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DFG setzt Förderung des HU-Projektkonsortiums FAIRmat fort

20.07.2026 • 15:13 Uhr • Wissenschaft, Forschung, Bildung

(openPR) FAIRmat ist ein Konsortium für Dateninfrastruktur in den Materialwissenschaften, das seit seiner Gründung 2021 an der Humboldt-Universität zu Berlin (HU) koordiniert wird. Es gehört zur Nationalen Forschungsdateninfrastruktur (NFDI). Im Juli hat die Gemeinsame Wissenschaftskonferenz des Bundes und der Länder (GWK) entschieden, FAIRmat sowie die neun anderen NFDI-Konsortien der 2. Runde weiter zu fördern. Ziel der NFDI ist es, die Datenbestände von Wissenschaft und Forschung zu erschließen zu sichern und sie für die Wiederbenutzung zugänglich zu machen.

„Die Fortsetzung der Förderung ist eine wichtige Anerkennung der Fortschritte, die FAIRmat in den letzten fünf Jahren erzielt hat, und ein Bekenntnis zur Zukunft“, sagt Prof. Dr. Claudia Draxl, Sprecherin von FAIRmat und Professorin für Physik an der Humboldt-Universität zu Berlin. „Forschungsdatenmanagement ist zu einem wesentlichen Bestandteil moderner Forschung geworden. Die zweite Förderperiode ermöglicht es uns, unsere Dienstleistungen weiter auszubauen, die Zusammenarbeit mit Forschenden und Partnerinstitutionen innerhalb und außerhalb der NFDI zu stärken und weiterhin nachhaltige Lösungen zu entwickeln, die eine offene, reproduzierbare und datengestützte Wissenschaft ermöglichen. Das gesamte Team freut sich darauf, unser Engagement mit noch mehr Begeisterung fortzusetzen.“

Einsatz von KI für datengestützte Wissenschaft

FAIRmat bekennt sich zu den FAIR-Prinzipien der Auffindbarkeit (Findability), Zugänglichkeit (Accessibility), Interoperabilität (Interoperability) und Wiederverwendbarkeit (Reusability) digitaler Daten und zum Prinzip der Open-source Software. FAIRmat entwickelt NOMAD, eine Datenplattform für die Festkörperforschung. NOMAD umfasst ein breites Portfolio an Tools für die Verarbeitung, Speicherung, Kuratierung, Analyse und Nachnutzung von Forschungsdaten, die zusammen einen umfangreichen Dienst für das FAIR-konforme Forschungsdatenmanagement darstellen. In der zweiten Phase wird FAIRmat mit dem neuen Schwerpunkt „Enabling Data-driven Science“ (Ermöglichung datengestützter Wissenschaft) seine Aktivitäten im Bereich der künstlichen Intelligenz verstärken. Das FAIRmat-Konsortium vereint international führende Expert*innen aus verschiedenen Teilgebieten seines breiten Forschungsfeldes.

FAIRmat wird an der Humboldt-Universität zu Berlin koordiniert. Zu den mitantragstellenden Einrichtungen gehören das Leibniz-Institut für Kristallzüchtung (IKZ), die Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (FAU), die Ruhr-Universität Bochum (RUB), das Helmholtz-Zentrum Berlin (HZB), die Max Planck Computing and Data Facility (MPCDF) sowie der gemeinnützige Verein Data Infrastructure for Physics, Chemistry, and Materials Science (FAIR-DI).

wissenschaftliche Ansprechpartner:
Prof. Dr. Claudia Draxl
Sprecherin von FAIRmat an der Humboldt-Universität zu Berlin
E-Mail: E-Mail

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