(openPR) Messergewalt explodiert, doch der Senat sieht offenbar keinen Grund für mehr Kontrollen: Die Zahl der registrierten Messerangriffe im Land Bremen ist von 350 Fällen im Jahr 2021 auf 670 im Jahr 2025 gestiegen. Ein Anstieg um 91 Prozent.
In der neuen Folge des Podcasts INSIDE BREMEN sprechen wir mit Jan Timke, dem Fraktionsvorsitzendem und innenpolitischem Sprecher der Fraktion BÜRGER IN WUT, über die dramatische Entwicklung und die Konsequenzen für die innere Sicherheit.
Timkes Vorwurf: Die bisherigen Maßnahmen reichen nicht aus. Besonders scharf kritisiert er die Haltung des Senats zu den Waffenverbotszonen. Obwohl die Zahl der Messerangriffe 2025 einen neuen Höchststand erreicht hat, sieht der Senat laut Antwort auf eine parlamentarische Anfrage derzeit keine Erforderlichkeit für eine Intensivierung der Kontrollen.
Für Timke ist das nicht nachvollziehbar: “Das ist sogar ein bisschen mehr. Ich würde sagen, das grenzt schon an eine Kapitulation.”
Auch die Tatsache, dass rund drei Viertel der Tatverdächtigen bereits polizeilich bekannt waren, wirft für ihn Fragen auf. Warum gelingt es nicht, bekannte Risikopersonen früher und konsequenter in den Blick zu nehmen?
Besonders brisant: Eine einheitliche statistische Erfassung der Kontrollen in Bremer Waffenverbotszonen gibt es laut Senatsantwort erst seit Mai 2026, obwohl die erste Waffenverbotszone bereits 2009 eingerichtet wurde. Timke nennt das ein “Armutszeugnis für diesen Senat”.
Die neue Folge von INSIDE BREMEN liefert eine kontroverse Bestandsaufnahme der Bremer Sicherheitspolitik bei der Messerkriminalität.
Die neue Folge von INSIDE BREMEN ist ab sofort auf den gängigen Podcast-Plattformen verfügbar.
Link: https://open.spotify.com/episode/1nADP1xqYorvST3xfVPO4A?si=16UP3ukfSNSxX7YFRI1DhA


INSIDE BREMEN ist der Podcast der Fraktion BÜRGER IN WUT.





















