openPR Recherche & Suche
Presseinformation

KI-Verordnung: Was Zahnarztpraxen ab August tun müssen

Die KI-Verordnung der EU greift ab dem 2. August in den Praxisalltag ein (Symbolbild, KI-generiert). (© parsmedia Praxismarketing GmbH)
Die KI-Verordnung der EU greift ab dem 2. August in den Praxisalltag ein (Symbolbild, KI-generiert). (© parsmedia Praxismarketing GmbH)

(openPR) Ab dem 2. August 2026 werden die Transparenzpflichten der EU-KI-Verordnung für Zahnarztpraxen verbindlich. Betroffen sind vier Bereiche: Chatbots und Telefon-KI in der Verwaltung, KI-generierte Inhalte im Marketing, KI-gestützte Diagnostik wie Röntgenbildanalyse und der tägliche Einsatz von Tools wie ChatGPT. parsmedia Praxismarketing hat dazu einen Leitfaden veröffentlicht, der fachlich durch die Kanzlei Lyck+Pätzold. healthcare. recht. geprüft wurde. Praxen haben noch wenige Monate Vorbereitungszeit. Wer jetzt handelt, ist für den Stichtag vorbereitet. Eine Checkliste steht kostenlos zum Download bereit.

Transparenzpflichten der EU-KI-Verordnung

Ab dem 2. August 2026 greifen die Transparenzpflichten der EU-KI-Verordnung verbindlich in den Praxisalltag ein – für jede Zahnarztpraxis in Deutschland, die KI einsetzt. Das betrifft Chatbots auf der Website, KI-gestützte Röntgenanalyse, Marketing-Inhalte mit synthetischen Bildern und den täglichen Einsatz von Tools wie ChatGPT.

parsmedia Praxismarketing aus Magdeburg hat dazu einen strukturierten Leitfaden veröffentlicht, der die Anforderungen in vier konkrete Praxisbereiche gliedert. Fachlich geprüft wurde der Leitfaden durch die Kanzlei Lyck+Pätzold. healthcare. recht., Spezialisten für Medizinrecht. Praxen, die das Thema bisher vor sich hergeschoben haben, haben noch wenige Monate effektiver Vorbereitungszeit – Sommerferien und Urlaubspausen eingerechnet.

  • Blogartikel + Checkliste zur KI-Verordnung als PDF zum Download

In welchen Bereichen der Praxis greift die KI-Verordnung?

Die Verordnung betrifft Zahnarztpraxen in vier Bereichen mit unterschiedlichen Pflichten. Entscheidend ist: Nicht jede KI löst dieselben Anforderungen aus. Die Risikokategorie des Systems bestimmt den Aufwand – von einem kurzen Hinweis im Chatbot bis zu dokumentierten Aufsichtspflichten bei diagnostischen Werkzeugen.

  • Praxisverwaltung: Chatbots und Telefon-KI müssen Patienten vor dem ersten Inhalt klar darüber informieren, dass sie mit einer KI kommunizieren – nicht in der Datenschutzerklärung, sondern sichtbar zu Beginn der Interaktion.
  • Marketing: KI-generierte Bilder, synthetische Stimmen und Vorher-Nachher-Simulationen müssen als solche ausgewiesen sein. Deepfake-ähnliche Inhalte – etwa manipulierte Praxisfotos – müssen ausdrücklich als künstlich erzeugt gekennzeichnet werden.
  • Behandlung: Röntgenbildanalyse und Implantatplanung fallen häufig in die Hochrisiko-Kategorie. Hier gelten erweiterte Pflichten: Betrieb gemäß Herstelleranleitung, menschliche Aufsicht durch geschultes Personal, laufende Überwachung und Dokumentation.
  • KI-Tools im Büroalltag: ChatGPT, Claude, Copilot und vergleichbare Tools gelten als KI mit geringem Risiko. Wer KI-Texte vor der Veröffentlichung prüft, anpasst und die inhaltliche Verantwortung übernimmt, ist nach aktuellem Stand in der Regel nicht zur Kennzeichnung verpflichtet. Voraussetzung ist ein klar geregelter interner Freigabeprozess.

