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35 Jahre Satellitenentwicklung an der TU Berlin

07.07.2026 • 11:31 Uhr • Wissenschaft, Forschung, Bildung

(openPR) Mit inzwischen 32 erfolgreich gestarteten Satelliten zählt die Technische Universität Berlin zu den weltweit führenden Universitäten im Bereich der studentischen und wissenschaftlichen Kleinsatellitenentwicklung. Ein öffentlicher Vortrag am Montag, 13. Juli 2026, zeichnet diese besondere Erfolgsgeschichte nach – von den ersten TUBSAT-Missionen bis zu modernen CubeSat- und Nanosatellitenprogrammen. Es sprechen Prof. Dr.-Ing. Udo Renner und Prof. Dr.-Ing. Klaus Brieß, beide ehemalige Leiter des Fachgebiets Raumfahrttechnik am Institut für Luft- und Raumfahrt, sowie Prof. Dr.-Ing. Enrico Stoll, heutiger Leiter des Fachgebiets.

Die TU Berlin lädt dazu gemeinsam mit der Bezirksgruppe Berlin-Brandenburg der Deutschen Gesellschaft für Luft- und Raumfahrt Lilienthal-Oberth e. V. (DGLR) in das Chemie-Gebäude der TU Berlin ein:

Zeit: 13. Juli 2026, 18.00 Uhr
Ort: TU Berlin, Chemiegebäude, Hörsaal C130, Straße des 17. Juni 115, 10623 Berlin.

Medienvertreter*innen und die interessierte Öffentlichkeit ist eingeladen. Der Eintritt ist frei.

Die Satellitenentwicklung an der TU Berlin begann mit einem Pionierprojekt: Unter der Leitung von Prof. Dr.-Ing. Udo Renner entstand der erste deutsche Hochschulsatellit TUBSAT, der 1991 erfolgreich gestartet wurde. Renner, seit 1985 Professor für Raumfahrttechnik an der TU Berlin und zuvor unter anderem bei der Europäischen Weltraumorganisation ESA tätig, prägte die frühen Jahre der Berliner Satellitenentwicklung maßgeblich. Unter seiner Leitung entstanden insgesamt sieben Kleinsatelliten, die mit unterschiedlichen Trägersystemen erfolgreich ins All gebracht wurden. Die Missionen reichten von ultramobiler Kommunikation über Lageregelungsexperimente bis zur interaktiven Erdbeobachtung. Mehrere Satelliten erreichten dabei bemerkenswerte Betriebszeiten von bis zu 19 Jahren.

Neue Generation Berliner Kleinsatelliten
Prof. Dr.-Ing. Klaus Brieß, der das Fachgebiet Raumfahrttechnik ab 2003 leitete, knüpfte an diese Entwicklung an und führte die Berliner Kleinsatellitenforschung in eine neue Phase. Nach seiner Leitung der DLR-Mission BIRD zur Fernerkundung von Feuer- und Vulkanausbrüchen aus dem All verlagerte er an der TU Berlin den Schwerpunkt auf CubeSats und Nanosatelliten. In seinem Beitrag gibt Brieß Einblicke in die Entstehung und Besonderheiten der BEESAT-Technologie sowie in die Fortführung der Aktivitäten in zahlreichen weiteren Missionen. Zudem beleuchtet er, wie sich die Lehre in den Bereichen Technik, Entwurf und Betrieb von Raumfahrtsystemen an der TU Berlin weiterentwickelt hat.

Ausblick auf aktuelle Forschung und künftige Missionen
Seit 2021 wird das Fachgebiet Raumfahrttechnik am Institut für Luft- und Raumfahrt von Prof. Dr.-Ing. Enrico Stoll geleitet. Er wird den gemeinsamen Vortrag mit einem Blick auf aktuelle Entwicklungen und zukünftige Perspektiven der Satellitenforschung und -entwicklung an der TU Berlin abschließen.

Der Abend zeichnet damit die Entwicklung der Raumfahrttechnik an der TU Berlin über 35 Jahre nach: von den ersten universitären Kleinsatelliten bis zu einer international anerkannten Satellitenplattform.

Veranstaltung

Vortrag: 35 Jahre Satellitenentwicklung an der TU Berlin
Zeit: Montag, 13. Juli 2026, 18:00 bis 21:00 Uhr
Ort: TU Berlin, Chemiegebäude, Hörsaal C130, Straße des 17. Juni 115, 10623 Berlin

Referenten:
Prof. Dr.-Ing. Udo Renner, ehemals Leiter des Fachgebiets Raumfahrttechnik am ILR
Prof. Dr.-Ing. Klaus Brieß, ehemals Leiter des Fachgebiets Raumfahrttechnik am ILR
Prof. Dr.-Ing. Enrico Stoll, Leiter des Fachgebiets Raumfahrttechnik am ILR

Weitere Informationen und Anmeldung:

Direkt zur Ticketreservierung:

Pressevertreter*innen melden sich bitte bei Interesse an per E-Mail bei Prof. Dr.-Ing. Enrico Stoll:

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