(openPR) Du kommst hier nicht rein! – oder doch? – warum IAM zu den größten Sicherheitsrisiken in Banken zählt
Kaum ein Thema sorgt in Prüfungen so regelmäßig für kritische Feststellungen wie das Identity- & Access-Management. Fehler im Vergabeprozess, unklare Verantwortlichkeiten und oberflächliche Rezertifizierungen gehören längst zum Standardrepertoire der Aufsicht. Besonders brisant: Viele Sicherheitsvorfälle entstehen nicht durch externe Angriffe, sondern durch intern falsch oder zu lange vergebene Berechtigungen. Trotzdem behandeln zahlreiche Institute IAM noch immer als rein technisches IT-Thema – mit erheblichen Risiken für Informationssicherheit, Compliance und Governance.
Ein zentrales Problem liegt im Vergabeprozess selbst. Berechtigungen werden häufig „auf Zuruf“ erteilt, Rollenmodelle sind unvollständig oder historisch überladen, und das Prinzip der minimalen Rechtevergabe wird im Tagesgeschäft ausgehebelt. Komplexe Organisationsstrukturen, Arbeitsplatzwechsel und Projektrollen führen dazu, dass Zugriffe wachsen, aber selten konsequent zurückgenommen werden. Die Folge sind Berechtigungslandschaften, die niemand mehr vollständig überblickt.
Besonders kritisch ist die Rezertifizierung. In vielen Häusern wird sie formal durchgeführt, ohne echte fachliche Prüfung. Führungskräfte bestätigen Zugriffe, deren Zweck sie kaum noch nachvollziehen können. Technische Konten, Notfall-User und Administratorrechte werden unzureichend überwacht – genau dort, wo das Schadenspotenzial am höchsten ist. Prüfungen zeigen immer wieder: Fehlende Protokollierung, unklare Zuständigkeiten und mangelnde Einbindung der Fachbereiche machen IAM zu einer Dauerbaustelle.
Das Online-Seminar „IKT Spezial – Identity- & Access-Management (IAM)“ am 23. Februar 2026 setzt genau an diesen Schwachstellen an.
Markus Duda, Geschäftsführer der ReDworks GmbH, ist erfahrener IAM-Spezialist im Banken- und IT-Umfeld. Er zeigt praxisnah, wie Vergabeprozesse strukturiert, Rezertifizierungen wirksam organisiert und Berechtigungen nachvollziehbar dokumentiert werden – ohne unnötige Bürokratie.
Im Fokus stehen funktionale Rollenmodelle, saubere Trennung unvereinbarer Tätigkeiten, der Umgang mit privilegierten Nutzern sowie die IT-gestützte Überwachung und Dokumentation von Zugriffsrechten. Teilnehmende erfahren, wie Fachbereiche sinnvoll eingebunden werden, wie Rezertifizierungen Verantwortung schaffen statt Klickroutinen – und wie IAM-Governance tatsächlich gelebt wird.
Die zentrale Botschaft ist klar: IAM entscheidet über Sicherheit und Kontrollfähigkeit. Wer nicht weiß, wer worauf Zugriff hat, verliert die Kontrolle über seine Systeme und Daten. Dieses Seminar zeigt, wie Banken ihr Berechtigungsmanagement von einer Prüfungsbaustelle zu einem belastbaren Sicherheitsinstrument entwickeln.
Weitere Informationen und Anmeldung unter:
https://www.akademie-heidelberg.de/seminar/ikt-spezial-identity-access-management-iam












