openPR Recherche & Suche
Presseinformation

TUM gründet mit Partnern die TUM Security and Defense Alliance

09.02.202614:54 UhrWissenschaft, Forschung, Bildung
Bild: TUM gründet mit Partnern die TUM Security and Defense Alliance

(openPR) Der Großraum München zählt zu den bedeutendsten Standorten in Europa für Forschung, Innovation, Entwicklung und Industrie in der Sicherheits- und Verteidigungswirtschaft. Ziel der Allianz ist es, die bestehenden und entstehenden Kompetenzzentren in diesem Ballungsraum miteinander zu verbinden und systematisch zu stärken.

Die Partner der TUM Security and Defense Alliance sind neben der Technischen Universität München und der Universität der Bundeswehr München:

• Airbus Defence and Space GmbH
• Diehl Defence GmbH & Co. KG
• Helsing Germany GmbH
• Hensoldt AG
• Industrieanlagen-Betriebsgesellschaft mbH
• Isar Aerospace SE
• MBDA Deutschland GmbH
• MTU Aero Engines AG
• Neuraspace
• Quantum-Systems GmbH
• Resaro Europe GmbH
• Rohde & Schwarz GmbH & Co. KG
• SAP SE
• TUM Venture Lab Aerospace / Defense
• TYTAN Technologies GmbH

Die Allianz deckt alle relevanten Bereiche ab: Luft, Weltraum, Land, See sowie der Cyber- und Informationsraum. Zudem soll die Allianz Bayerns Rolle als führender Hochtechnologiestandort sowie als zentraler Pfeiler europäischer Sicherheit, Resilienz und verantwortungsvoller internationaler Handlungsfähigkeit stärken.

Prof. Thomas F. Hofmann, Präsident der TUM, sagte: „Wer den Frieden sichern will, muss ihn verteidigen können. Zu dieser Aussage stehen wir und schaffen mit der TUM Security and Defense Alliance ein Innovationsökosystem für mehr europäische Sicherheit. Die Allianz soll Spitzenforschung und marktfähige Innovationen verantwortungsvoll und effizient in einsatzfähige Fähigkeiten überführen, die der Abschreckung, Krisenprävention, Stabilisierung und Friedenssicherung dienen.“

Prof. Eva-Maria Kern, Präsidentin der UniBw M, sagte: „Als Universität der Bundeswehr München stehen wir für ausgewiesene Expertise in der Sicherheits- und Verteidigungsforschung. Durch die TUM Security and Defense Alliance können wir gemeinsam mit starken Partnern Kompetenzen bündeln und Wissen zur Wirkung bringen: für ein freies, sicheres und resilientes Europa.“

Bayerns Wissenschaftsminister Markus Blume sagte: „Die TUM rüstet auf. Mit der Security and Defense Alliance macht sie den Freistaat zur technologischen Kommandozentrale für Europas Sicherheit. In einer wegweisenden Allianz der Willigen versammelt sich hier alles, was beim Thema Sicherheit Rang und Namen hat. Sicherheit ist mehr denn je eine Frage von starken Innovationsökosystemen. Die neue Allianz institutionalisiert die Zusammenarbeit der Partner von der Grundlagenforschung über Anwendung bis hin zur Gründung von Start-ups. Das stärkt den Standort Bayern als Zentrum für Sicherheits- und Verteidigungstechnologie und sorgt für eigene Stärke. Abschreckung gelingt nicht mit langwierigen Grundsatzdebatten über Zivilklauseln. Unsere Hochschulen müssen sicherheitsrelevante Fragen beantworten – Dual-Use ist ein Gebot unserer Zeit. In Zeiten hybrider Hightech-Kriege ist Mut zur Innovation entscheidender Faktor. Es gilt das Prinzip: Hightech schützt Heimat.“

Prof. Chiara Manfletti, Koordinatorin der TUM Security and Defense Alliance, sagte: „Wir haben an der TUM bereits ein exzellentes Netzwerk im Bereich Defense. Mit der neu gegründeten Allianz schaffen wir eine Struktur, die die wichtigsten Akteure an einen Tisch bringt. Diese Plattform wird die Grundlage für eine systematische Stärkung der Forschung, Entwicklung und Umsetzung.“

Weitere Informationen:

Die TUM Security and Defense Alliance verfolgt sechs sich ergänzende Kernziele:

• Bündelung von Exzellenz: Strategische Zusammenführung und Ausrichtung der TUM-Forschungsaktivitäten im Bereich Sicherheit und Verteidigung über Ingenieurwissenschaften, Naturwissenschaften, digitale Technologien und Systemintegration hinweg sowie strategische Vertiefung der Zusammenarbeit mit der UniBw M zur gezielten Bündelung bestehender universitärer Kompetenzen in diesem Bereich

• Fähigkeitsorientierte Forschung: Ermöglichung anwendungsnaher Forschung mit früher Validierung und Demonstratoren, u. a. in den Bereichen Autonomie, Künstliche Intelligenz, Cyber-Sicherheit, Sensorik, Luft- und Raumfahrtsysteme sowie Weltraumsicherheit.