Was müssen Zahnarztpraxen bis zum 2. August konkret klären?

Drei Aufgaben reichen für die meisten Praxen aus: Bestandsaufnahme, Einordnung und Umsetzung. Wer diese drei Punkte systematisch abarbeitet, erfüllt die wesentlichen Anforderungen der Verordnung – ohne großen juristischen Aufwand.

  1. Bestandsaufnahme: Welche KI-Systeme laufen aktuell in der Praxis – von der Terminbuchung bis zur Diagnostik?
  2. Einordnung: Wo ist Kennzeichnung Pflicht, wo reicht ein Freigabeprozess, wo greift die Hochrisiko-Kategorie?
  3. Umsetzung: Hinweise im Chatbot, auf der Website, im Marketing-Material und eine interne Regelung für KI-Tools im Team.

Welche Strafen drohen bei Verstößen gegen die KI-Verordnung?

Verstöße gegen die Transparenzpflichten können mit bis zu 15 Millionen Euro oder drei Prozent des weltweiten Jahresumsatzes geahndet werden – je nachdem, welcher Wert höher ist. Für Zahnarztpraxen sind diese Höchstbeträge unrealistisch, aber das Risiko liegt woanders: Im Verhältnis zu den eigenen Patienten.

Wer KI-Inhalte nicht kennzeichnet und Patienten das Gefühl gibt, getäuscht worden zu sein, riskiert Bewertungsschäden, die sich schneller auswirken als eine Behördenprüfung. Eine einzige kritische Google-Bewertung zu einem nicht gekennzeichneten KI-Inhalt kann mehr Patienten kosten als jede Bußgelddiskussion.

„Wer weiß, wo KI in der Praxis läuft, und das transparent macht, ist auf der sicheren Seite. Einzelfälle sollten mit einer spezialisierten Kanzlei geklärt werden, Marketingfragen mit der eigenen Agentur. Und eines ist mir wichtig: KI zu kennzeichnen ist keine Schwäche. Es ist ein Zeichen von Offenheit gegenüber den eigenen Patienten.“ – Klaus Schenkmann, Geschäftsführer und Journalist, parsmedia Praxismarketing

Wo gibt es die geprüfte Checkliste zur KI-Verordnung?

Die Checkliste steht kostenlos als PDF zum Download bereit – fachlich geprüft durch die Kanzlei Lyck+Pätzold. healthcare. recht. Sie sortiert alle Anforderungen in fünf Bereiche und ist direkt für den Praxisalltag gebaut: zum Ausdrucken, fürs Team-Meeting oder für das Gespräch mit dem Datenschutzbeauftragten.

Leitfaden und Checkliste: Checkliste zur KI-Verordnung als PDF zum Download.

Über die parsmedia Praxismarketing GmbH

parsmedia berät Zahnarztpraxen bei Positionierung, Außenwirkung und Praxismarketing. Hauptsitz Magdeburg. Schwerpunkt: klare, glaubwürdige Kommunikation für die Dentalbranche – ohne Marketing-Zirkus.

Diese Pressemeldung wurde auf openPR veröffentlicht.

Verantwortlich für diese Pressemeldung:

News-ID: 1311677
 239

Kostenlose Online PR für alle

Jetzt Ihren Pressetext mit einem Klick auf openPR veröffentlichen

Jetzt gratis starten

Pressebericht „KI-Verordnung: Was Zahnarztpraxen ab August tun müssen“ bearbeiten oder mit dem "Super-PR-Sparpaket" stark hervorheben, zielgerichtet an Journalisten & Top50 Online-Portale verbreiten:

PM löschen PM ändern
Disclaimer: Für den obigen Pressetext inkl. etwaiger Bilder/ Videos ist ausschließlich der im Text angegebene Kontakt verantwortlich. Der Webseitenanbieter distanziert sich ausdrücklich von den Inhalten Dritter und macht sich diese nicht zu eigen. Wenn Sie die obigen Informationen redaktionell nutzen möchten, so wenden Sie sich bitte an den obigen Pressekontakt. Bei einer Veröffentlichung bitten wir um ein Belegexemplar oder Quellenennung der URL.

