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Wie Frauen ab 40 heute noch Mutter werden können, mit Hilfe moderner Reproduktionsmedizin

13.01.2026 • 06:30 Uhr • Gesundheit & Medizin
ab 40 Mutter werden
ab 40 Mutter werden

(openPR) Madrid, Januar 2026. Immer mehr Frauen entscheiden sich heute bewusst spät für ein Kind. Doch ab 40 sinkt die Fruchtbarkeit deutlich, und viele erfahren das erst, wenn bereits wertvolle Zeit vergangen ist. Welche realistischen Chancen gibt es noch? Und wie kann moderne Reproduktionsmedizin helfen?

Späte Mutterschaft: die biologische Realität ab 40

„Ab dem 40. Lebensjahr ist im Durchschnitt nur etwa eine von fünf Blastozysten genetisch intakt, also chromosomal gesund (euploid)“, erklärt Dr. Katharina Spies, Reproduktionsmedizinerin und ärztliche Direktorin der Klinik Vida Fertility, die seit fast 15 Jahren täglich mit deutschen Patientinnen dieser Altersgruppe arbeitet.

Das bedeutet in der Praxis: Selbst Embryonen mit guter morphologischer Qualität haben häufig chromosomale Veränderungen, die eine Einnistung oder eine gesunde Entwicklung unmöglich machen.

Was ist PGT-A und warum ist es ab 40 so wichtig?

Das PGT-A (Präimplantationsdiagnostik zur Analyse der Chromosomen) ist ein genetisches Verfahren, bei dem Embryonen vor dem Transfer untersucht werden. Ziel ist es, ausschließlich Embryonen mit vollständigem und korrektem Chromosomensatz auszuwählen.

Gerade ab 40 ist diese Methode entscheidend. Ohne PGT-A werden häufig Embryonen transferiert, die biologisch keine Chance auf eine Schwangerschaft haben.

„Ohne diese Analyse erleben viele Frauen mehrere erfolglose Transfers hintereinander. Das kostet nicht nur Zeit und Geld, sondern vor allem emotionale Kraft“, betont Dr. Spies.

In Deutschland ist die PID nur in sehr begrenzten Ausnahmefällen erlaubt. In Spanien hingegen ist PGT-A seit Jahren fester Bestandteil moderner Kinderwunschbehandlungen.

Mehr Informationen zur Präimplantationsdiagnostik

Eizellspende: eine etablierte Option mit langer Erfahrung

Wenn die Qualität der eigenen Eizellen nicht mehr ausreicht, kann die Eizellspende eine weitere realistische Möglichkeit sein. In Deutschland ist sie gesetzlich nicht vorgesehen, während die Spende männlicher Gameten erlaubt ist.

Spanien hingegen verfügt über fast 40 Jahre klinische Erfahrung mit der Eizellspende. Medizinisch wie gesellschaftlich ist diese Behandlung etabliert und akzeptiert.

Bei Vida Fertility wird die Eizellspende mit besonderem Respekt begleitet. „Unsere Spenderinnen sind für uns VIP-Patientinnen“, sagt Dr. Spies. „Sie ermöglichen vielen Frauen, ihren Kinderwunsch zu verwirklichen. Für manche sind sie im wahrsten Sinne des Wortes ein Engel.“

Mehr über Eizellspende

Früh handeln, denn jeder Zyklus zählt

Ein entscheidender Faktor wird oft unterschätzt: Zeit. Ab 40 zählt jeder Zyklus. Monate auf einen Termin bei einem nicht spezialisierten Gynäkologen zu warten, kann wertvolle Chancen kosten.

Dr. Spies empfiehlt daher eine frühzeitige, spezialisierte Beratung. „Heute gibt es Kliniken, die deutsch sprechen, die rechtlichen Unterschiede kennen und realistische Optionen aufzeigen können. Warten hilft in diesem Alter niemandem.“

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