• Forschungsinfrastruktur und Testumgebungen: Aufbau und Betrieb spezialisierter Forschungs- und Testinfrastrukturen, darunter Simulatoren, Hardware- und Software-in-the-Loop-Umgebungen, sichere Rechenplattformen und Feldtestkapazitäten.

• Lehre, Weiterbildung und Talententwicklung: Stärkung der akademischen Lehre, der Doktorandenausbildung sowie der Executive Education in sicherheits- und verteidigungsrelevanten Technologien und Systemansätzen.

• Innovation und Start-up-Förderung: Enabler für Start-ups und Venture-Aktivitäten im Dual-Use- und Defense-Bereich in enger Verzahnung mit den TUM Venture Labs und externen Acceleratoren.

• Nationale und internationale Vernetzung: Etablierung der Alliance als vertrauenswürdige Schnittstelle zwischen Wissenschaft, Industrie, Ministerien, Streitkräften sowie europäischen und internationalen Partnern.

wissenschaftliche Ansprechpartner:
Prof. Dr. Chiara Manfletti
Technische Universität München
Leiterin des TUM Departments für Aerospace und Geodesy
Lehrstuhl für Raumfahrtantriebe und Mobilität
TUM School of Engineering and Design
E-Mail

Diese Pressemeldung wurde auf openPR veröffentlicht.

Verantwortlich für diese Pressemeldung:

News-ID: 1303391
 130

Kostenlose Online PR für alle

Jetzt Ihren Pressetext mit einem Klick auf openPR veröffentlichen

Jetzt gratis starten

Pressebericht „TUM gründet mit Partnern die TUM Security and Defense Alliance“ bearbeiten oder mit dem "Super-PR-Sparpaket" stark hervorheben, zielgerichtet an Journalisten & Top50 Online-Portale verbreiten:

PM löschen PM ändern
Disclaimer: Für den obigen Pressetext inkl. etwaiger Bilder/ Videos ist ausschließlich der im Text angegebene Kontakt verantwortlich. Der Webseitenanbieter distanziert sich ausdrücklich von den Inhalten Dritter und macht sich diese nicht zu eigen. Wenn Sie die obigen Informationen redaktionell nutzen möchten, so wenden Sie sich bitte an den obigen Pressekontakt. Bei einer Veröffentlichung bitten wir um ein Belegexemplar oder Quellenennung der URL.

Pressemitteilungen KOSTENLOS veröffentlichen und verbreiten mit openPR

Stellen Sie Ihre Medienmitteilung jetzt hier ein!

Jetzt gratis starten

Weitere Mitteilungen von idw - Informationsdienst Wissenschaft

Bild: Woher kommt die Nahrung für Algen auf dem grönländischen Eis? Bild: Woher kommt die Nahrung für Algen auf dem grönländischen Eis?
Woher kommt die Nahrung für Algen auf dem grönländischen Eis?
Zusammenfassung Die Arktis erwärmt sich viermal schneller als der Rest unserer Erde und das ist besonders ausgeprägt in Grönland. Das dort abschmelzende Eis trägt erheblich zum globalen Meeresspiegelanstieg bei. Dieses immer schnellere Schmelzen liegt zum größten Teil an der globalen Erwärmung, aber es gibt einen weiteren Faktor, der das Problem zunehmend verschärft: pigmentierte Algen auf dem Eis. Sie verdunkeln die Oberfläche, reduzieren also die Albedo, und beschleunigen so die Gletscherschmelze. Zwei neue Studien zeigen nun, dass sowohl…
Bild: Bund-Länder-Vereinbarung: „Den Sanierungsstau an Hochschulen endlich auflösen“Bild: Bund-Länder-Vereinbarung: „Den Sanierungsstau an Hochschulen endlich auflösen“
Bund-Länder-Vereinbarung: „Den Sanierungsstau an Hochschulen endlich auflösen“
Dazu erklärte HRK-Präsident Prof. Dr. Walter Rosenthal heute in Berlin: „Die Hochschulen begrüßen ausdrücklich, dass Bund und Länder sich in kurzer Zeit auf einen rechtlichen Rahmen verständigt haben, sodass der Bund dringend benötigte Mittel für Investitionen in den Hochschulbau, auch für die Sanierung bestehender Gebäude, bereitstellen kann. Wir müssen den Sanierungsstau an Hochschulen endlich auflösen. Der allgemein anerkannte Investitionsbedarf liegt insgesamt im dreistelligen Milliardenbereich. Dieser Bedarf lässt sich nicht innerhalb vo…

