(openPR) „Länder spielen leichtfertig mit Tausenden von Arbeitsplätzen“
Bonn/Hamburg – Ordnungspolitiker rufen in der Regel nicht nach Steuererhöhungen. Beim Thema Sportwetten stellt sich die Situation etwas anders da. Länderfürsten roter und schwarzer Couleur hielten über lange Zeit am Staatsmonopol fest, um Geld in ihre Kassen spülen zu können. Die Finanzpolitiker von CDU/CSU http://www.cducsu.de haben jetzt den Vorschlag unterbreitet, eine Steuer auf Sportwetten zu erheben, um so die Sportwetteneinnahmen zu vervierfachen. Die Experten zeigen sich davon überzeugt, dass sich ein stures Festhalten an überkommenen Monopolen nicht lohnt – letztlich nämlich auch nicht für die Befürworter in den Staatskanzleien der Hardliner-Länder. Gegenüber Euro am Sonntat http://www.finanzen.net sagte Mike Mohring http://www.mikemohring.de, finanzpolitischer Sprecher der CDU-Fraktion in Thüringen: „Die Abgabe an Sportwetten soll direkt an der Quelle erhoben werden und könnte bei zwölf bis 15 Prozent des Umsatzes liegen. Damit würden die Einnahmen für die Länder auf 400 Millionen Euro steigen.“ Derzeit sind es rund 100 Millionen Euro pro Jahr.
Neues Ungemach für die Verweigererfront könnte aus Brüssel drohen. Im Streit um das staatliche Glücksspiel-Monopol riskiert Deutschland einen Rüffel der EU, berichtet der Informationsdienst Isa-Casinos http://www.casinos.ch. Der Grund: Die deutschen Bundesländer wollen an ihrem geplanten Verbot von Internet-Glücksspielen festhalten – im Gegensatz zur EU-Kommission, die eine Diskriminierung elektronischer Medien ablehnt. „Die Europäische Kommission muss jetzt ein Vertragsverletzungsverfahren einleiten“, sagte Thomas Mosch, Mitglied der Geschäftsleitung des Bundesverbandes Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien (Bitkom) http://www.bitkom.de.







