(openPR) Autonome Busse, Organe auf dem Chip, ein Quanten-Escape-Room, Stadtklima-Forschung und Lebensmitteltechnologie zum Mitmachen: Zur Langen Nacht der Wissenschaften 2026 macht die Technische Universität Berlin aktuelle Forschung für Besucher*innen aller Altersgruppen erlebbar. Am Samstag, 6. Juni 2026, öffnet die TU Berlin an fünf Standorten ihre Türen und lädt dazu ein, Wissenschaft direkt vor Ort zu entdecken, auszuprobieren und mit Forschenden ins Gespräch zu kommen.
In fünf Themenhäusern präsentiert die TU Berlin ein vielfältiges Programm: im Haus der Ökologie, im Haus der Biotechnologie, im Haus der Digitalisierung, im Haus der Erlebbaren KI sowie im Haus der Lebensmittel. Die Angebote reichen von interaktiven Mitmachstationen über Vorträge und Quizformate bis hin zu exklusiven Führungen und Experimenten.
Mobilität der Zukunft erleben
Ein Highlight ist die exklusive BeIntelli-Erklär-Bus-Tour am Ernst-Reuter-Platz. Auf einem Abschnitt der Reallaborstrecke erhalten Besucher*innen einen Einblick in die Busfahrt der Zukunft. Der 12-Meter-Bus ist vollständig digitalisiert und mit KI-Technologien für autonomes Fahren ausgestattet. Im Inneren erklären Displays und Lautsprecher, wie der Bus seine Umgebung wahrnimmt und Entscheidungen trifft. Für die Touren ist eine kostenlose Voranmeldung erforderlich:
Lebensmitteltechnologie mit allen Sinnen
Auch im Haus der Lebensmittel in Dahlem steht das Mitmachen im Mittelpunkt. Bei einer Food-Rallye erfahren Besucher*innen, wie viel Wissenschaft in Lebensmitteln steckt. Sie können ihre Sinne testen und erleben, wie Form, Farbe, Textur und Geschmack von Lebensmitteln beeinflusst werden.
Stadtklima und Atmosphäre erforschen
Einblicke in die Klimaforschung bietet der Vortrag „Die Atmosphäre in der Stadt erforschen – Einblicke in das Stadtklima-Observatorium Berlin“ im Haus der Ökologie in Steglitz. Das Observatorium untersucht langfristig Wetter, Klima und Luftqualität in Berlin und Umgebung. Dabei werden unter anderem Bürgerwetterstationen, meteorologische Türme und bodengestützte Fernerkundung eingesetzt.
Rätseln mit Quantentechnologien
Im Haus der Digitalisierung in Berlin-Mitte können Besucher*innen mit Quantentechnologien aus einem Escape-Room entkommen. In kleinen Gruppen lösen sie Rätsel, erkunden ein Labor und erfahren spielerisch, wie sichere Kommunikation, Quantencomputer und hochpräzise Messverfahren funktionieren.
Mensch und KI im Quizduell
Ebenfalls im Haus der Digitalisierung fragt das interaktive Quiz „Who wants to be a millionAIre?“, wie gut Mensch und KI gemeinsam Aufgaben lösen können. Besucher*innen treten mit einem KI-Chatbot an, beantworten Wissensfragen und erleben, wo KI unterstützen kann – und wo Vorsicht vor falschen Antworten geboten ist.
Smart Water: KI für nachhaltige Ressourcennutzung
Ein weiteres Mitmachangebot im Haus der Digitalisierung verbindet Künstliche Intelligenz mit nachhaltiger Ressourcennutzung: Bei „Smart Home? Smart Water!“ zeigt eine interaktive Wasser-Testanlage, wie sich der Wasserverbrauch einzelner Haushaltsgeräte mithilfe von Echtzeitdaten, KI und Edge-Computing bestimmen lässt – datensparsam und automatisiert.
Organe auf dem Chip
Im Haus der Biotechnologie / Der Simulierte Mensch in Berlin-Wedding zeigen Wissenschaftler*innen, wie Organoide und Organ-Chips als Alternative zu Tierversuchen eingesetzt werden können. Besucher*innen lernen, wie organähnliche Strukturen aus humanen Stammzellen entstehen, wie kombinierte Organmodelle funktionieren und welche Rolle sie in der Medikamentenentwicklung spielen können.
Programm und Tickets
Das vollständige Programm der TU Berlin ist unter abrufbar. Tickets sind online sowie an den Abendkassen erhältlich. Reguläre Tickets kosten 7,50 Euro, ermäßigt 5 Euro; Kinder unter sechs Jahren haben freien Eintritt.
Weitere Informationen erteilt Ihnen gern:
Stefanie Terp
Pressesprecherin
TU Berlin
Tel.: +49 (0)30 314-23922
E-Mail:











