(openPR) Rege Diskussion in der Abendveranstaltung "INTRHAL – Innovative Transport- und Hafenlogistik" an der TUHH über die Größenentwicklung von Containerschiffen, Umschlagverzögerungen und deren Auswirkung auf die intermodale Transportkette
Hamburg, 20.04.2007: Sind die riesigen Containerschiffe, wie z.B. die Emma MAERSK, die bei einer Länge von fast 400 Metern 13.500 TEU transportieren kann, wirklich effizienter und kostengünstiger als die kleineren Frachter? Dipl.-Ing. Axel Schönknecht stellte auf der Abendveranstaltung "INTRHAL – Innovative Transport- und Hafenlogistik" der Forschungsgemeinschaft für Logistik e.V. sein Modell zur Wirtschaftlichkeitsberechnung von Großcontainerschiffen vor und löste eine rege Diskussion unter den über 30 Teilnehmern aus. Er fand heraus, dass bis zu einer Schiffsgröße von ca. 8.000 TEU die Kapitalrendite ansteigt, danach jedoch wieder rückläufig ist. "Die Ursachen liegen dabei nicht in einer unzureichenden Kostenentwicklung mit zunehmender Schiffsgröße, sondern in dem Ausfall von Einnahmen, die sich durch Umlaufverzögerungen aufgrund zu langer Hafenliegezeiten mit zunehmender Schiffsgröße ergeben. " so Schönknecht.
Die Häfen stehen immer mehr vor der Aufgabe, wenige Massentransporte mit massenhaften Einzeltransporten zu kombinieren. Jedoch reichen die Umschlagleistungen der Häfen und die der Hinterlandverkehre hierfür gegenwärtig noch nicht aus. Auch der Hamburger Hafen muss auf diese Entwicklung eingehen, um nicht Transportaufkommen an ausländische Häfen zu verlieren.
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