Das könnte Sie auch interessieren:

TUM ist Gründungspartner der Max Planck School „Physics, Chemistry and Construction of Life“
TUM ist Gründungspartner der Max Planck School „Physics, Chemistry and Construction of Life“
Ab 2018 beschreiten die Technische Universität München (TUM) und die Max-Planck-Gesellschaft (MPG) gemeinsam mit weiteren Forschungseinrichtungen neue Wege: An der Max Planck School „Physics, Chemistry and Construction of Life“ werden ausgewählte Studierende und Promovierende künftig von den bundesweit besten Forscherpersönlichkeiten der Partnerinstitutionen …
QS Ranking: TUM steigt weltweit auf Platz 22
QS Ranking: TUM steigt weltweit auf Platz 22
… ist. Wir sind ein vitaler Austauschort für Wirtschaft, Politik und Gesellschaft, um relevante Probleme zu identifizieren und gemeinsam Lösungen zu erforschen. Mit unseren Partnern, darunter die global bedeutendsten Tech-Unternehmen, und mit unseren TUM Venture Labs als Sprungbrett für Start-ups haben wir München zu einem der dynamischsten Innovationsökosysteme …
Europäische Studie: Promovierte starten erfolgreich ins Berufsleben
Europäische Studie: Promovierte starten erfolgreich ins Berufsleben
Eine Doktorarbeit an der Technischen Universität München (TUM) bereitet optimal auf den Berufseinstieg vor. Dies sagen die Promovierten selbst. In einer Studie der European Science Foundation (ESF) wurden promovierte Absolventinnen und Absolventen von neun europäischen Forschungseinrichtungen befragt. Die meisten arbeiten in Jobs mit Forschungsaufgaben …
Bild: Erfolgreicher Start der neuen Konferenzreihe „Industrial Biotechnology Forum“ in MünchenBild: Erfolgreicher Start der neuen Konferenzreihe „Industrial Biotechnology Forum“ in München
Erfolgreicher Start der neuen Konferenzreihe „Industrial Biotechnology Forum“ in München
… Veranstaltung einer neuen Konferenzreihe ist, haben das wissenschaftliche Netzwerk des TUM-Forschungszentrums für Weiße Biotechnologie sowie die Expertise in Eventorganisation und das Partnernetzwerk der IBB Netzwerk GmbH eine beachtliche Auftaktveranstaltung realisiert. Wir danken an dieser Stelle allen, die zum IBF 2016 beigetragen haben, insbesondere …
Süd-Chemie AG und Technische Universität München vereinbaren strategische Allianz
Süd-Chemie AG und Technische Universität München vereinbaren strategische Allianz
… Zusammenarbeit wurde in einem Rahmenvertrag zunächst für 10 Jahre vereinbart und soll im Erfolgsfall darüber hinaus fortgesetzt werden. Die Kooperation mit dem Namen „Munich Catalysis. Alliance of Süd-Chemie and TUM“ wird noch in diesem Jahr ihre Aktivitäten starten. Hierbei werden im Sinne eines industry on campus Konzepts TUM-Wissenschaftler gemeinsam …
Tauchroboter der Technischen Universität München: Die autonome Unterwasser-Müllabfuhr kommt
Tauchroboter der Technischen Universität München: Die autonome Unterwasser-Müllabfuhr kommt
… Robots und ist ein von der Europäischen Union über das Programm Horizon 2020 finanziertes Projekt (https://seaclear-project.eu/). - Das SeaClear-Konsortium besteht aus acht europäischen Partnern: Von wissenschaftlicher Seite sind das neben der TUM die TU Delft, Fraunhofer CML, die Technische Universität von Cluj-Napoca und die Universität Dubrovnik. …
TU München steigert Studienerfolg mit Eignungsprüfungen
TU München steigert Studienerfolg mit Eignungsprüfungen
Studierende der Technischen Universität München (TUM), die nach einer Eignungsprüfung zugelassen wurden, schließen ihr Studium deutlich häufiger erfolgreich ab als Studierende anderer Universitäten. Dies zeigt eine neue Untersuchung der TUM im Vergleich zu einer deutschlandweiten Erhebung. Präsident Wolfgang A. Herrmann fordert deshalb, gesetzliche Hürden …
Sie lesen gerade: TUM gründet mit Partnern die TUM Security and Defense Alliance