(openPR) In der neuen Folge des Podcasts „INSIDE BREMEN" der Fraktion BÜNDNIS DEUTSCHLAND in der Bremischen Bürgerschaft spricht der Fraktionsvorsitzende der Stadtbürgerschaft, Piet Leidreiter, über die aus seiner Sicht zunehmend autofeindliche Verkehrspolitik der Hansestadt. Anlass ist eine Serie von Entwicklungen, die nach seiner Einschätzung den Parkraum in Bremen in den kommenden Monaten spürbar verknappen werden.
Das Parkhauses Mitte verschwindet ersatzlos und aufgesetztes Parken wird nicht mehr toleriert
Im Zentrum steht die endgültige Schließung des Parkhauses Mitte zum Jahreswechsel 2026/2027. Dadurch fallen nach Angaben der Fraktion 900 bis 1.000 Parkplätze in der Bremer Innenstadt weg – ein Ersatz ist laut Bürgermeister Andreas Bovenschulte nicht vorgesehen. Hinzu kommt: In der Bremer Neustadt geht die Stadt infolge eines Urteils des Bundesverwaltungsgerichts nun gegen jahrelang toleriertes, aber illegales aufgesetztes Parken vor. Nach Angaben der Fraktion fallen dadurch in dem betroffenen Gebiet rund 21 Prozent der bisherigen Parkmöglichkeiten weg. Parallel wird dort kostenpflichtiges Bewohnerparken eingeführt, während an anderer Stelle freiwerdende Parkflächen zunehmend durch Fahrradbügel ersetzt werden.
Quartiersgaragen als Ersatzparkraum nicht in Sicht
„Wir hatten schon schwere Zeiten für den Autofahrer in Bremen – und es brechen noch schwerere Zeiten an", so Leidreiter im Podcast. Der Fraktionsvorsitzende, der sich seit dem Wahlkampf 2023 als „Anwalt der Autofahrer" versteht, kritisiert vor allem das Fehlen von Alternativen: Seine Fraktion fordere seit Langem den Bau von Quartiersgaragen, damit Autos überhaupt aus den engen Straßen der Neustadt verschwinden könnten. „Die Autos aus den schmalen Straßen können erst dann verschwinden, wenn wir Quartiersgaragen haben. Es wurden diverse Standorte geprüft, ein möglicher Standort wurde identifiziert – aber passiert ist bisher nichts", so Leidreiter.
Parkgaragen in Bremen nicht mehr zeitgemäß zu eng
Auch beim Neubauprojekt des sogenannten “Bremer Hofs” in der Innenstadt hätte sich BÜNDNIS DEUTSCHLAND mehr Rücksicht auf Autofahrer gewünscht. Die Fraktion hatte sich für die Rekonstruktion des historischen Gebäudes des Norddeutschen Lloyd sowie für eine großzügig dimensionierte Tiefgarage eingesetzt, wie es sie etwa in der Hamburger HafenCity gibt. Leidreiter sieht darin ein grundsätzliches Problem vieler Bremer Parkhäuser, die für moderne, größere Fahrzeuge oft ungeeignet seien.
Zum Abschluss des Gesprächs bekräftigt Leidreiter die verkehrspolitische Linie seiner Fraktion: „Wir brauchen eine ausgewogene Verkehrspolitik, wo der Fahrradfahrer, der Fußgänger und der Autofahrer als gleichberechtigte Wesen nebeneinander akzeptiert werden." Es dürfe nicht sein, dass Maßnahmen einseitig zulasten einer einzigen Gruppe gingen.
Die vollständige Podcast-Folge „INSIDE BREMEN – Frust-Stadt für Autofahrer" ist ab sofort auf den gängigen Podcast-Plattformen abrufbar.
LINK: https://open.spotify.com/episode/4RFXMTpzSUkFWso55UtfeJ?si=f3891bfa4b06420f


Die Fraktion BÜNDNIS DEUTSCHLAND in der Bremischen Bürgerschaft steht für eine sachliche, transparente Debatte und die frühzeitige Einbindung der betroffenen Bürger vor Ort.



