Pressemitteilungen KOSTENLOS veröffentlichen und verbreiten mit openPR

Stellen Sie Ihre Medienmitteilung jetzt hier ein!

Jetzt gratis starten

Das könnte Sie auch interessieren:

Bild: Chancen und Herausforderungen der EU-KI-Verordnung
Chancen und Herausforderungen der EU-KI-Verordnung
Die neue EU-KI-Verordnung soll in Zukunft den Einsatz Künstlicher Intelligenz (KI, englisch AI) regulieren und den Datenschutz stärken. Während der Schutz individueller Rechte im Vordergrund steht, gibt es Bedenken, dass die Vorschriften Innovationen bremsen könnten. Unternehmen stehen vor der Herausforderung, Datenschutz-Compliance und technologische …
Bild: KI-VO im Einkauf von KI-Dienstleistungen, 23./24. Januar 2025Bild: KI-VO im Einkauf von KI-Dienstleistungen, 23./24. Januar 2025
KI-VO im Einkauf von KI-Dienstleistungen, 23./24. Januar 2025
… KI-Dienstleistungen“ am 23. und 24. Januar 2025 bietet eine umfassende Einführung in die aktuellen Anforderungen und Best Practices im Kontext der KI-Verordnung (KI-VO).Im Seminar werden folgende Themen behandelt:Grundlagen der KI-Verordnung (KI-VO): Ein Überblick über die wichtigsten Regelungen und deren Relevanz für Unternehmen.Rechtliche Rahmenbedingungen …
Was bedeutet die europäische KI-Verordnung für Bildungseinrichtungen?
Was bedeutet die europäische KI-Verordnung für Bildungseinrichtungen?
Bochum, 26.8.2025Was bedeutet die europäische KI-Verordnung für Bildungseinrichtungen?Das neue Rechtsgutachten von KI:edu.nrw gibt Orientierung.Sind Hochschulen Betreiberinnen oder Anbieterinnen von KI-Systemen? Welche Verpflichtungen haben Hochschulen gegenüber ihren Mitgliedern in Sachen Schulung von KI-Kompetenz? Und was gilt eigentlich bei Hochrisiko-KI …
Bild: Künstliche Intelligenz im E-Commerce: Chancen und Herausforderungen für ShopbetreiberBild: Künstliche Intelligenz im E-Commerce: Chancen und Herausforderungen für Shopbetreiber
Künstliche Intelligenz im E-Commerce: Chancen und Herausforderungen für Shopbetreiber
Berlin, 24.04.2025 – Die neue EU-KI-Verordnung im E-Commerce verpflichtet Online-Händler zu einer verantwortungsvollen Nutzung von Künstlicher Intelligenz (KI). Sie soll sowohl den Schutz der Verbraucher sicherstellen als auch Innovationen im digitalen Handel fördern. Doch wie können Shopbetreiber die neuen Regelungen für sich nutzen? Die Berliner E-Commerce-Agentur …
Bild: Die EU-KI-Verordnung im Überblick: Was Führungskräfte jetzt wissen müssen, 5./6.2.2025Bild: Die EU-KI-Verordnung im Überblick: Was Führungskräfte jetzt wissen müssen, 5./6.2.2025
Die EU-KI-Verordnung im Überblick: Was Führungskräfte jetzt wissen müssen, 5./6.2.2025
Die Europäische Union hat mit der KI-Verordnung (KI-VO) einen wichtigen Schritt unternommen, um den Einsatz von Künstlicher Intelligenz (KI) europaweit zu regulieren. Diese Verordnung schafft einheitliche Standards und fördert den verantwortungsvollen Umgang mit KI-Technologien. Für Unternehmen bedeutet das: Neue Herausforderungen in der Compliance und …
