(openPR) Neue Anforderungen an Compliance und Nachhaltigkeit: Intensivseminar zu ESG und Geldwäscheprävention
Die Verknüpfung von Nachhaltigkeitsanforderungen mit der Geldwäscheprävention stellt Unternehmen und Finanzdienstleister vor neue regulatorische und organisatorische Herausforderungen. Das Online-Seminar „ESG und Geldwäscheprävention“ beleuchtet am 10. November 2025 die entscheidenden Schnittstellen zwischen Umwelt-, Sozial- und Governance-Faktoren (ESG) und den Anforderungen der Geldwäschebekämpfung (AML).
Im Mittelpunkt steht die Frage, wie ESG-Risiken in bestehende Compliance- und Risikomanagementstrukturen integriert werden können. Dabei werden nicht nur aufsichtsrechtliche Entwicklungen, sondern auch praxisrelevante Umsetzungsschritte aufgezeigt – von der Risikoanalyse über die Governance-Strukturen bis hin zum Berichtswesen. Ziel ist es, Fach- und Führungskräften konkrete Werkzeuge an die Hand zu geben, um ESG-konforme Prozesse innerhalb ihrer Organisationen zu etablieren.
Hintergrund und Themenfelder
Das Seminar vermittelt fundiertes Wissen über die regulatorischen Schnittstellen von ESG und Geldwäscheprävention. Es zeigt auf, wie sich ESG-Risiken risikobasiert auf den bestehenden aufsichtsrechtlichen Risikokanon auswirken und welche Wechselwirkungen zwischen Finanzkriminalität, Nachhaltigkeitszielen und Compliance bestehen.
Zu den thematischen Schwerpunkten gehören:
Integration von ESG in KYC- und KYCC-Prozesse: Wie lassen sich ESG-relevante Informationen sinnvoll in die Kunden- und Geschäftspartnerprüfung einbinden?
Erweiterte Risikoanalyse und interne Sicherungsmaßnahmen: Methoden zur ESG-konformen Anpassung von Richtlinien, Prozessen und Risikoappetitvorgaben.
Governance und Reporting: Aufbau einer integrierten ESG-AML-Governance, Definition von Verantwortlichkeiten und Abstimmung mit Nachhaltigkeitsbeauftragten.
Typische Red Flags und Fallstudien: Erkennung verdächtiger Muster, z. B. unklare Herkunft „nachhaltiger“ Projektgelder oder intransparente Lieferketten.
Zukunftsperspektiven: Einblick in das EU-Anti-Geldwäsche-Paket, die Weiterentwicklung der BaFin-Anforderungen und die Rolle neuer Technologien wie Blockchain für Lieferketten-Transparenz.
Praxisorientiertes Format und interaktive Elemente
Das Seminar setzt bewusst auf praxisnahe Wissensvermittlung. Neben Vorträgen und Best-Practice-Beispielen werden interaktive Fallstudien angeboten, die reale ESG- und AML-Szenarien simulieren. In Breakout-Sessions erarbeiten die Teilnehmenden konkrete Lösungsansätze für fiktive, aber realitätsnahe Fälle. Diese Methodik fördert den Erfahrungsaustausch und die direkte Übertragbarkeit der Inhalte in den Arbeitsalltag.
Zielgruppe
Das Angebot richtet sich an Fachkräfte aus den Bereichen Compliance, Geldwäscheprävention, Risikomanagement, interne Revision und Recht, ebenso an Beraterinnen und Berater, Prüferinnen und Prüfer sowie alle, die Nachhaltigkeitsthemen aus einer regulatorischen Perspektive betrachten.
Nach der Teilnahme sind die Teilnehmenden in der Lage, ESG-Risiken fundiert zu bewerten, ihre internen Richtlinien und Kontrollen ESG-konform zu gestalten und entsprechende Anforderungen in bestehende Anti-Financial-Crime-Programme zu integrieren.
Veranstaltungsrahmen
Das Online-Seminar findet am 10. November 2025 von 9:00 bis 13:30 Uhr statt. Der Zugang ist ohne zusätzliche Software direkt über den Browser möglich. Teilnehmende erhalten im Anschluss ein Zertifikat, das die erfolgreiche Teilnahme an der Fortbildung bestätigt.
Organisiert wird die Veranstaltung von der AH Akademie für Fortbildung Heidelberg GmbH, die sich seit Jahren auf praxisorientierte Schulungen für Fach- und Führungskräfte im Bereich Recht, Compliance und Risikomanagement spezialisiert hat.
Weitere Informationen und Anmeldung unter:
https://www.akademie-heidelberg.de/seminar/esg-und-geldwaeschepraevention















