(openPR) Das Kapitalmarktrecht befindet sich in einem dynamischen Wandel. Neue europäische und nationale Regelungen, veränderte Anforderungen an den Anlegerschutz sowie Reformen in den Bereichen Nachhaltigkeit, Altersvorsorge und Marktinfrastruktur stellen Kreditinstitute und weitere Akteure des Finanzmarkts vor wachsende regulatorische und strategische Herausforderungen. Mit dem Online-Seminar „Kapitalmarktrecht Update“ bietet die Akademie Heidelberg am 23. November 2026 einen kompakten Überblick über die wichtigsten aktuellen Entwicklungen und ihre Bedeutung für die berufliche Praxis.
Im Mittelpunkt der Veranstaltung stehen die neuesten regulatorischen Vorhaben aus Brüssel und Berlin sowie deren konkrete Auswirkungen auf Banken, Sparkassen, Compliance-Funktionen und die juristische Beratung. Die Teilnehmenden erhalten ein fundiertes Update zu zentralen Gesetzesinitiativen, Reformvorhaben und aktuellen Fragestellungen des Kapitalmarktrechts. Behandelt werden unter anderem das Standortförderungsgesetz (StoFöG), Payment for Order Flow (PFOF), Vermögensanlagen, PRIIPs, Best Execution und die Retail Investment Strategy (RIS). Dabei geht es sowohl um bereits geltende Regelungen als auch um anstehende Veränderungen und deren Konsequenzen für die Finanzbranche.
Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der Reform der privaten Altersvorsorge. Das Altersvorsorgereformgesetz und die sogenannte „Frühstart-Rente“ werfen die Frage auf, welche neuen Gestaltungsmöglichkeiten und mehr Flexibilität sich für die Altersvorsorge ergeben. Darüber hinaus widmet sich das Seminar den aktuellen ESG-Entwicklungen im Kontext des Omnibus-Pakets. Themen wie EmCoD, ESG-Ratings und Nachhaltigkeitssiegel werden im Hinblick auf ihre regulatorische Bedeutung und ihre praktischen Auswirkungen eingeordnet.
Auch die europäische Marktinfrastruktur steht auf der Agenda. Die Teilnehmenden erhalten einen Überblick über aktuelle Entwicklungen im Rahmen der Markets in Financial Instruments Regulation (MiFIR), insbesondere zu NHT und OTC-Derivaten, sowie über die European Market Infrastructure Regulation (EMIR) mit den Themen Active Account und Clearingpflicht. Ergänzend wird der European Single Access Point (ESAP) behandelt. Abgerundet wird das Programm durch die Frage, ob European Long-Term Investment Funds (ELTIFs) zum Game-Changer für Infrastrukturinvestitionen und Private Equity werden können.
Das Seminar richtet sich insbesondere an Fach- und Führungskräfte aus Banken und Sparkassen sowie an Mitarbeitende aus den Bereichen Recht, Kapitalmarkt- und Wertpapier-Compliance, Private Banking und Wealth Management sowie Wertpapiere und Wertpapierabwicklung. Darüber hinaus sind Fachanwältinnen für Bank- und Kapitalmarktrecht, Rechtsanwältinnen, Mitarbeitende aus Fach- und Grundsatzbereichen, Geschäftsleitungs- und Vorstandsmitglieder, externe Prüferinnen sowie Bankdienstleister angesprochen. Ziel ist es, regulatorische Trends frühzeitig zu erkennen, ihre Auswirkungen auf die eigene Organisation einzuschätzen und notwendige Anpassungen von Prozessen und Compliance-Strukturen rechtzeitig vorzubereiten. Für Fachanwältinnen und Rechtsanwält*innen im Bereich Bank- und Kapitalmarktrecht eignet sich die Veranstaltung zudem zur Fortbildung nach § 15 FAO.
Als Referierende stehen zwei ausgewiesene Experten zur Verfügung: Prof. Dr. Bernd Geier, LL.M. (Cambridge), Rechtsanwalt und Partner sowie Solicitor (England & Wales) bei RIMÔN FALKENFORT Rechtsanwälte & Steuerberater in Frankfurt, und Patrick Arora, Abteilungsdirektor und Syndikusrechtsanwalt beim Deutschen Sparkassen- und Giroverband in Berlin. Sie beleuchten die aktuellen Entwicklungen aus juristischer und finanzwirtschaftlicher Perspektive und geben den Teilnehmenden wertvolle Impulse für den Umgang mit den neuen regulatorischen Anforderungen.
Weitere Informationen und Anmeldung unter: https://www.akademie-heidelberg.de/seminar/kapitalmarktrecht-update

