Bild: Die Rolle des Datenschutzbeauftragten im Kontext mit der KI-VerordnungBild: Die Rolle des Datenschutzbeauftragten im Kontext mit der KI-Verordnung
Die Rolle des Datenschutzbeauftragten im Kontext mit der KI-Verordnung
Die Einführung des „Gesetz über künstliche Intelligenz (Verordnung (EU 2024/1689)“ in der Europäischen Union (KI-Verordnung: https://eur-lex.europa.eu/legal-content/DE/TXT/PDF/?uri=OJ:L_202401689) bringt bedeutende Veränderungen und Herausforderungen für Unternehmen mit sich, auch in Bezug auf den Datenschutz. Die Funktion des Datenschutzbeauftragten …
Bild: Webinar: KI-Verordnung im Personalwesen, 9./10. Dezember 2024Bild: Webinar: KI-Verordnung im Personalwesen, 9./10. Dezember 2024
Webinar: KI-Verordnung im Personalwesen, 9./10. Dezember 2024
… Besonders KI-Systeme, die zur automatisierten Entscheidungsfindung in HR-Abteilungen eingesetzt werden, fallen häufig unter die Kategorie der Hoch-Risiko-Systeme gemäß der neuen EU-KI-Verordnung (KI-VO). Unser Seminar „KI-Verordnung im Personalwesen“ am 9. und 10. Dezember 2024 vermittelt wertvolle Strategien für eine rechtssichere Umsetzung der KI-VO.Im …
Bild: Webinar zur EU-KI-Verordnung: Compliance-Anforderungen und praxisnahe Ansätze für FührungskräfteBild: Webinar zur EU-KI-Verordnung: Compliance-Anforderungen und praxisnahe Ansätze für Führungskräfte
Webinar zur EU-KI-Verordnung: Compliance-Anforderungen und praxisnahe Ansätze für Führungskräfte
Am 17. und 18. Dezember 2024 findet ein praxisorientiertes Webinar zur EU-KI-Verordnung (KI-VO) statt, das Führungskräften umfassende Einblicke und wichtige Informationen bietet. Die KI-VO bringt neue, umfassende Anforderungen für Unternehmen mit sich, um den Einsatz Künstlicher Intelligenz (KI) sicher und verantwortungsvoll zu gestalten. Im Webinar …
Bild: Negative Google-Bewertungen kosten Arztpraxen täglich Patienten — smartRATINGS schafft Abhilfe
Negative Google-Bewertungen kosten Arztpraxen täglich Patienten — smartRATINGS schafft Abhilfe
… weniger als zehn Google-Bewertungen — zu wenig, um im lokalen Suchergebnis sichtbar zu sein.Genau hier setzt smartRATINGS an. Das neue Tool für Arzt- und Zahnarztpraxen unterstützt Praxen dabei, systematisch mehr echte Patientenbewertungen zu generieren — ohne Mehraufwand für das Praxisteam und vollständig ohne Zugriff auf Patientendaten.Das Prinzip ist …
Bild: Sonia Solutions und Asgard-Verlag starten Partnerschaft für mehr Abrechnungssicherheit
Sonia Solutions und Asgard-Verlag starten Partnerschaft für mehr Abrechnungssicherheit
… Schliebusch. In einem weiteren Schritt plant Sonia, die während der Behandlung von der KI-Assistenz angestoßenen Leistungsziffern künftig direkt an die Praxisverwaltungssysteme der Zahnarztpraxen zu übergeben.Der „Kommentar zu BEMA und GOZ" gilt seit Jahrzehnten als Standardwerk für die zahnärztliche Abrechnung und wird von Kassenzahnärztlichen Vereinigungen, …
Sie lesen gerade: KI-Verordnung: Was Zahnarztpraxen ab August tun müssen