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Neues Verbundprojekt stärkt KI-Kompetenzen an Hochschulen

28.01.202613:47 UhrWissenschaft, Forschung, Bildung

(openPR) Mit dem Inkrafttreten der EU KI-Verordnung („AI Act“) gelten neue verbindliche Anforderungen für den verantwortungsvollen Einsatz von Künstlicher Intelligenz im Hochschulbereich. Das zum 1. Januar gestartete Verbundprojekt „KI-Kompetenzen an Hochschulen stärken“ greift diese Anforderungen auf und entwickelt bundesweit verfügbare Weiterbildungs- und Unterstützungsangebote von Hochschulen für Hochschulen.

Das Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt fördert das Projekt unter Leitung des Stifterverbandes von Januar 2026 bis März 2029 im Rahmen der Hightech Agenda Deutschland mit rund 6,9 Mio. Euro. Auf die FernUniversität in Hagen entfallen davon mehr als 975.000 Euro. Die FernUniversität entwickelt dafür skalierbare Lernangebote, um Studierende, Lehrende und Mitarbeitende qualifiziert zu schulen und berät weitere NRW-Hochschulen zur Stärkung von KI-Kompetenzen.

Eine zentrale Rolle spielt dabei der KI-Campus, eine offene digitale Lernplattform, die perspektivisch mehr als 500.000 Menschen mit kostenfreien Lernangeboten erreichen soll.

Qualifizierung und Beratung: KI sinnvoll in die Lehre integrieren

Das Lehrgebiet Bildungstheorie und Medienpädagogik an der FernUniversität setzt im Verbundprojekt vor allem Schulungsangebote zu didaktischen Fragen, Prüfungsformaten sowie zu Datenschutz und Ethik um. Darüber hinaus beraten die Wissenschaftler:innen der FernUni weitere Hochschulen in Nordrhein-Westfalen bei der mediendidaktischen und technischen Integration der Lernangebote des KI-Campus. Ergänzend entsteht an der FernUniversität ein modulares Lernangebot zum Thema „Didaktik mit Künstlicher Intelligenz“, das über den KI-Campus veröffentlicht wird.

„Mit dem KI-Campus stellen wir eine offene Lernplattform bereit, die Hochschulen in Deutschland skalierbar unterstützt“, sagt Volker Meyer-Guckel, Generalsekretär des Stifterverbandes. „So schaffen wir wichtige Rahmenbedingungen für Orientierung, Austausch und die gemeinsame Stärkung von KI-Kompetenzen.“ Prof. Dr. Claudia de Witt, Prorektorin für Lehre, Studium und Künstliche Intelligenz in Bildungsprozessen an der FernUniversität ergänzt: „Der KI-Campus ist für uns eine wirkungsvolle Plattform, um Menschen zu befähigen, die digitale Zukunft verantwortungsvoll und nachhaltig mitzugestalten. Wir freuen uns, die hochschulübergreifende Zusammenarbeit in diesem Verbund weiter auszubauen und laden weitere Hochschulen und Verbünde zur Beteiligung ein.“

Langjährige Kooperation mit dem KI-Campus

Bereits seit 2019 arbeitet die FernUniversität in Hagen mit dem KI-Campus erfolgreich zusammen. Mit dem Aufbau und der Verstetigung des KI-Campus-Hub NRW an der FernUniversität wurde eine zentrale Anlauf- und Vernetzungsstelle geschaffen, die den Hochschul- und Technologiestandort Nordrhein-Westfalen stärkt. In den kommenden Jahren werden über den KI-Campus-Hub NRW regelmäßig bundeslandübergreifende Austauschformate wie Open Think Tanks, Symposien sowie digitale Veranstaltungsreihen – etwa der „Tool & Transfer Tuesday“ – angeboten. Ziel ist es, den Austausch zwischen Hochschulen zu fördern und einen nachhaltigen Wissenstransfer sicherzustellen. Dazu gehört auch die Vernetzung mit europäischen Partnerinstitutionen zur Entwicklung neuer Transferaktivitäten.

Ein weiterer Schwerpunkt des Projekts liegt in der technischen Weiterentwicklung der an der FernUniversität betriebenen Lernplattformen des KI-Campus. Geplant sind unter anderem intelligente Chatfunktionen für Besucherinnen und Besucher des KI-Campus. Zusätzlich werden KI-gestützte Lernassistenten speziell für hochschulische Zielgruppen entwickelt. Diese werden als Open-Source-Lösungen über ein öffentlich zugängliches Repositorium bereitgestellt, um Transparenz, Nachnutzbarkeit und Weiterentwicklungen in der Hochschullandschaft zu fördern.

Hochschul- und Forschungspartner im Verbundprojekt

Das Verbundprojekt „KI-Kompetenzen an Hochschulen stärken“ wird bundesweit gemeinsam mit acht Hochschul- und Forschungspartnern umgesetzt: der Rheinisch-Westfälischen Technischen Hochschule Aachen, der Humboldt-Universität zu Berlin, dem Deutschen Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz, der Dualen Hochschule Baden-Württemberg, der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf, der FernUniversität in Hagen, der Technischen Universität München und der Universität Tübingen. Ein besonderer Fokus liegt auf institutionen- und länderübergreifenden Synergien sowie auf strategischen Weichenstellungen zur dauerhaften Verankerung von KI-Kompetenzen.

wissenschaftliche Ansprechpartner:
FernUniversität in Hagen
Lehrgebiet Bildungstheorie und Medienpädagogik
Caroline Berger-Konen

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