1992 auf Initiative von Pädagoginnen und Pädagogen aus Freizeiteinrichtungen gegründet. Die Mitglieder des Verbandes in den Stadt- und Landkreisen des Freistaates Sachsen eint das Anliegen, naturwissenschaftliche, technische und ökologische Inhalte in die Kinder- und Jugendbildungsarbeit einzubeziehen. Der LJBW agiert auf Landesebene und ist in seiner Schwerpunktsetzung und Ausrichtung deutschlandweit einzigartig. Die Einrichtungen und Projekte in der naturkundlichen und technischen Kinder- und Jugendbildung ermöglichen dem Verband, Impulse in der außerschulischen Jugendbildung zu setzen. Für die Durchsetzung der Interessen aller Heranwachsenden ist der LJBW ein unverzichtbarer Verband, in dem begeisterte Lobbyisten ein gemeinschaftliches, selbstbestimmtes und aktives Lernen in der Freizeit befördern. Kinder und Jugendliche sollen in ihrer Urteils- und Handlungskompetenz gestärkt und an den Diskurs um ethische Verantwortung für gesellschaftliche Entwicklungen herangeführt werden. Kinder- und Jugendbildung in diesem Bereich befördert den selbstbestimmten Umgang mit Technik und neuen Medien und trägt zur kritischen Auseinandersetzung mit technologischen Entwicklungen und naturwissenschaftlichen Erkenntnissen bei. Die Beschäftigung mit ökologischen Themen sensibilisiert Kinder und Jugendliche auf Basis der naturwissenschaftlichen Erkenntnisse für die vielfältigen Wechselbeziehungen zwischen Mensch und Natur und thematisiert Eingriffe in natürliche Kreisläufe. Alltäglich entdecken, beobachten und nutzen Kinder und Jugendliche natürliche Phänomene, wissenschaftliche Sachverhalte und technologische Entwicklungen. Eine kindgerechte Darstellung von Zusammenwirken und Auswirkungen motiviert zu einem verantwortungsvollen Umgang mit den natürlichen Ressourcen. Unser Anliegen ist es, Kinder und Jugendliche in ihrem Interesse für wissenschaftliche Sachverhalte ernst zu nehmen und zu fördern. Ihre Fragen sollen aufgegriffen und altersgerecht beantwortet werden. Bildung ist mehr als Schule. In den informellen außerschulischen Lernprozessen vollzieht sich ein Großteil kindlicher Wissensaneignung. In diesen Prozessen bestimmen Kinder und Jugendliche nicht nur die Inhalte, sondern auch das Tempo der Wissensaneignung selbst.