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Glücksspiel schafft eine halbe Million Arbeitsplätze

(openPR) Wie die Ureinwohner Nordamerikas vom Casino-Fieber profitieren

Bonn/Wien – Karl May hat unser Bild von den Ureinwohnern Nordamerikas geprägt. Entweder sehen wir in ihnen edle Wilde à la Winnetou, oder wir denken an bedauernswerte Gestalten, die trunksüchtig in Reservaten herumvegetieren. Das zweite Klischee vermitteln uns heute eher Film und Fernsehen. Dass sich mittlerweile eine neue Zuversicht in den Reservaten breit gemacht hat, wird hier zu Lande kaum zur Kenntnis genommen. In den vergangenen 15 Jahren ist die „Native-American“-Ökonomie dreimal schneller gewachsen als die der USA insgesamt, erläutert Harvard-Professor Joseph Kalt. Worauf ist das zurückzuführen? In der österreichischen Wochenzeitung Die Furche http://www.furche.at beschreibt Heike Warmuth, freie Journalistin in New York, das „Casino-Fieber in den Reservaten“. Das Glücksspiel hat viele Ureinwohner Nordamerikas vielleicht nicht reich, aber doch wohlhabend gemacht: „Als 1988 der ‚Indian Gaming Regulatory Act’ den souveränen Indianer-Regierungen in den USA erlaubte, Casinos zu betreiben, war der Grundstein zur wirtschaftlichen Prosperität im Acoma Reservat gelegt.“



Die Acoma-Indianer sind der älteste sesshafte Stamm Nordamerikas. Früher sei das Reservat arm gewesen, so die Autorin, heute lebten dort 6.000 Menschen, deren Lage entscheidend verbessert wurde: die Infrastruktur konnte auf Vordermann gebracht werden, eine neue Schule und ein Krankenhaus entstanden. So seien Anfang 2006 das Sky City Kulturzentrum und das Haak’u Museum, das die fast 2.000 Jahre alte Acoma-Kultur zeigt, eröffnet worden: „Ein architektonisches Schmuckstück mitten in der Wüste“. „Die Native Americans nehmen ihr Land zurück. Schritt für Schritt, Casino für Casino“, sagt Phil Robinson, PR-Chef der Acoma Business Enterprises http://skycitycasino.com.

Der Erfolg der Acoma aus New Mexico sei nur ein Beispiel für den wirtschaftlichen und sozialen Aufstieg der in den USA anerkannten 562 indigenen Stämme mit zweieinhalb Millionen Menschen: „Das Glücksspiel spielt dabei generell eine wichtige Rolle. Von den Ureinwohnern werden 406 Spielstätten betrieben, davon 240 Casinos. 15 Jahre nach Legalisierung der Spielbanken in mehreren US-Bundesstaaten bemerken viele Stämme nur sehr stark die ersten positiven Effekte daraus.“ So habe das Glücksspiel in den Reservaten der Ureinwohner mehr als eine halbe Million Arbeitsplätze geschaffen und 2005 Erlöse von 22,6 Milliarden Dollar gebracht. Über neun Milliarden davon flössen in Form von Steuern und Abgaben in die Staatskassen. Die durchschnittliche Steigerung der Haushaltseinkommen der indigenen Bevölkerung war somit sechsmal höher als jenes der übrigen Amerikaner. Weitere positive Folgen: Die Indio-Bevölkerung ist nach Angaben Warmuths in den vergangenen zehn Jahren um ein Viertel gewachsen, obwohl die Geldzuwendungen öffentlicher Institutionen in den vergangenen Jahren stagnierten. Was aber vielleicht noch wichtiger ist: Die Spielcasinos im Indian Country hätten nicht nur die Kassen der Stämme gefüllt, sondern den Ureinwohnern auch ihren Stolz und ihre Würde wiedergegeben: „Aus Almosenempfängern sind Steuerzahler geworden.“

„Sicherlich haben die Ureinwohner Nordamerikas in ökonomischer Hinsicht weiter großen Nachholbedarf. Das durchschnittliche Haushaltseinkommen der übrigen Amerikaner ist ja immer noch um einiges höher. Trotzdem ist dies eine Erfolgsgeschichte, die Mut macht“, sagt Helmut Sürtenich, Vorstand des Düsseldorfer Sportwettenanbieters Stratega-Ost http://www.stratega-ost.de. In Deutschland habe man jedoch die Situation, dass zum Beispiel beim boomenden Markt der Sportwetten der Staat die Finger drauf habe und nur die Landesfürsten kassieren wollten. „Wir könnten an dem Beispiel aus den USA erkennen, dass Glücksspiel oder Wetten normale Dienstleistungen sind, die auf privater Basis stattfinden dürfen, Arbeitsplätze in der privaten Wirtschaft schaffen und Geld in die Steuerkassen pumpen. Und wie die Ureinwohner mit den Einnahmen ihre eigene reichhaltige Kultur dokumentieren und pflegen können, haben sich die privaten Anbieter in Deutschland nie dagegen gesträubt, ihren Beitrag dafür zu entrichten, dass Breitensport und Kultur subventioniert werden.“

Medienbüro.sohn
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